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Unser Straelen -ET 28.08.2017-

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6 UNSER PROJEKT

6 UNSER PROJEKT Spielplatzretter Katharinenstraße Eltern und Kinder ziehen an einem Strang und sammeln Geld für ein neues Spielgerät. Ein Förderverein wurde gegründet, Lavendel gepflanzt, und Spenden wurden gesammelt. An einem Tisch mitten im Sand haben sieben Mädels Platz genommen. Ihre Köpfe sind über die Blätter Papier gebeugt, die mit jeder Handbewegung etwas bunter werden. „Danke“, ist auf dem ein oder anderem Bild zu lesen. noch nicht alle von ihnen können schreiben, einige gehen noch in den Kindergarten, aber alle haben ein festes Ziel ins Auge gefasst: ihren Spielplatz zu retten und zu verschönern. Denn eine Zeit lang war gar nicht mehr sicher, ob sie sich an sonnigen Nachmittagen auf ihrem Spielplatz in der Katharinenstraße treffen könnten. Seit 35 Jahren gibt es den idyllischen Platz mitten im Wohngebiet schon. Aber die Stadt Straelen hatte andere Pläne. Eine grüne Wiese sollte dort entstehen, wo bisher Kinder fröhlich spielten. Der Grund: Kostenersparnis. Das Ganze war schon im Rat beschlossene Sache. Die Anwohner wollten das aber nicht einfach hinnehmen. „Der Ratsbeschluss lag schon ein paar Jahre zurück“, erinnert sich Anwohner Heinz Peters. Damals fußte der auch auf der Erkenntnis, dass es keine jungen Familien mehr gab, die den Spielplatz Katharinenstraße frequentierten. „Es gab in der Tat Jahre, wo es in dieser Gegend wenig kleine Kinder gab und der Spielplatz wenig genutzt wurde. Das ist heute anders. In der direkten Nachbarschaft leben zahlreiche Kinder“, beschreibt eine Anwohnerin den Wandel. „Ich habe als Kind hier auch Die Kinder schreiben und malen Dankeskarten für die Spender. So soll der neue Spielturm einmal aussehen. Marleen hat schon einmal aufgezeichnet, was die Kinder sich für ihren Spielplatz wünschen. schon gespielt. Das wollte ich meinen Kindern auch bieten“, sagt die Mutter von drei Kindern. Der Vorteil des Spielplatzes: Er liegt am Ende der Straße. Dorthin verirrt sich kaum ein Auto. Er ist heimelig. Aber nach und nach wurde er abgebaut. Auch das letzte große Spielgerät verschwand, weil es marode war. Die Anwohner sammelten innerhalb kürzester Zeit Der Platz ist ein wichtiger Treffpunkt, nicht nur für die Kinder. Alle packen mit an, damit es auch in Zukunft schön aussieht. 360 Unterschriften und suchten das Gespräch mit dem Bürgermeister Hans-Josef Linßen und Jonas Angenendt. Mit Erfolg. Der Ratsbeschluss wurde ausgesetzt. Die Anwohner verpflichten sich, die Pflege zu übernehmen. Seitdem klar ist, dass der Spielplatz erhalten bleibt, ist viel passiert. Nadine und Ingo Jonkmanns, Yvonne und Klaus Theunissen, Verena Derstappen, Maria Trösser und Heinz Peters gründeten einen Förderverein. Lavendel wurde gepflanzt, regelmäßig ziehen die Anwohner mit Eimer und Harke los und sammeln Unkraut ein. Das hat einen schönen Nebeneffekt. „Wenn einer draußen ist und arbeitet, ist, schwupp, der nächste da“, sagt Anwohner Heinz Peters. „Jeder hilft. Der soziale Kontakt ist gewachsen. Es wird mehr miteinander gesprochen.“ Gesammelt wird aber nicht nur Unkraut, sondern auch Geld. Denn weil die Stadt sich zurückgezogen hat, ist es nun Aufgabe der Anwohner, ein neues Spielgerät anzuschaffen. Yvonne Theunissen blättert im Katalog. Ihre Tochter Marleen hat schon einmal gemalt, wie der neue Spielturm für sie und die anderen Kinder aussehen könnte. 11.000 Euro würde so ein Turm mit Rutsche und, ganz wichtig, finden die Kinder: Feuerwehrstange, kosten. Ein dicker Batzen kostet allein der fachgerechte Eingebettet im Wohngebiet liegt der beliebte Spielplatz. Aufbau, erklärt Yvonne Theunissen. Der muss von zertifizierten Fachleuten erfolgen. Die Mitglieder des Fördervereins stießen bei den Straelenern mit ihrem Anliegen auf offene Ohren. „Jeder hat nach seinen Möglichkeiten geholfen“, fasst es Yvonne Theunissen zusammen. Von Privatleuten gab es Spenden und auch von zahlreichen Straelener Geschäftsleuten. Das Mitmachen bei der Fanta-Spielplatzinitiative brachte auch noch einmal 1000 Euro ein. Am Ende des Monats wird Kassensturz gemacht. Dann soll die Entscheidung fallen, was letztendlich be- stellt werden kann. Angesichts der Lieferzeiten wird es Spätherbst werden, bis die Kinder mit einem neuen Spielgerät rechnen können. „St. Martin“, nennt Heinz Peters ein mögliches Datum. Bis dahin benutzen die Kinder einfach ihre Fantasie und spielen Pferdchen auf der großen Sandfläche und setzen sich an einen Tisch, um die vielen, vielen Dankeskarten zu schreiben. Denn eines ist sicher, die Rettung des Katharinenspielplatzes mit Anschaffung eines neuen Spieleturms ist ein echtes Gemeinschaftsprojekt. TEXT BIANCA MOKWA FOTOS FRIEDEL EVERS

