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Unser Straelen

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6 UNSER PROJEKT Kirche

6 UNSER PROJEKT Kirche mit Herz Der Pastoralplan der Kirchengemeinde St. Peter und Paul ist fertig. Darin sind die Ziele für die nächsten Jahre gesetzt. Jetzt gilt es, ihn mit Leben auszufüllen. In ihrer Hand hält Karin Böhmer-Meschede eine Taschenlampe und ein paar Wanderschuhe. Beides sind zwei richtig gute Symbole für das „Sich auf den Weg machen“. Dafür braucht es gutes Schuhwerk, und Licht ist auch hilfreich, um den richtigen Weg zu finden. Darum geht es bei dem neuen Pastoralplan. Den hält Pfarrer Ludwig Verst in den Händen. Der Plan soll ein Wegweiser sein für die kommenden Jahre, eine Art Landkarte. Alle katholischen Gemeinden waren aufgefordert, so einen Pastoralplan zu erstellen. „Ich war erst skeptisch, es war nicht klar, was da Neues auf uns zukommt“, sagt Verst. Aber durch Gemeindeberater des Bistums seien sie gut vorbereitet und begleitet worden. „Und wir haben auch Spaß gekriegt auf dem Weg.“ „Wir“, das ist die Steuerungsgruppe, die sich mit der Ausarbeitung des Pastoralplans beschäftigt hat in Zusammenarbeit mit dem Pfarreirat. In der Steuerungsgruppe sind zehn Leute beteiligt, Karin Böhmer-Meschede, Sigrun Bogers, Monika Lemmen, Kathrin Hammans, Holger Weikamp, Ulla Engh-Bongers, Michael Hüpen, Norbert Sensen, Christoph Goumans und Britta Lüstraeten. „Wir wollen nicht viel Papier“, sagt Sigrun Bogers und hält den Flyer hoch, auf dem ziemlich kompakt das Ergebnis des Pastoralplans zusammengefasst steht. Bis dahin war es aber ein weiter Weg. „Es hat Mühe gekostet, viele Sitzungen, und die Frage stand im Raum: Kriegen wir das in dem Zeitraum fertig?“, sagt Pfarrer Ludwig Verst. Am Anfang stand die Analyse, die Ist-Situation in Straelen. „Wir haben uns die Sinus-Milieus-Studie angeguckt, die demografischen Zahlen, und unter anderem festgestellt, dass wir auch Arme in Straelen haben, vor allem bei den älteren Leuten und den Kindern“, nennt Sigrun Borgers die ersten Schritte und Erkenntnisse. Auch habe man festgestellt, dass Licht und gutes Schuhwerk für den Weg in die Zukunft. Sigrun Bogers und Monika Lemmen halten das Herz hoch. Mit viel Herzblut wurde der neue Pastoralplan von den Akteuren gestaltet. Pfarrer Ludwig Verst mit Stein und neuem Pastoralplan. es mit 1466 Personen eine ziemlich große Gruppe ausländischer Christen mit römisch-katholischem Hintergrund gebe, vor allem aus Polen. „Aus den Zahlen haben wir Thesen gemacht“, sagt Sigrun Bogers weiter. Und die wurden bei einem Pfarrkonvent vorgestellt. Eine These lautete zum Beispiel: „Die Bereitschaft, sich ehrenamtlich zu engagieren, sinkt“, eine andere: „Ist Kirche von Alten für Alte?“. 80 Leute beteiligten sich an der Diskussion. Außerdem gab es einen Visionsabend unter dem Motto „Wofür brennst du?“. „Es hat sich gelohnt“, sagt Ludwig Verst. Er fand die Versammlungen am stärksten, an denen auch die Gemeinde beteiligt war. Karin Böhmer-Meschede spricht vom „Zusammenrücken“ in der Gemeinde. Jeder konnte und sollte seine Meinung äußern, auch die Straelener, die nicht zur Kirche gehen. „Wir haben Leute von der Miteinander und einander helfen wird groß geschrieben. Straße gefragt, haben uns einfach vor Kaufland hingestellt“, sagt Sigrun Bogers. Herausgekommen ist, dass die Menschen eine lebensnahe Kirche wollen. „Bibeltexte, die mit dem Leben zu tun haben“, sagt Monika Lemmen. „Vielfältige Musik“, nennt Verst einen weiteren Wunsch, der geäußert wurde, und die Jugend soll nicht vergessen werden. „Ein wichtiges Stichwort ist Partizipation. Gemeinsam mit der Gemeinde überlegen, und nicht an den Bedürfnissen vorbei“, erklärt Sigrun Bogers. Ein Teil der Ideen ist bereits in Angriff genommen worden. Es gibt eine Projektgruppe Gottesdienstgestaltung, und mit dem Projekt „Hand in Hand“ wird im karitativen Bereich der Kirche bereits ganz pragmatisch Hilfe im Alltag geleistet. Einen Leitspruch hat der Pastoralplan der Straelener auch. „Ich halte dich.