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Unser Straelen

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18 GESCHICHTEN AUS

18 GESCHICHTEN AUS ANDERSWO NOTDIENSTE Ägäis, Istanbul und Politik Die türkische Übersetzerin Regaip Minareci erzählt von den schönen Ecken ihrer Heimat. Das Leben wird auch stark geprägt von Erdogan. MAI 18. Woche 1.5. - 2.5. Gelderland-Apotheke, Clemensstraße 4, Geldern 2.5. - 3.5. Drachen-Apotheke, Issumer Straße, Geldern 3.5. - 4.5. Dorf-Apotheke, Lange Straße 3, Kapellen 4.5. - 5.5. Adler-Apotheke, Klosterstraße 13, Straelen 5.5. - 6.5. Marien-Apotheke, Webermarkt 1, Nieukerk 6.5. - 7.5. Löwen-Apotheke, Venloer Straße 33, Straelen 7.5. - 8.5. Löwen-Apotheke, Gelderner Straße 19, Issum 19. Woche 8.5. - 9.5. Barbara-Apotheke, Annastraße 1, Geldern 9.5. - 10.5. Löwen-Apotheke, Hochstraße 99, Aldekerk 10.5.- 11.5. Gelderland-Apotheke, Clemensstraße 4, Geldern 11.5. - 12.5. Dorf-Apotheke, Kevelaerer Straße 2, Walbeck 12.5. - 13.5. Markt-Apotheke, Markt 2, Straelen 13.5. - 14.5. Adler-Apotheke, Klosterstraße 13, Straelen 14.5. - 15.5. Martinus-Apotheke, Veerter Dorfstraße 22 a, Veert 20. Woche 15.5. - 16.5. Löwen-Apotheke, Venloer Straße 33, Straelen 16.5. - 17.5. Galenus-Apotheke, Markt 36, Geldern 17.5. - 18.5. Marien-Apotheke, Webermarkt 1, Nieukerk 18.5. - 19.5. Hubertus-Apotheke, Kirchplatz 2, Sevelen 19.5. - 20.5. Gelderland-Apotheke, Clemensstraße 4, Geldern 20.5. - 21.5. Löwen-Apotheke, Hochstraße 99, Aldekerk 21.5. - 22.5. Barbara-Apotheke, Annastraße 1, Geldern 21. Woche 22.5. - 23.5. Gelderland-Apotheke, Clemensstraße 4, Geldern 23.5. - 24.5. Kapuziner-Apotheke, Issumer Straße 31, Geldern 24.5. - 25.5. Drachen-Apotheke, Issumer Straße, Geldern 25.5. - 26.5. Zur Friedenseiche, Friedensplatz, Wachtendonk 26.5. - 27.5. Adler-Apotheke, Klosterstraße 13, Straelen 27.5. - 28.5. Markt-Apotheke, Markt 2, Straelen 28.5. - 29.5. Hubertus-Apotheke, Kirchplatz 2, Sevelen 22. Woche 29.5. - 30.4. Südwall-Apotheke, Bahnhofstraße 9, Geldern 30.5. - 31.5. Martinus-Apotheke, Veerter Dorfstraße 22 a, Veert 31.5. - 1.6. Dorf-Apotheke, Kevelaerer Straße 2, Walbeck Bereitschaftszeiten gelten von 9 Uhr bis anderntags um 9 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Für ihre Zeit in Straelen hat sich die türkische Übersetzerin Regaip Minareci einiges vorgenommen, unter anderem Kafka. Wo es früher vor Touristen gewimmelt hat, ist es leer, beschreibt Regaip Minareci die Veränderung, die ihre Heimat gerade durchmacht. „Istanbul ist niemals und nirgends leer“, schränkt sie ein. Und dennoch sei die Veränderung spürbar. „Die Restaurants und Hotels leiden darunter, sie machen Sonderpreise für Inländer“, erzählt die Übersetzerin. Ihnen und anderen Türken ist aber die Lust auf Amüsement vergangen. „Das liegt an dem Terror. Es ist ja viel passiert“, sagt die Übersetzerin. Möwen betrachten Istanbul. Ayvalik an der Ägäisküste. Bodrum im Südwesten der Türkei. Ihr Land habe nicht nur mit dem ausländischen Terror der Isis zu tun, sondern auch mit dem inländischen der PKK. Jeder gehe anders mit der Angst in ihrem Land um. „Es gibt Leute, die der Angst nachgeben und sich zurückziehen“, beschreibt Regaip Minareci wie sich das Leben verändert hat. Ganz verzichten auf Konzerte und Theaterbesuche möchte sie aber nicht. „Sonst hätte ich ja nichts mehr von meiner Stadt.