Unser STRAELEN IHRE BANK IN STRAELEN 7 ANZEIGE Unabhängigkeit im Zahlungsverkehr Die GoldCard der Volksbank lässt keine Wünsche offen. App und Onlinebanking machen Bankgeschäfte überall möglich. Die Volksbank-Mitarbeiter Katja Peeters und Björn Pusnik erklären, wie Unabhängigkeit nicht nur ein Traum bleibt. Der orange VW-Bulli ist ein Sinnbild für Unabhängigkeit und damit der optimale Werbeträger für die neue Kampagne der Volksbank an der Niers. „Lust auf Abenteuer, das Leben genießen, flexibel sein“, erklärt Privatkundenberater Björn Pusnik, was er mit dem Anblick des Nostalgie-Bullis verbindet. Gemeinsam mit Kollegin Katja Peeters von der Geschäftsstelle Pfalzdorf ist er das aktuelle Werbegesicht. In seiner täglichen Arbeit ist Unabhängigkeit ein großes Thema und ein viel genannter Kundenwunsch. Mit Hilfe modernster Technik muss das eben auch kein Wunsch mehr bleiben, sondern ist längst Wirklichkeit geworden. Die Volksbank an der Niers geht diesen Weg mit und bietet das nötige Rüstzeug, um als Bank jederzeit und vor allem sicher erreichbar zu sein. GoldCard mit Vorteilen Weltweit bezahlen, und zwar an 30 Millionen Akzeptanzstellen, das ist mit der GoldCard der Volksbank an der Niers möglich. Darüber hinaus bietet die Gold- Card attraktive Zusatzleistungen, Susanne Leßmann von der Voba-Geschäftsstelle in Straelen präsentiert die GoldCard der Volksbanken. etwa eine Auslandsreise-Krankenversicherung, Reiseserviceversicherung und Reiserücktrittskosten- und abbruchversicherung. Um an jedem Ort der Welt darüber informiert zu sein, wie es auf dem Konto aktuell aussieht, gibt es natürlich das Online-Banking. Online-Einkäufe Internetkäufe einfach und direkt tätigen, dafür gibt es paydirekt. Das Online-Bezahlverfahren bietet die nötige Sicherheit. Internetkäufe können damit einfach und direkt über das Girokonto bezahlt werden. Für noch mehr Sicherheit im Online-Banking gibt es den eigenen Banking-Browser VR-Protect. Die Einrichtung und Benutzung von VR-Protect ist kinderleicht und verschafft dem Nutzer einen echten Sicherheitsvorteil. Die App für unterwegs Noch smarter und im Taschenformat geht das Verwalten des Kontos und Tätigen von Überweisungen über die VR- BankingApp. Einmal auf das Handy geladen, können Bankgeschäfte auch unterwegs schnell und sicher abgewickelt werden. Problemlos lassen sich der Kontostand oder die Umsätze der Kreditkarte überprüfen oder eine Überweisung veranlassen. Für optimale Sicherheit sorgt das Login mit Anmeldekennwort oder Fingerprint. Darüber hinaus lassen sich mit Hilfe der VR-BankingApp auch Wertpapiere kaufen und verkaufen. Die Depotübersicht wird in Realtime angezeigt. Und das alles auf kleinstem Raum. Mithilfe der TAN-App VR-SecureSIGN werden die Transaktionsnummern (TAN) schnell und sicher auf das Smartphone gesendet. Mit der Zurverfügungstellung von Zahlungsmitteln, Bereitstellung der notwendigen Technik und Sicherheit sowie zuverlässigen Ansprechpartnern sorge die Volksbank an der Niers dafür, dass die Weichen für die Realisierung von Lebensträumen und Wünschen gestellt werden, erklärt Privatkundenberater Björn Pusnik. Und Unabhängigkeit ist ein Traum, den ganz viele Menschen teilen. INFO Zu „Fischer-Z“ in die Essener Lichtburg „Fischer-Z“ sorgten Ende der 70er Jahre mit Songs wie „The Worker“, „Room Service“ und „So Long“ für Aufsehen und wurden oft mit den einzigartigen „The Police“ verglichen. New Wave, ein Reggae-Rhythmus hier und da, politische Texte – dafür stand „Fischer-Z“ in den 80er Jahren. Kopf des Ganzen: Mr. John Watts, Gitarrist, zeitkritischer Textdichter, Zeichner, Maler, Theatermacher und Multimediakünstler. Spätestens mit dem Album „Red Skies Over Paradise“ (1981) wurde er in Europa zur viel beachteten Figur der politisch bewegten Musikszene. Die Band „Fischer-Z“ feiert dieses Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum und hat ihr 20. Studioalbum veröffentlicht. Am Mittwoch, 18. Oktober, 20 Uhr, gibt es ein Konzert in der Essener Lichtburg. Anmeldungen unter www.vbniers.de sowie in den Volksbanken Straelen und Herongen. Karten kosten 45 Euro inklusive Busfahrt. MITARBEITER-SERIE Martina Bors Kundenberaterin Volksbank Straelen Telefon: 02834 970-100 E-Mail: martina.bors @vb-niers.de Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt. Bei mir sind es... ... ein nettes Kollegenteam und glückliche Kunden. ... immer ein leckeres Essen für meine Familie und mich auf dem Tisch. ... unser Hund Luna.

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