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Unser Straelen

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6 UNSER PROJEKT

6 UNSER PROJEKT Nachdenken über Leben und Tod Nicole Füngerlings und Claudia Mevissen erarbeiten mit Schülern der Sekundarschule Straelen-Wachtendonk existenzielle Fragen. Die Antwort muss aber jeder Einzelne finden. Der an Mukoviszidose erkrankte Rapper Patrick Aspell (Mitte) und Freundin Lisa-Marie (links) stehen den Schülern Rede und Antwort. Auf die beiden Jugendlichen prasseln Fragen. Die meisten, nein, alle, sind ziemlich persönlich. Patrick Aspell und seine Freundin Lisa- Marie Burkhardt geben geduldig und vor allem sehr offen und ehrlich Antwort. „Hast du Angst vorm Tod?“, ist so eine Frage. „Nee, ich habe mich früh damit abgefunden, dass jeder Mensch sterben muss“, sagt Patrick Aspell. Es ist vielleicht nicht die Antwort, die man von einem 21- Jährigen erwartet, einem, der mitten im Leben steht, noch voller Träume und Hoffnungen sein müsste. Aspell ist gekommen, um über seine Krankheit mit den Schülern der Sekundarschule Straelen- Wachtendonk zu sprechen. Er ist Teil des Projekts, das Nicole Füngerlings und Claudia Mevissen anbieten. Füngerlings arbeitet als Sterbeamme, sie begleitet Kinder und Jugendliche, die mit einem Sterbe- oder Trauerfall klar kommen müssen. Das Projekt an der Schule ist freiwillig. Jeder kann mitmachen. Eine Schulnote gibt es dafür nicht. Schulleiter Michael Schwär findet es trotzdem wichtig und gut, so ein Projekt durchzuführen. Er sei sehr an einem breit gefächerten Angebot an AGs interessiert, sagt der Schulleiter. Unterstützung findet er bei Christiane Culp. Sie ist didaktische Leiterin, und als Religionslehrerin sind ihr die Themen Trauer und Tod nicht fremd. Das Projekt, das Nicole Füngerlings unter dem Titel „Der Tod, mein Kollege im Leben“ leitet, ist Mitte Februar gestartet und endet Anfang April. 14 Jugendliche haben beschlossen, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Neugierig sein ist erlaubt und erwünscht. Auf dem Besuch des an Mukoviszidose erkrankten Rappers und Jugendlichen Patrick Aspell und seiner Freundin Lisa-Marie haben sie sich gut vorbereitet. Eine ganze Schatzkiste voller Fragen ist zusammengekommen. Patrick erzählt vom Unverstandensein, wenn er als Schüler viel husten musste. Lisa erzählt, wie es ist, mit einem Freund zusammen zu sein, der in den vergangenen zwei Jahren 60 bis 70 Prozent seiner Zeit im Krankenhaus verbracht hat. Mukoviszidose ist eine angeborene Stoffwechselkrankheit. Schleimbildung führt zu chronischem Husten, auch die Bauchspeicheldrüse ist in der Produktion betroffen. Die Lebensqualität ist stark eingeschränkt. Das spiegelt sich auch in den Texten des Rappers wider. Wut, Hass, auch auf sich selbst, sind Thema. Er habe sich Vorwürfe gemacht, weil andere Menschen leiden müssen, weil er krank ist. Die Menschen, die ihm nahe stehen, die eben mitleiden. „Musik war lange Zeit die einzige Möglichkeit darüber zu sprechen“, sagt Aspell. Erst ein Freund und Mitmusiker Simon Kreß ermutigte ihn, offensiver Konzentriert hören die Schülerinnen sich die Lebensgeschichte von Rapper Patrick Aspell und seiner Freundin Lisa-Marie an. chentlichen Treffen hat sich Füngerlings ein Konzept überlegt. Es ist stark am Leben orientiert. Was passiert, wenn eine schlechte Diagnose gestellt wird? Wie ist das Leben mit einer Krankheit? Es geht weiter mit dem Sterben und dem, was Sterbende brauchen. Zum Thema Abschied wird ein Bestattungsunternehmen besucht und der Friedhof. Was Trauer ist, wird beleuchtet, und Auch wenn es um ernste Themen geht, es wurde auch viel gelacht. „Die Beschäftigung mit dem Tod stärkt fürs Leben“, lautet die Überzeugung. Die Gegenstände geben einen Hinweis darauf, worum es in der Stunde geht: Gesund ernähren oder Absturz bei Diagnose Tod. mit der Krankheit umzugehen, um auch andere zu ermutigen, darüber zu sprechen. Mut machen, Mut haben, auch über Themen zu sprechen, die vielen vielleicht unangenehm sind, darum geht es in dem Projekt. Es geht darum, die Bedürfnisse derjenigen zu erkennen, die trauern, die mit Leid oder Krankheit konfrontiert sind. Es geht auch darum, die eigene Position zu finden. „Was ist dein Lebensziel?