“ „Meine Stadt“, damit meint die Türkin Istanbul mit seinen Touristenvierteln, dem quirligen Leben in den Straßen und kleinen Gassen. In den Sommermonaten klettern die Temperaturen bis 30 Grad aufwärts. Spätestens da ergreifen die Istanbuler die Gelegenheit und machen eine Auszeit auf den Prinzeninseln. Die sind nur 20 bis 30 Minuten von der Metropole entfernt. Bei den Prinzeninseln handelt es sich um fünf verschieden große Inseln, auf der früher die Sommerresidenzen der Könige und Prinzen waren. „Dort dürfen keine Autos fahren. Wenn man dort ist, ist man einfach woanders“, beschreibt Regaip Minareci die bei Türken beliebte Freizeitoase. Um zur Ruhe zu kommen und den Großstadtstress hinter sich zu lassen, eignen sich aber auch die Kleinstädte an der Ägäis. Ayvalik und Seferihisar nennt die Übersetzerin als Beispiele für „wirklich malerische“ Orte. Sie mag die Nähe zu Griechenland, und wie es sich für Orte am Meer gehört, gibt es jede Menge Fisch auf den Speisekarten der Restaurants und viel Gemüse. Bekannt sind die Lokale auch für ihre reiche Auswahl an Vorspeisen. 40 bis 60 verschiedene Sorten gebe es da bisweilen. „Da ist kein Platz mehr fürs Hauptgericht“, sagt die Übersetzerin lachend. Überall dort, wo die Urlauber zum Leben gehören, komme man mit Deutsch durch, sagt die Übersetzerin. Türkisch zu lernen soll hingegen gar nicht so einfach sein, weil es mit der deutschen Grammatik so gar nichts Ähnliches hat. Für Regaip Minareci war schon ziemlich früh klar, dass sie Übersetzerin werden wollte. Zunächst arbeitete sie aber 33 Jahre als Journalistin für die „Hürriyet“-Gruppe. „Journalismus ist fantastisch“, stellt die 62-Jährige klar. Ende der 1990er Jahre fing sie dann mit dem Übersetzen an. Friedrich Nietzsche, Franz Kafka, Stefan Zweig waren die Autoren, deren Texte sie vom Deutschen in ihre Heimatsprache übersetzt. Für ihren Aufenthalt in Straelen hat sie wieder Kafka dabei, „Die Briefe an Ottla und die Familie“ und Karin Köhlers „Wir haben Raketen geangelt“. Das Haus sei so freundlich, sagt sie über das Europäische Übersetzerkollegium in der Kuhstraße in Straelen. Ab und zu spaziert sie aber auch durch die Stadt und fotografiert Vorgärten. Die Gepflegtheit fasziniere sie. „Straelen ist eine wunderschöne Kleinstadt“, lautet ihre Einschätzung. Während ihres Aufenthalts wird sie aber auch weiter mitverfolgen, was in ihrer Heimat, der Türkei, geschieht. TEXT BIANCA MOKWA FOTOS GERHARD SEYBERT (1), MEM- DUK OGUR (1), AYSEN ÜCOK HAKTA- NIR (1), REGAIP MINARECI (1)

Unser STRAELEN AUSBLICK JUNI 19 Auf Haus Eyll das Beste aus Operette und Musical VORMERKEN Zwei Sänger und ein Pianist gastieren auf Einladung des Kulturrings Straelen bei einem Kammermusikabend am 25. Juni. Zu einem weiteren Kammermusik-Konzert auf Haus Eyll lädt der Kulturring Straelen ein. Am Sonntag, 25. Juni, heißt es „Best of Oper, Operette und Musical“. Ab 17 Uhr sind dort drei Künstler zu erleben. Barbara Elisabeth von Stritzky nahm 2006 nach dem Abitur ihr Gesangsstudium an der Musikhochschule Köln auf. Im Sommer 2014 begann sie ein Konzertexamen, welches sie im Herbst 2016 mit Auszeichnung abschloss. Mehrmals war sie Stipendiatin. Die junge Sopranistin ist Preisträgerin zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe. 2013 gewann sie zusammen mit dem Pianisten Tobias Koltun den internationalen Lied-Duo-Wettbewerb „Cantando-Parlando“, und den 2. Preis beim „Müller- Heuser-Liedwettbewerb“. 2014 war sie als einzige Deutsche Finalistin beim internationalen Wettbewerb des Kulturkreises der Deutschen Wirtschaft „Ton und Erklärung” und Gewinnerin des internationalen „Joseph Suder-Wettbewerbs”. Seit der Spielzeit 2015/16 ist sie Mitglied des Staatsopernchores Stuttgart. Der Bariton Michael Dahmen absolvierte sein Gesangsstudium bei Prof. Christoph Prégardien in Köln. Seit dieser Zeit tritt er als Opern- und Konzertsänger im In- und Ausland auf, so in Frankreich, den Niederlanden, der Schweiz, aber auch in Brasilien Schon oft war Haus Eyll die idyllische Umgebung für Kammerkonzerte. Am 25. Juni gibt es die nächste Veranstaltung. und Mexiko. Auf der Opernbühne erarbeitet er regelmäßig große Partien seines Fachs mit namhaften Regisseuren. Er ist Mitglied des Musiktheaters im Revier, Gelsenkirchen. Christoph