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Unser Straelen

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18 GESCHICHTEN AUS

18 GESCHICHTEN AUS ANDERSWO NOTDIENSTE Mehr als nur Kängurus Der Australier Joel Scott berichtet aus Sydney. Die Blue Mountains lohnen einen Abstecher, aber auch der Royal National Park. MÄRZ 13. Woche 1.4. - 2.4. Marien-Apotheke, Webermarkt 1, Nieukerk 2.4. - 3.4. Galenus-Apotheke, Markt 36, Geldern 14. Woche 3.4. - 4.4. Drachen-Apotheke, Issumer Straße, Geldern 4.4. - 5.4. Markt-Apotheke, Markt 2, Straelen 5.4. - 6.4. Löwen-Apotheke, Venloer Straße 33, Straelen 6.4. - 7.4. Dorf-Apotheke, Kevelaerer Straße 2, Walbeck 7.4. - 8.4. Martinus-Apotheke, Veerter Dorfstraße 22 a, Veert 8.4. - 9.4. Glocken-Apotheke, Hauptstraße 14, Hinsbeck 9.4. - 10.4. Zur Friedenseiche, Friedensplatz, Wachtendonk 15. Woche 10.4.- 11.4. Südwall-Apotheke, Bahnhofstraße 9, Geldern 11.4. - 12.4. Galenus-Apotheke, Markt 36, Geldern 12.4. - 13.4. Gelderland-Apotheke, Clemensstraße 4, Geldern 13.4. - 14.4. Markt-Apotheke, Markt 2, Straelen 14.4. - 15.4. Drachen-Apotheke, Issumer Straße, Geldern 15.4. - 16.4. Adler-Apotheke, Klosterstraße 13, Straelen 16.4. - 17.4. Martinus-Apotheke, Veerter Dorfstraße 22 a, Veert 16. Woche 17.4. - 18.4. Löwen-Apotheke, Hochstraße 99, Aldekerk 18.4. - 19.4. Kapuziner-Apotheke, Issumer Straße 31, Geldern 19.4. - 20.4. Barbara-Apotheke, Annastraße 1, Geldern 20.4. - 21.4. Marien-Apotheke, Webermarkt 1, Nieukerk 21.4. - 22.4. Galenus-Apotheke, Markt 36, Geldern 22.4. - 23.4. Südwall-Apotheke, Bahnhofstraße 9, Geldern 23.4. - 24.4. Drachen-Apotheke, Issumer Straße, Geldern 17. Woche 24.4. - 25.4. Adler-Apotheke, Klosterstraße 13, Straelen 25.4. - 26.4. Martinus-Apotheke, Veerter Dorfstraße 22 a, Veert 26.4. - 27.4. Löwen-Apotheke, Hochstraße 99, Aldekerk 27.4. - 28.4. Zur Friedenseiche, Friedensplatz, Wachtendonk 28.4. - 29.4. Dorf-Apotheke, Kevelaerer Straße 2, Walbeck 29.4. - 30.4. Kapuziner-Apotheke, Issumer Straße 31, Geldern 30.4. - 1.5. Markt-Apotheke, Markt 2, Straelen Bereitschaftszeiten gelten von 9 Uhr bis anderntags um 9 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Joel Scott war für drei Wochen im Europäischen Übersetzerkollegium in Straelen. Die Wahlheimat des Australiers ist mittlerweile Berlin. Das erste Vorurteil kann Joel Scott gleich entkräften. Er ist Australier und kein Surfer. „Surfen ist populär, aber persönlich ist das nicht mein Ding. Ich habe Fußball gespielt“, sagt der 33-jährige Übersetzer. Wer in seine Heimat kommen will, dem steht ein langer Flug bevor. „Fast ein Tag“, sagt Scott. „Es ist sehr krass, man taucht einen Tag lang in eine unechte Welt ein, schwebt zwischen den echten Räumen der Welt“, beschreibt er das Gefühl. Die Zeit Ayers-Rock im Herzen Australien. Opernhaus in Sydney. überbrückt er mit Filmen und Büchern. Den Zwischenstopp in Hong Kong hat er zuletzt genutzt, um dort Freunde zu besuchen. Manchmal landet man auf der Reise auch in Singapur oder Abu Dhabi als Durchgangsstation, bevor es weiter nach Australien geht. „Vor allem für Leute aus Europa ist es sehr anders“, sagt Scott über seine Heimat. „Die Landschaft, die Natur“, zählt er auf. Das Anders-Sein liege nicht zuletzt daran, dass Australien eine Insel sei, mit eigenen Tieren und Blick in den Royal National Park. Pflanzen. Um sich hautnah einen Eindruck zu verschaffen, empfiehlt der australische Übersetzer den Besuch des Royal National Park. Das ist der zweitälteste Nationalpark der Welt. Er liegt in der Region Sydney. Viele schöne Wanderungen können dort unternommen werden, wer mag, kann dort auch zelten. Koalas sehe man allerdings sehr selten. „Weil sie hoch in den Bäumen sind, relativ unsichtbar“, sagt Scott. Mehr Glück hat man mit Kängurus. Gerade, wenn man zelten geht, ist eine Begegnung mit dem Beuteltier nicht ausgeschlossen. „Manche Kängurus sind an die Menschen gewöhnt“, sagt Scott. Und die klauen dann auch schon einmal das Essen der Camper. Typisch australisches Essen gebe es nicht. „Australien ist sehr vielfältig. Es ist ein Land der Einwanderung“, sagt Scott. Vor allem Einflüsse aus dem asiatischen Raum machen sich bemerkbar. „Es gibt ganze Gegenden, die koreanisch oder thailändisch geprägt sind.