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Unser Straelen -ET 28.08.2017-

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22 PERSÖNLICH Stolz auf

22 PERSÖNLICH Stolz auf das erste Buch Jasmin Jülicher hat ihren Roman „Der Hüter – Stadt der Tiefe” veröffentlicht. Die 27-Jährige berichtet über die Erlebnisse mit ihrem Projekt. „Der Hüter“ ist Ihr erster Roman. Wie fühlt es sich an, ein eigenes Buch zu schreiben? JASMIN JÜLICHER Jeden Tag habe ich mindestens 1000 Wörter geschrieben, und es fühlte sich nicht an wie ein Buch. Doch je mehr Leute es lesen, desto realer wird es. Wie lief es mit dem Schreiben? Problemlos? JÜLICHER Eine Schreibblockade hatte ich noch nicht. Und auf Inspiration habe ich nicht gewartet. Ich habe mir vorgenommen, jeden Tag fünf bis zehn Seiten zu schreiben. Die Handlung Ihres Buches spielt in einer fiktiven Stadt unter Wasser und ist gespickt mit Steampunk-Elementen, also aus einem Genre, in dem sich fantastische und viktorianische Elemente mischen. Wieso haben Sie sich für dieses Setting entschieden? JÜLICHER Ich war schon vorher fasziniert von der Tiefsee und dem Meer. Und ich habe alles gesehen,gelesen und gespielt, was ich über dieses Thema in die Hände bekam. In Arcen in den Schlossgärten habe ich Steampunk bei einer Veranstaltung kennengelernt. Mich langweilten die Krimis, die im Hier und Jetzt spielen, und es sollte in meinem Buch auch einen Ermittler geben, der nicht dem Standard entspricht. Gab es weitere Inspirationen? JÜLICHER Ein Mischmasch aus Studium und allem, was man so gehört hat. Zum Teil auch das Videospiel „Bioshock”. Sie sind studierte Biologin. Inwieweit hat Ihnen das geholfen? JÜLICHER Man kommt auf ganz viele und ganz andere Ideen. Zum Beispiel die Wärmeerzeugung durch Bakterien. Auch das Wissen über die Handhabung von wissenschaftlichen Geräten half mir. Die Bachelor- und Master-Arbeit half mir auch. Dadurch konnte ich die Kritik der Lektoren besser annehmen. Haben die Lektoren was gestrichen, und wie fühlte es sich an? JÜLICHER 65 Seiten wurden gestrichen. Aber ich hatte ohnehin das Gefühl, dass meine Geschichte noch ein paar Längen hatte. Die Lektoren waren gut, eine Balance zu finden. Man hat selber gemerkt, dass das Tempo schneller und dass es spannender wurde. Warum haben Sie sich für eine Crowdfunding-Finanzierung entschieden? JÜLICHER Lektorat und Covergestaltung habe ich selbst finanziert und hatte dann die Idee, den Druck des Romans durch Crowdfunding zu finanzieren, was eine schöne Möglichkeit ist, den Leser in die finale Realisierung des Projekts mit einzubeziehen. Was war es für ein Gefühl, das Projekt online zu stellen und es somit einem größeren Publikum zu präsentieren? JÜLICHER Gruselig. Man hat totales Bauchkribbeln. Man denkt, was die Leute dazu sagen. Es ist ja das erste Mal, dass die Leute es sehen und kommentieren können. Es war total aufregend. Und wie war es, als Sie bemerkten, dass das Projekt erfolgreich finanziert wird? JÜLICHER Erstmal erleichtert. Schließlich war es so, dass es nur eine Ausschüttung bei Erfolg gab. Ich war sehr froh, dass diese Hürde genommen war. Wie war es dann, das erste Exemplar in den Händen zu halten? JÜLICHER Das Problem war, es waren Probeexemplare. Also ging man auf Fehlersuche. Trotzdem ist es toll. Aber auch komisch, den eigenen Namen auf einem Buch zu lesen. Sie sagten, dass eine Buch-Reihe geplant ist. Haben sie schon etwas Genaueres geplant? JÜLICHER Vier Bände habe ich geplant. Davon habe ich zweieinhalb schon geschrieben. Allerdings warte ich noch die Resonanz ab. Wie genau werden die Fortsetzungen aussehen? JÜLICHER In jedem Teil wird es einen Kriminalfall geben, aber auch etwas größeres Drumherum. Die Hauptfiguren werden auch bleiben. Wollen Sie sich nun komplett auf das Schreiben konzentrieren? Oder werden Sie zurück zu Ihrer wissenschaftlichen Karriere gehen? JÜLICHER Ich würde mich gerne auf das Schreiben konzentrieren. Ich arbeite allerdings auch gerne in der Forschung. Mir macht es Spaß, dort etwas Neues zu entdecken. Doch ich könnte mir auch sehr gut vorstellen, irgendwann nur noch zu schreiben. TEXT FLORIAN MAASSEN STELLTE DIE FRAGEN. FOTO GOTTFRIED EVERS