Schnackertz, Jahrgang 1984, erhielt seinen ersten Klavierunterricht bei Clovis Alessandri und studierte in Köln bei Prof. Pierre-Laurent Aimard und Prof. Jürgen Glauss (Liedbegleitung). Wichtige Anregungen erhält er seit 2005 außerdem als ständiger Begleiter der Gesangsklasse von Prof. Christoph Prégardien. Seit Oktober 2011 hat Schnackertz einen Lehrauftrag für Liedgestaltung an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Sein Repertoire umspannt alle großen Liedzyklen der Romantik, wie auch Lieder von zum Beispiel Gustav Mahler, Richard Strauss und Wolfgang Rihm, und er arbeitet mit Sängern aller Stimmfächer zusammen. Bereits ab 16 Uhr ist der Zugang zu den Außenanlagen von Haus Eyll möglich. Eintrittskarten kosten 25,50 Euro, ermäßigt 21 Euro. Sie sind erhältlich beim Kulturring Straelen, Rathausstraße 1, Telefon 02834 702-310 und -311. Zweimal geht es auf Radtour Zwei Veranstaltungen für Fahrradfahrer hat die Straelener Gruppe im Verein Niederrhein (VN) für den Juni geplant. Am Sonntag, 11. Juni, steht zunächst die Ganztagsradwanderung „Ab ins Grüne“ auf dem Programm. Start ist um 10 Uhr auf dem Parkplatz P 1 am Straelener Rathaus. Die Strecke ist rund 55 Kilometer lang. Da empfiehlt es sich, etwas zu trinken und zu essen einzupacken, um unterwegs nicht schlapp zu machen. Wanderführerin ist Christel Henßen, Telefon 02834 1667. Am Sonntag, 25. Juni, steht die Radwanderung unter dem Motto „Eine Fährfahrt, die ist lustig“. Start dazu ist um 14 Uhr, Treffpunkt ist erneut der Parkplatz P 1 am Rathaus. Die Tour ist etwa 25 Kilometer lang, mit Einkehrmöglichkeit. Wanderführer ist Herbert van Stiphoudt, Telefon 02834 984148. Jazz in der Bonhoeffer-Kirche Immer wieder mal wird die Dietrich-Bonhoeffer-Kirche an der Bahnstraße 25 in Straelen zur Konzertbühne. Am Freitag, 9. Juni, ist es wieder so weit. Dann steht ab 19.30 Uhr ein Jazz- Abend auf dem Programm. Pfingsten feiert der Männerchor „Waldeslust“ sein Waldfest Lange ist es nicht mehr hin, dann darf ausgiebig gefeiert werden. Am Pfingstsamstag, 3. Juni, findet zum 51. Mal das Waldfest des Männerchors „Waldeslust“ statt. Traditionell trifft man sich dazu im Buchenwald der Familie Frankewitz. Beim Aufbau und der Durchführung wird der Männerchor bereits im fünften Jahr in Folge von den St.-Viktor-Männern tatkräftig unterstützt. Da am Pfingstsonntag das Vogelschießen der St.-Viktor-Bruderschaft ebenfalls im Buchenwald abgehalten wird, wird das Waldfest in diesem Jahr nur an einem Tag stattfinden. Der Sonntag gehört dann ganz der Familie. In den Familientag eingebettet ist das Kindervogel- Unter hohen Buchen lässt sich gut feiern. schießen. Dann wird es sich zeigen, wozu der Nachwuchs unter entsprechender Anleitung bereits in der Lage ist. Zudem gibt es an diesem Tag auch die tradi- tionelle Verlosung, wofür jedes Kind im Wald ein Freilos bekommt. Als Hauptpreise gibt es zwei Fahrräder, und es stehen weitere tolle Preise bereit. Beim Vogelschießen darf auch der Nachwuchs ran. Das Waldfest beginnt am Samstagabend um 19.30 Uhr. Pavillons, eine Longdrink-Bar sowie eine Würstchen-/Pommes- Bude sorgen fürs leibliche Wohl. Es gibt Live-Musik von der niederländischen Band „30 Past7“. Die Jungs haben vor zwei Jahren bereits gezeigt, was sie können, und konnten auch schon mehrfach beim Stadtfest die Menge zum Toben bringen. Zudem sorgt ein DJ für musikalische Unterhaltung und Stimmung. Von daher ist also reichlich Gelegenheit gegeben, auf dem neu verlegten Boden das eine oder andere Tänzchen zu wagen. Der Eintritt kostet sechs Euro. Karten können bei den Mitgliedern des Männerchors und der St.-Viktor-Bruderschaft sowie bei der Volksbank an der Niers erworben werden. An der Abendkasse beträgt der Eintritt acht Euro. Am Sonntag ist der Eintritt frei.

Sonderveröffentlichungen