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Unser Straelen

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18 GESCHICHTEN AUS

18 GESCHICHTEN AUS ANDERSWO NOTDIENSTE Der Übersetzer und das Meer Der kroatische Übersetzer Milan Soklic ist in Pula zu Hause. Die Vorzüge seiner Heimat Istrien weiß er zu schätzen und zu benennen, etwa Trüffel. JUNI 23. Woche 1.6. - 2.6. Löwen-Apotheke, Venloer Straße 33, Straelen 2.6. - 3.6. Marien-Apotheke, Webermarkt 1, Nieukerk 3.6. - 4.6. Kapuziner-Apotheke, Issumer Straße 31, Geldern 4.6. - 5.6. Südwall-Apotheke, Bahnhofstraße 9, Geldern 24. Woche 5.6. - 6.6. Glocken-Apotheke, Hauptstraße 14, Hinsbeck 6.6. - 7.6. Zur Friedenseiche, Friedensplatz, Wachtendonk 7.6. - 8.6. Löwen-Apotheke, Hochstraße 99, Aldekerk 8.6. - 9.6. Barbara-Apotheke, Annastraße 1, Geldern 9.6. - 10.6. Drachen-Apotheke, Issumer Straße, Geldern 10.6.- 11.6. Dorf-Apotheke, Kevelaerer Straße 2, Walbeck 11.6. - 12.6. Adler-Apotheke, Klosterstraße 13, Straelen 25. Woche 12.6. - 13.6. Gelderland-Apotheke, Clemensstraße 4, Geldern 13.6. - 14.6. Markt-Apotheke, Markt 2, Straelen 14.6. - 15.6. Südwall-Apotheke, Bahnhofstraße 9, Geldern 15.6. - 16.6. Galenus-Apotheke, Markt 36, Geldern 16.6. - 17.6. Zur Friedenseiche, Friedensplatz, Wachtendonk 17.6. - 18.6. Barbara-Apotheke, Annastraße 1, Geldern 18.6. - 19.6. Glocken-Apotheke, Hauptstraße 14, Hinsbeck 26. Woche 19.6. - 20.6. Kapuziner-Apotheke, Issumer Straße 31, Geldern 20.6. - 21.6. Martinus-Apotheke, Veerter Dorfstraße 22 a, Veert 21.6. - 22.6. Hubertus-Apotheke, Kirchplatz 2, Issum-Sevelen 22.6. - 23.6. Löwen-Apotheke, Gelderner Straße 19, Issum 23.6. - 24.6. Löwen-Apotheke, Venloer Straße 33, Straelen 24.6. - 25.6. Galenus-Apotheke, Markt 36, Geldern 25.6. - 26.6. Südwall-Apotheke, Bahnhofstraße 9, Geldern 27. Woche 26.6. - 27.6. Zur Friedenseiche, Friedensplatz, Wachtendonk 27.6. - 28.6. Drachen-Apotheke, Issumer Straße, Geldern 28.6. - 29.6. Drachen-Apotheke, Issumer Straße, Geldern 29.6. - 30.6. Marien-Apotheke, Webermarkt 1, Nieukerk 30.6. - 1.7. Löwen-Apotheke, Hochstraße 99, Aldekerk Bereitschaftszeiten gelten von 9 Uhr bis anderntags um 9 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Wenn Milan Soklic von seiner Heimat erzählt, dann geht es nicht nur um sehenswürdige Landschaften, sondern auch um gutes Essen und speziellen Wein. Strände, Trüffel, wilder Spargel, die Heimat des Übersetzers Milan Soklic hat einiges an Überraschungen zu bieten. Zu Hause ist der 61-Jährige in Pula, der größten Stadt auf der Halbinsel Istrien, die zu Kroatien gehört. „Kroatien ist ein sehr beliebtes Reiseziel, nicht nur bei Deutschen, sondern bei Touristen aus ganz Europa“, weiß Milan Soklic. Ihn wundert das nicht. „Istrien kann ein bisschen mit der Toskana verglichen werden“, sagt der Übersetzer. Das Klima sei im Juni ähnlich wie in Venedig. Die Stadt liege immerhin genau gegenüber, 60 Kilometer geradeaus Das Dorf Stinjan, nahe Pula, ... ... hat eine schöne Küste. Schön zum Wandern: Parenzana. über das Mittelmeer, und der italienische Einfluss und die Sprache in einigen Teilen Istriens sind unmittelbar spürbar. Nicht nur eine attraktive Küste zeichnet Istrien aus. Der Übersetzer empfiehlt besonders einen Besuch der Stadt Rovinj („die schönste Stadt Istriens“), außerdem ist da auch ein sehr, sehr interessantes Landesinnere. Mittelalterliche Städchen sind erhalten, und die Römer haben ebenfalls ihre Spuren hinterlassen. Der Übersetzer lenkt den Blick weiter in das Landesinnere Istriens. Zwischen Porec und Triest führte die Schmalspurbahn Parenzana. „Nach dem Ersten Weltkrieg brauchte Mussolini diese Eisenbahn nicht mehr. Die ganzen Schienen wurden verschifft. Das Schiff ist gesunken“, fasst der Übersetzer die Geschichte zusammen. Auf den Spuren der Bahn kann man aber immer noch wandeln, als Fahrradfahrer oder Wanderer. Milan Soklic empfiehlt vor allem den mittleren