“ Der Satz stammt aus der Bibel, steht in Jesaja 41,10 und prangte lange Zeit am Baustellengerüst von der Kirche St. Peter und Paul in Straelen, während die restauriert wurde. Nach Aussage von Pfarrer Ludwig Verst passt das auch zur Kirche, die aus Menschen besteht, Kirche als Baustelle, die sich immer wieder neu und weiter entwickelt. „Lebendige Steine“, nennt Verst die Menschen. Das Leitwort sollte kurz und prägnant sein. „Mutmachend“ findet Kathrin Hammans die Zusage „Ich halte dich“. „Und sie bezieht sich auf jeden Menschen“, sagt Sigrun Bogers. Offen sein, eben keine geschlossene Gesellschaft, das ist so ein Punkt, der ganz oben auf der Zukunftsliste steht. Und die Zusage Gottes „Ich halte dich“, die ist wie der Lichtstrahl der Taschenlampe, die den Weg in die Zukunft leuchtet. TEXT BIANCA MOKWA FOTOS GERHARD SEYBERT

Unser STRAELEN IHRE BANK IN STRAELEN 7 ANZEIGE Erfolgsprojekt Blumenweg Nach nur drei Jahren sind 95 Prozent der Grundstücke vermarktet. Die Nachbarschaft in dem hellen Wohnviertel hat sich gefunden. Zufrieden blickt Heiko Stienen auf die hellen Häuser. Wöchentlich fahre er durch das Wohngebiet Blumenweg, sagt der Gebietsleiter der Voba-Immobilien, alleine schon, um den Kontakt zu den Bauherren zu halten. Und ja, es sei eine Erfolgsgeschichte, auf die die Volksbank und er zu Recht stolz sein können. Er blickt zurück. Am 24. November 2013 hatte Heiko Stienen mit der Vermarktung des Gebiets angefangen. Da standen nur vereinzelt Häuser, und Landgard hatte bereits sieben Jahre lang versucht, das Gebiet zu vermarkten. Nach nur drei Jahren schaffte die Volksbank an der Niers mit Heiko Stienen das fast Unmögliche, 95 Prozent der Grundstücke sind verkauft. Die restlichen fünf Prozent sind bereits nachgefragt. Es ist eine hundertprozentige Erfolgsgeschichte. Besonders beachtenswert ist sie, weil die Ausgangslage nicht die einfachste war. „Ein schwieriger Bebauungsplan“, sagt Heiko Stienen. Festgelegt waren Art und Weise der Bauweise und die Farbe: Weiß. Durch die teilweise sehr geschwungenen Straßen entstanden recht große Grundstücke, und auch in der Straelener Bevölkerung kam das Baugebiet an der alten Veiling zunächst nicht so gut an. Das hat sich geändert. 58 Prozent der Häuslekäufer sind Straelener. Vor allem junge Familien lockte die gute Lage zwischen Innenstadt und Grüngürtel. Aber auch die Gene- Gute Nachrichten gibt es für den Förderverein Sauerlandlager. Oliver Heghmann vom Förderverein freut sich über eine Spende von 1900 Euro, die ihm Martin Thissen, Leiter der Volksbankfiliale in Straelen, überbrachte. Das Geld ist bei der Altweiberveranstaltung der Straelener zusammengekommen. Es hat sich zu einer guten Tradition entwickelt, dass pünktlich um 11.11 Uhr in der Volksbank die närrische Jahreszeit eingeläutet wird. Die Straelener feiern das bei Musik und Tanz. Als Dank für die Bewirtung fütterten 95 Prozent Auslastung gibt es im Neubaugebiet Blumenweg zu verzeichnen. Heiko Stienen ist zufrieden. ration „55 Plus“ entdeckte das Gebiet rund um den Blumenweg für sich. Und das Miteinander der verschiedenen Generationen passt. 