“ Und so entscheidet man auch abends, ob man lieber libanesisch oder indisch essen geht. Richtung Westen erstrecken sich die Blue Mountains. Auch die sind einen Besuch wert. „Dort sieht man auf jeden Fall viele Tiere“, sagt Scott. Anders als in Europa lohnt es sich, eine gewisse Vorsicht in Flora und Fauna walten zu lassen. „Auf dem Land in Australien weiß man, dass man nicht einfach einen Stein aufheben darf“, sagt der Übersetzer. Denn darunter könnte sich eine Schlange versteckt haben. Einige Exemplare sind giftig. „Wenn man die Schuhe draußen stehen lässt, muss man sie vor dem Anziehen ausschütteln“, gibt der Australier einen weiteren Sicherheitshinweis. Denn gerne würden Spinnen in die abgestellten Schuhe krabbeln und sich dort verstecken. Schulenglisch reiche völlig aus, um sich durchzuschlagen. „Auf dem Land ist es schon etwas schwieriger, weil die Leute dort einen stärkeren Akzent haben“, sagt Scott. In Sydney dürfte man wenig Probleme haben. Sydney ist mit seinen fast fünf Millionen Einwohnern die größte Stadt Australiens. „Eine sehr ambitionierte Stadt, viele Leute sind sehr gehetzt“, beschreibt Scott die Atmosphäre. „Es gibt große Kunstmuseen, die Oper“, zählt er auf. Die kleine, unabhängige Kunstszene sei hingegen nicht so leicht zu finden. „In Melbourne findet man so etwas leichter“, sagt Scott. Allerdings liegen zwischen Sydney und Melbourne 1000 Kilometer oder zwei Stunden Flug. TEXT BIANCA MOKWA FOTOS SEYBERT, PRIVAT (3)

Unser STRAELEN AUSBLICK MAI 19 Zum zweiten Mal ein Gewerbeparkfest in Hetzert Die Organisatoren haben sich für den 21. Mai ein abwechslungsreiches Programm an Kromsteg und Hubertusstraße überlegt. Zum zweiten Mal präsentieren sich am Sonntag, 21. Mai, von 10 bis 17 Uhr die Gewerbetreibenden im Gewerbegebiet Hetzert und bieten gleichzeitig ein abwechslungsreiches Programm für Groß und Klein. Nach dem großen Erfolg der ersten Gewerbeparty am 1. Juli 2012 gibt es eine Neuauflage. Die Gewerbetreibenden, die ihre Betriebe an der Hubertusstraße oder am Kromsteg in Straelen haben, tun sich erneut zusammen. Nachdem es 2012 sieben teilnehmende Betriebe gab, sind es inzwischen mehr als doppelt so viele, die ihre Unternehmen im Gewerbegebiet Hetzert angesiedelt haben. Und viele davon öffnen am 21. Mai ihre Türen. Ein Verkauf findet an diesem Sonntag allerdings nicht statt. Zwei Foodtrucks, eine Cafeteria, ein Grillstand und drei Getränkepavillons sorgen für das leibliche Wohl der Besucher. Einer der Getränkepavillons wird von der Handballjugendabteilung des SV Straelen betrieben. Die Einnahmen aus dem Verkauf von Kaffee, Kuchen und Getränken kommen dem St.- Raphael-Kindergarten und dem Sauerlandlager zugute. Beide kümmern sich auch darum, dass keine Köstlichkeiten fehlen und niemand eine trockene Kehle bekommt. Den musikalischen Rahmen liefert das Trommler-und Fanfarenkorps Straelen. Das neue Blumenmädchen wird sich ebenfalls die Weininger liefert den „Schulmärchen-Report“ Einen Kabarettabend mit Volker Weininger präsentiert der Kulturring Straelen am Sonntag, 21. Mai, ab 19 Uhr im Forum des Gymnasiums, Fontanestraße 7. „Der Schulmärchen-Report“ hat Weininger sein Programm genannt. Wo früher auf den Schulhöfen der Pausengong fröhlich klingelte, schrillen heute