Teil der Strecke und einen Besuch der Städte Motovun und Groznjan. Und auch kulinarisch hat die Gegend einiges zu bieten. „Es ist Trüffelgebiet“, sagt der Übersetzer. Er spricht vom reichsten Trüffelgebiet der Welt. Trüffelsaison ist im Oktober. „Das ist gastronomisch die richtige Zeit, um das Landesinnere von Istrien zu besuchen“, schlägt Milan Soklic vor. Jedes Restaurant biete dann Trüffel an. Ein Kilo der tollen Knolle kostet etwa 2000 Euro. Aber über das Essen wird nur ein Hauch gerieben, wenige Gramm. Grundlage der veredelten Gerichte sind traditionelle Teigwaren wie Fuzi oder Pljukanci, auf die eine Soße kommt, eine Art Gulasch aus Rindfleisch oder auch Wild. Auf Trüffelsuche darf natürlich nicht jeder gehen. „Dafür muss man eine Konzession kaufen“, sagt Milan Soklic, und auch ein Spürhund mit einer feinen Nase ist hilfreich. Durchaus jeder darf sich aber durch das Gebüsch schlagen, um ab Mitte März bis Mai den wilden Spargel zu finden. Der gilt ebenfalls als Delikatesse, ist aber schwer zu finden. Milan Soklic weiß das aus eigener Erfahrung. Ein bisschen bitter schmecke der wilde Spargel, aber nicht, wenn man es richtig mache mit dem Kochen, sagt er lachend. Seine Frau wisse, wie es richtig geht. Durchaus ein Genuss sei auch der Wein. „Wir haben eine alte Sorte in Istrien, die heißt Teran“, gerät Milan Soklic ins Schwärmen. „Es ist wie der Wein vor 1000 Jahren.“ Die Sorte sei ein bisschen säuerlicher. „Gewöhnungsbedürftig“ nennt es der Übersetzer und vergleicht es mit der Weißwurst aus Bayern, die mit süßem Senf und Weißbier genossen wird und mit einer „normalen Wurst mit Senf“ nichts zu tun hat. Er persönlich ziehe einen guten Teran jedem guten Merlot vor. Bisher wurde mehr vom Landesinneren erzählt. An der viel bekannteren Küste gibt es nicht nur viele Urlauber, sondern bevorzugt Fisch auf den Speisekarten. Auch die junge Generation hat Istrien schon für sich entdeckt. Im Juli findet in Stinjan das Seasplash-Festival statt, im September treffen sich die Fans elektronischer Musik beim Outlook Festival. Und dann ist da noch das Dimensions-Festival von Ende August bis Anfang September. Also, jede Menge los auf Istrien. TEXT BIANCA MOKWA FOTOS SEYBERT (1), SOKLIC (3)

Unser STRAELEN AUSBLICK JULI/AUGUST 19 Auf Schatzsuche auf dem Markt und rundherum Alle Jahre wieder in den Sommerferien: Es ist Schnäppchenmarkt-Zeit. Sechsmal mittwochs gibt es allerlei aus dem Fundus von Privatleuten. Eine kleine Aufgabe für Rätselfreunde: Sommerliches Vergnügen speziell in Straelen mit drei Silben? Nicht nur die Einwohner der Blumenstadt wissen: Das kann nur der Schnäppchenmarkt sein. Jedes Jahr in den großen Ferien verwandeln sich mittwochs der Marktplatz und angrenzende Straßen in ein lohnendes Ziel für Trödelfreunde. Fans kommen teilweise seit Jahren regelmäßig, um sich eines der begehrten Schätzchen zu ergattern. Die Termine in diesem Jahr sind der 19. Juli, 26. Juli, 2. August, 9. August, 16. August und 23. August. Zwischen 9 und 15 Uhr lädt der Schnäppchenmarkt des Verkehrsvereins zum Stöbern und Bummeln ein. Wobei auch diesmal der Grundsatz gilt: „Der frühe Vogel fängt den Wurm“. Früh aufstehen ist gerade für die Verkäufer unerlässlich, wollen sie einen der begehrten, aber eben nicht unbegrenzt vorhandenen Standplätze ergattern. An der Hauptschule an der Fontanestraße öffnet ab 6.30 Uhr an jedem Schnäppchenmarkt-Morgen die Vergabestelle. Da lässt man sich die Fläche für seinen Tapezieroder sonstigen Tisch zuweisen, auf dem man dann seine Ware ausbreitet. Profis sind dabei ausdrücklich nicht erlaubt. Doch was die Kinder an Spielsachen und Bilderbüchern präsentieren, was Frauen an Textilien und Schmuck Auf schönes Wetter hoffen alle, deren Herz am Straelener Schnäppchenmarkt hängt. Dann lässt es sich entspannter bummeln und feilschen. ausbreiten, was Buch- und Musikfans an Folianten, CDs und Vinylscheiben auffahren, das sorgt