2015 wurde ein Baustellenfest gefeiert, eine Einladung zum lockeren Zusammensein in angenehmer Atmosphäre mit der Möglichkeit, seine Nachbarn einfach mal kennenzulernen. „Neues Leben am Blumenweg, die Idee des Namens stammt von meiner Frau“, sagt Heiko Stienen und wenn er sich so umschaut, dann findet er das absolut bestä- die Straelener dieses Jahr das Spendenschwein besonders kräftig. Im vergangenen Jahr hatte man mit der Idee begonnen tigt. In einigen Gärten wächst der erste grüne Rasen, die Schaukeln sind in anderen Gärten ein Blickfang, an einer anderen Ecke wird noch gebaut. „Wir stehen ,An der Uhr’“, sagt Heiko Stienen. Die Straßennamen erinnern an den alten Zweck des Geländes, die ehemalige Versteigerung. Das Gesicht hat sich aber total gewandelt. Die Häuslebauer haben nicht nur einen neuen Lebensmittelpunkt für sich gefunden, sondern mit der Volksbank an der Niers gab es alles aus einer Hand. und die Tafel bedacht. Jetzt darf sich das Team vom Sauerlandlager über eine Spende freuen. So eine Zuwendung sei wichtig, sagt „Die Bestandsimmobilien unserer Käufer wurden ebenfalls zeitnah von uns verkauft“, sagt Heiko Stienen. „Es ist ein tolles Gebiet geworden“, sagt er und blickt auf die hellen Häuser, die ihren ganz eigenen Charme verbreiten. Und während er das sagt, blickt er schon ein wenig in die Zukunft. „Es gibt noch das Gelände der Gemüseversteigerung“, sagt der Gebietsleiter der Voba-Immobilien. Die Planungen dafür laufen. 1900 Euro für das Sauerlandlager Martin Thissen (Mitte), Geschäftsstellenleiter in Straelen, mit Verantwortlichen des Sauerland-Lagers. Gesammelt wurde das Geld am Altweiber-Donnerstag. Oliver Heghmann vom Förderverein. „Ansonsten könnten wir nicht eine Sommerfreizeit zu einem so günstigen Preis anbieten.“ Für 230 Euro gibt es das Rund-um-Sorglos-Ferienpaket, die Fahrt ins Sauerlandlager. „Diesen Preis kriegen wir nur hin, wenn wir Sponsoren und Gönner haben“, betont Heghmann vom Förderverein. „Wir wollen ja Urlaub schaffen für alle.“ Deswegen fährt bei größeren Familien das dritte Kind unentgeltlich mit. Mit dem Geld der Volksbank sollen neue Küchenutensilien angeschafft werden. INFO Modernisierung der Volksbank Herongen Ansprechend und freundlich ist der Service der Volksbank – ebenso ansprechend und freundlich präsentiert sich in Kürze auch die Geschäftsstelle in Herongen: Bis Ende April wird die Filiale umgebaut, damit sich die Kunden immer wohlfühlen. Gleichzeitig werden mit dieser Maßnahme die aktuellen Sicherheitsanforderungen für die neue Bargeldhandhabung umgesetzt. Am Sonntag, 7. Mai, lädt die Volksbank Herongen ab 11 Uhr zum Tag der offenen Tür ein. Freuen Sie sich auf eine „neue“ Filiale, in der sich alles nur um eins dreht: um Sie. Städte-Hopping in die Weltmetropole Paris Das diesjährige Städte-Hopping führt die 18- bis 30-jährigen Kunden in die Weltmetropole Paris. Vom Samstag, 24. Juni, bis Sonntag, 25. Juni, gilt es, die französische Hauptstadt an der Seine zu erkunden. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.vb-niers.de/bankteilhaber oder in der Volksbank. MITARBEITER-SERIE Hermann-Josef Schmitz Geschäftsstellenleiter Volksbank Herongen Telefon: 02834 970-101 E-Mail: hermann-josef.schmitz @vb-niers.de Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt. Bei mir sind es ... ... als Ansprechpartner in allen finanziellen Angelegenheiten zur Verfügung zu stehen. ... den Kunden bei der Verwirklichung des Traums von einem Eigenheim behilflich zu sein. ... meine freie Zeit im eigenen Garten zu verbringen.

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