die Alarmglocken: Die Bildungsrepublik Deutschland steht kurz vor dem Offenbarungseid. Seit Pisa haben wir es schwarz auf weiß: Der Finne, der Chinese und sogar der Este (oder heißt es Estländer?) haben uns abgehängt. Mit anderen Worten: Uns bleibt nicht mehr viel Zeit, sonst wird ohne uns globalisiert! In blindem Aktionismus schießen vermeintli- Zum zweiten Mal laden die Gewerbetreibenden von der Hetzert zu einem Fest ein. Die Party steigt am 21. Mai. Volker Weininger kümmert sich um Bildung. che Bildungsexperten plötzlich aus allen Rohren: G8, Bologna, Bachelor und Master! Bämm! Kurzes Innehalten beim Nachla- Ehre geben. Einer seiner ersten Auftritte in der neuen Amtszeit wird die Gewerbeparty in Hetzert sein. Für Kinder und Jugendliche wird die sogenannte Fun-Box des Sauerlandlagers geöffnet werden. Neben Bällen, Stelzen, Seilchen und Kettcars enthält diese auch ein Soccerfeld und das Bungee-Run als besondere Attraktion. Auch eine Hüpfburg und Kinderschminken werden nicht fehlen. Einen Anreiz, wirklich alle Betriebe zu besuchen, bietet die große Verlosung, an der jeder teilnimmt, der auf einem Bogen, der in jedem Betrieb ausgegeben wird, die Stempel aller Ausrichter sammelt. Am Ende des Tages werden dann die Gewinner ermittelt. Als kleines Dankeschön für die Nachbarn und Anwohner, die die den: Turbo-Abi oder Bummelstudent? Einheitsschule oder Heilige Dreigliedrigkeit? Digitales Lernen oder Schiefertafel? Gewerbetreibenden freundlich in Hetzert aufgenommen haben und sich auch durch Baulärm und Lieferverkehr nicht aus der Ruhe bringen lassen, gibt es Verzehrgutscheine, verbunden mit der herzlichen Einladung, diesen Tag gemeinsam zu feiern. Auch wird an diesem Tag das neue Schild mit Hinweisen auf alle Betriebe im Gewerbegebiet Hetzert enthüllt. Humanistische Bildung oder Humankapital? Fehlt die Aufklärung, freut sich der Radikale. Und eins ist klar: Wer die Bildung hat, steuert die Macht, und wer die Macht hat, steuert die Bildung. Volker Weininger hat auf Lehramt studiert und für seine Kabarettprogramme bereits zahlreiche renommierte Auszeichnungen gewonnen. In „Der Schulmärchenreport“ (Regie: Ralf Lohr) nimmt der Bonner sein Publikum mit auf einen Streifzug durch das deutsche Bildungssystem zwischen Ideal und Wirklichkeit, zwischen Macht und Ohnmacht, zwischen Humboldt und Humbug. Eintrittskarten gibt es unter anderem beim Kulturring und im Bürgerbüro. VORMERKEN „Heringa“ feiert den 20. Geburtstag „Heringa“ nennt sich der in Herongen beheimatete Frauenchor. Er wurde durch Edith Terporten 1997 gegründet und blickt demzufolge auf sein 20- jähriges Bestehen zurück. Das wollen die 26 Sängerinnen und ihr Dirigent Heinz Laube gebührend begehen. Natürlich mit einem Konzert. Es findet am Sonntag, 21. Mai, in der Bürgerhalle Herongen statt. Die Veranstaltung beginnt um 15 Uhr. Leseabend über Buch von David Nicholls Auch im Mai bietet der Kulturring einen Leseabend an. Er beginnt am Montag, 8. Mai, um 20 Uhr im Stadtarchiv an der Kuhstraße. Im Mittelpunkt steht diesmal das Buch „Drei auf Reisen“ von David Nicholls. Jeder Interessierte darf kommen. Der Eintritt ist frei. Musik und Gesang im Forum Aus den Elementen Musik, Gesang und Heimatgeschichte lässt sich Unterhaltsames machen. Das hat sich der Männergesangverein „Concordia“ Straelen für Sonntag, 21. Mai, vorgenommen. Die Veranstaltung im Forum des Gymnasiums an der Fontanestraße beginnt um 11 Uhr. Von Straelen nach Thorn Eine Ganztagesradwanderung bietet die Straelener Gruppe im Verein Niederrhein am Sonntag, 28. Mai, an. Die Tour führt rund um das „weiße Städtchen“ Thorn in den Niederlanden. Abfahrt mit Autos vom Parkplatz am Straelener Rathaus ist um 9.30 Uhr.

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