für eine sehr große Vielfalt. Da steht das Ölgemälde mit Berglandschaft oder röhrendem Hirsch im Wald neben ganzen Jahressammlungen von Zeitschriften. Da finden sich Aufnahmen berühmter Sinfonien neben Hitzusammenstellungen aus den 90er Jahren. Da glänzt weißes Porzellan neben funkelnden Kristallgläsern. Da lässt sich in Bibi-Blocksberg-Heften blättern oder in Thomas-Mann-Wälzern. Schnäppchenjäger wissen, dass das Beste oft schnell vergriffen ist. So manchem Verkäufer ist es schon passiert, dass er seine Kartons und Kisten noch nicht mal in Ruhe auspacken konnte, schon waren die ersten Interessenten da. Und die kommen immer wieder auch von jenseits der Grenze zum Straelener Schnäppchenmarkt. Niederländer sind begeisterte Trödler. Und so werden sie sich auch in diesem Jahr die sechs Schnäppchenmarkt- Tage nicht entgehen lassen. Inklusive Einkaufsbummel in den Geschäften und dem einen oder anderen Eis oder anderem leckeren Essen und Trinken in der Gastronomie. VORMERKEN Auwel-Holt feiert Schützenfest Auf ihr großes Schützenfest bereitet sich die St.-Sebastianus- Bruderschaft vor. Es findet vom 6. bis zum 9. Juli statt. Den Auftakt macht ein Kabarettabend. Stefan Verhasselt (Foto) scherzt über Eigenheiten der Niederrheiner am Donnerstag, 6. Juli, ab 19 Uhr im Festzelt am Schulweg. Rock- und Popklänge sind am Freitag, 7. Juli, Trumpf im Zelt. Die Band „Al Gusto“, seit Jahren Garant für Superstimmung, spielt auf. Am Sonntag, 9. Juli, findet ein Frühschoppen mit Kinderbelustigung statt. Sommerkirmes in Herongen Der Festplatz an der Leuther Straße ist der Schauplatz für die Sommerkirmes, die von den Geselligen Vereinen Herongen ausgerichtet wird. Die große Kirmesparty steigt am Samstag, 26. August. Am Tag danach geht es ab 15 Uhr mit buntem Treiben weiter. Und am Montag, 28. August, ist Gemütlichkeit beim Dämmerschoppen angesagt. Er beginnt um 17 Uhr. Die Kirmespuppe wird zu guter Letzt verbrannt. Am Freitag, 1. September, wird es ab 19 Uhr auf dem Heronger Marktplatz feurig. Filme genießen unter freiem Himmel, das ist beim Sommerkino möglich. Schon zum achten Mal macht der Kulturring Straelen mit Unterstützung der Volksbank an der Niers dieses Angebot. Zum Kinosaal wird der Stadtgarten an der Annastraße. Einlass ist ab 20.30 Uhr, der Eintritt an der Abendkasse kostet fünf Euro. Filmstart ist natürlich erst bei Einbruch der Dunkelheit. Die vier Termine in diesem Jahr sind Freitag, 7. Juli, Samstag, 8. Juli, Freitag, 14. Juli, und Samstag, 15. Juli. Den Auftakt macht der Film „Willkommen bei den Hartmanns“. Am Tag darauf wird „Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen“ gezeigt. Das zweite Schon im achten Jahr Kinovergnügen im Stadtgarten Ein bequemes Plätzchen im Campingstuhl oder auf der Decke gehört zur Filmnacht im Stadtgarten. Filmwochenende ist bestückt mit „Eddie the Eagle“, gefolgt von „Plötzlich Papa“. Der Kulturring- Vorstand hofft, dass er mit dieser Auswahl einmal mehr die schwierige Aufgabe erfüllt hat, die das Ziel des Programms ist: Großes Kino, spannend, humorvoll, faszinierend und atemberaubend in nur vier Abende zu verpacken. Das ist ein hoher Anspruch, der bezahlbar bleiben soll. Apropos Kosten – das Sommerkino finanziert sich aus den Eintrittsgeldern, aber vor allen Dingen aus Sponsorengeldern und nicht zuletzt aus dem ehrenamtlichen Engagement der Kulturring-Mitglieder. Es ist dem Kulturring wichtig, auch an dieser Stelle darauf hinzuweisen, dass die von der FSK angegeben Altersgrenzen eingehalten werden müssen. „Die Filme dauern bis deutlich nach 22 Uhr, da gehören Kinder unter zwölf Jahren, auch in Begleitung ihrer Eltern, nicht unbedingt in den Stadtgarten.“ Das Team vom „Straelener Hof“ steht wieder bereit, die Kinofreunde professionell zu bewirten. Picknickkorb und Sitzgelegenheiten (Decke oder Campingstuhl) bringen die Besucher selber mit.

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