Unser STRAELEN RÄTSEL/VORSCHAU 23 DAS REZEPT Original und Fälschung IM NÄCHSTEN HEFT Schmackhafter und nahrhafter Kürbissalat Was liegt in diesen Wochen näher, als die Vielfalt der Kürbisse zur Grundlage eines schmackhaften und nahrhaften Salates zu machen? Zutaten: Ein Salatkopf oder eine große Tüte Salatmischung, eine reife Birne, ein Teelöffel Zucker, 150 Gramm Hokaidokürbis, einen Esslöffel Butter, Muskatnuss, zehn Walnusshälften, zwei Esslöffel Kürbiskerne, 200 bis 300 Gramm Blauschimmelkäse (Roquefort oder Gorgonzola), drei Esslöffel weißer Balsamico, sieben Esslöffel Traubenkernöl, ein Esslöffel Kürbiskernöl, Salz, Pfeffer, Zucker oder Honig. Zubereitung: Salat waschen und putzen. Birne schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und in Rauten schneiden. Den Zucker in einer Pfanne karamellisieren und die Birne kurz darin schwenken. Kürbis mit Schale in Stücke oder Spalten schneiden. Diese in einer Pfanne mit Butter kurz anbraten beziehungsweise garen. Mit Salz, Muskat und Pfeffer würzen. Walnüsse grob hacken und mit den Kürbiskernen in einer Pfanne ohne Öl etwas rösten. Essig und Gewürze in einer Schüssel mit einem Schneebesen verquirlen. Beide Ölsorten langsam unterschlagen. Zum Süßen Honig verwenden. Anrichten: Salat auf einem Teller mit dem Dressing marinieren. Käse zerkleinern und zusammen mit Birne, Kürbis und Nüssen darauf verteilen. Guten Appetit! Richtfest Markt Rose in der Straelener Innenstadt Die Lösungen der Rätsel in der nächsten Ausgabe. In der unteren Abbildung sind acht Fehler versteckt. Finden Sie heraus, welche? Mobilitätsschau und verkaufsoffener Sonntag Mobilität in vielen Ausprägungen bestimmt am Sonntag, 8. Oktober, das Leben auf dem Marktplatz. Ab 11 Uhr zeigen die Autohändler aus Straelen die neuen Modelle. Auch Elektro-Fahrräder, Radträger, Reifenwechsel-Demonstration, Wohnmobile und Lkw zählen zur Ausstellungspalette. Natürlich ist auch an die Kinder gedacht. Zudem zeigt der Einzelhandel seine Sortimente beim verkaufsoffenen Sonntag von 12 bis 17 Uhr. SVS-Handballerinnen in der Regionalliga Bei den Handballerinnen des SV Straelen muss man sich an zwei neue Dinge gewöhnen. Zum einen an den Trainer Thomas Hoffmann, der vom TuS Xanten in die Bofrost- Halle kam. Und zum anderen an den Namen der neuen Liga. Durch die Verschmelzung der Oberligen des Nieder- und Mittelrheins gehen die Straelenerinnen zukünftig in der Regionalliga Nordrhein auf Tore- und Punktejagd. Die nächste Ausgabe von UNSER STRAELEN erscheint Ende September. SUDOKU CARTOON Lösungen aus der Juli/August-Ausgabe ORIGINAL+FÄLSCHUNG SUDOKU Das aus 81 Feldern bestehende Quadrat muss so vervollständigt werden, dass in jeder Zeile, jeder Spalte und jedem Neunerblock jede Ziffer zwischen 1 und 9 nur einmal vorkommt. Es läuft. Jetzt geht’s erst zum Schützenball, und danach bewerben wir uns beim Fernsehen. Karikatur: Heinrich Schwarze-Blanke

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