“, wird Patrick Aspell gefragt. „Das ist eine gute Frage, ich brauche einen Moment“, sagt der Jugendliche und entscheidet sich für: „Ich möchte wie jeder Mensch meinen Platz im Leben finden. Ich hoffe, dass ich hauptsächlich mal glücklich bin, für mich diese Sicherheit habe.“ „Vielleicht bester Rapper Deutschlands zu werden?“, schlägt einer der Schüler noch vor. Die Stimmung ist locker und ernsthaft zugleich. Für die wödann geht es „Zurück ins Leben“, so lautet die Überschrift der letzten Projektstunde. „Nach all dem haben wir eine Idee davon, wie wir damit umgehen können, wenn ein Trauer- oder Sterbefall eintritt“, sagt Füngerlings. Sie will die Angst nehmen. Die Angst vor dem Unbekannten. Wer den Tod von so vielen Seiten beleuchtet, erklärt bekommen hat, was Sterben ist und wie Trauer funktioniert, der kann dem Leben gestärkt entgegentreten. „Wer sich mit dem Tod auseinandersetzt, der setzt sich auch gleichzeitig mit dem Leben auseinander, lebt bewusster“, schildert Füngerlings ihre Erfahrungen als Sterbeamme. Und so sind die Reaktionen der Schüler nach dem Besuch von Patrick und Lisa-Marie durchweg positiv. „Ich fand es interessant“, ist so eine Aussage. „Wie geht ihr nach Hause?“, will Füngerlings wissen. „Glücklich“, sagt einer. TEXT BIANCA MOKWA FOTOS GERHARD SEYBERT, NICOLE FÜNGERLINGS (1)

Unser STRAELEN IHRE BANK IN STRAELEN 7 ANZEIGE Die Mischung macht’s Auf den aktuellen Plakaten ist Privatkundenberater Felix van Well als Koch zu sehen. Was das mit Finanzen zu tun hat, erklärt er im Interview. Zwei Mal Felix van Well, einmal als Koch am Herd und einmal, wie ihn die meisten kennen, in der Filiale der Volksbank an der Niers. Aktuell sind Sie ziemlich präsent als Werbegesicht der Volksbank an der Niers. Dort sind Sie als Koch zu sehen. Was hat Kochen denn mit Geld zu tun? Felix van Well Ziemlich viel. Immerhin lautet der Slogan „Auf den Geschmack kommen“ und „Die Mischung macht’s“. Das gilt sowohl in der Küche als auch für die Finanzen. Können Sie ein Beispiel geben? Van Well Beim Kochen versucht man mit Hilfe von verschiedenen Gewürzen, das Essen schmackhaft zu machen. Das Gleiche gilt auch für das Vermögen. In Zeiten der Nullzins-Entwicklung macht es Sinn, sich über verschiedene Geldanlagen Gedanken zu machen. Wie bei den Gewürzen ist auch dort für jeden Geschmack etwas dabei. Wer etwas risikofreudiger ist, kann zum Beispiel in Aktienfonds investieren. Ob Rentenpapiere oder Immobilienfonds, es ist sicher für jeden das Passende dabei. Wie kann man das Passende für sich finden? Also, um mit dem Koch zu sprechen, wo findet man das richtige Rezept? Van Well Unverzichtbar ist die persönliche Beratung. Deswegen laden wir zum Vermögens- Check ein. Im Mittelpunkt stehen dort die Ziele und Wünsche des Kunden. Ebenso sprechen wir zum Beispiel darüber, welcher Betrag monatlich oder einmalig zur Seite gelegt werden kann. Das alles sind sozusagen die Zutaten, um im Bild des Kochens zu bleiben. Wir haben starke Partner an unserer Seite, wie Union-Investment. Die Vermögensmanagement-Produkte bieten viele Möglichkeiten. Beim Thema Altersvorsorge hat die R+V-Versicherung ein reichhaltiges Angebot parat, und dann sind da natürlich noch unsere eigenen Bankprodukte wie klassische Sparanlagen. Alles aufeinander abgestimmt, ergibt das eine exzellente Mischung. Können Sie einen Überblick über die verschiedenen „Gewürze“, also Vermögensanlageformen, geben? Van Well Grundsätzlich unterscheidet man zwischen verschiedenen Anlageklassen. Es gibt die klassischen Anlageformen wie Sparbuch und Wachstumsgeld. Zu den Geld- und Ertragswerten zählen festverzinsliche Wertpapiere und Rentenfonds. Darüber hinaus kann in Substanzwerte wie Aktien und Aktienfonds oder in Sachwerte wie zum Beispiel Immobilien und offene Immobilienfonds investiert werden. Alternativ kann auch eine Anlage in Roh- stoffe und Rohstofffonds vorgenommen werden. Kurzum: Die Anlagevielfalt ist groß. Aber dafür gibt es ja uns – Ihre Bankberater. Ab wann kann man überhaupt in Investmentfonds investieren und am Börsengeschehen „mitmischen“? Van Well Das geht bereits ab 25 Euro monatlich. Schon mit kleinen Beträgen können Sie „auf den Geschmack kommen“ und Ihre Wünsche mit unseren Fondssparplänen wahr werden lassen. Immobilienfonds sind aktuell in aller Munde. Was können Sie dazu sagen? Van Well Immobilienfonds sind in der Tat für den Kunden attraktiv. Ein Immobilienfonds investiert in Gewerbeimmobilien, wie zum Beispiel Büros, Einkaufszentren oder Hotels. Die Erträge des Fonds ergeben sich aus den Mietzahlungen oder Veräußerungsgewinnen der Immobilien. Unter dem Strich eine solide Geldanlage. Ist Hunger der beste Koch? Van Well Es liegt natürlich an der Risikomentalität des Kunden, wie schnell er zu welchem Vermögenswachstum kommen möchte. Möchte der Kunde, dass viel Rendite in kurzer Zeit fällig ist, oder hat er die Zeit für ein langsameres Anwachsen der Finanzen? Vor alledem steht aber eine eingehende Beratung. Ein Blick auf die Menü-Karte empfiehlt sich auch im Restaurant, bevor man bestellt. Wie behält der Kunde den Überblick, wenn er sein Vermögen anhand verschiedener Produkte wachsen lässt? Van Well Grundsätzlich gibt es zu jedem Konto einen separaten Auszug. Wir lassen den Kunden nicht allein. Wir empfehlen, dass man sich einmal im Jahr zusammensetzt und noch einmal über die erreichten Ziele und weitere Wünsche ins Gespräch kommt. Außerdem bekommt der Kunde über die erklärten Ziele und Entwicklungen eine Beratungsdokumentation als Zusammenfassung des Gesprächs. Das „Rezeptbuch“ sind quasi wir Berater. Der Kunde kann immer einen Blick in unsere Filiale werfen, und wir beraten gerne. Kochen Sie nur auf dem Plakat oder auch privat? Van Well Ich koche tatsächlich gerne, wenn es die Zeit zulässt in jeder Mittagspause, vor allem aber in meiner Freizeit und am Wochenende. Am liebsten probiere ich dann neue Rezepte mit meinen Freunden aus. INFO Info-Veranstaltung über Niersfunding Ein Wunsch und viele Unterstützer. So funktioniert das Niersfunding der Volksbank an der Niers. Wie beim Crowdfunding sorgen viele dafür, dass ein Vorhaben in Erfüllung geht. Mit vielen kleinen oder auch größeren Summen kann am Ende der große Traum in Erfüllung gehen. Das ins Auge gefasste Projekt kann finanziert werden und damit in Erfüllung gehen. Ab einer Spende von fünf Euro legt die Volksbank zehn Euro oben drauf. Über das, was so verlokkend klingt, informieren zwei Informationsveranstaltungen: am Montag, 8. Mai, von 19 bis 20.30 Uhr in der Voba-Geschäftsstelle Straelen, Kuhstraße 10 in 47638 Straelen oder am Dienstag, 16. Mai, von 19 bis 20.30 Uhr in der Geschäftsstelle Goch, Bahnhofstraße 5 in 47574 Goch. Anmeldung bis zum 3. Mai online über www.vb-niers.de/niersfunding oder in jeder Voba-Geschäftsstelle. MITARBEITER-SERIE Heiko Stienen Gebietsleiter VOBA IMMOBILIEN eG Telefon: 02834 970-150 E-Mail: straelen @vobaimmo.de Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt. Bei mir sind es ... ... die Freude am Umgang mit Menschen, ob im Beruf oder privat. ... die gemeinsame Zeit mit meiner Familie. ... der Anspruch, ein professioneller und kompetenter Partner in Immobilien-Angelegenheiten zu sein.

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