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Unser Straelen

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6 UNSER PROJEKT

6 UNSER PROJEKT Polnische Messdiener auf Gegenbesuch in Straelen Seit zwölf Jahren besteht die Städtepartnerschaft zwischen Strzelin (früher Strehlen) und Straelen. Ihr soll mit neuen Aktivitäten weiterer Schwung verleihen werden. Von der guten Stimmung beim Weltjugendtag ließen sich auch die Straelener anstecken. Dziendobre“ ist ein Gruß, den mittlerweile viele Straelener verstehen und für sie eine Selbstverständlichkeit ist. Manchmal grüßen sie in polnischer Sprache zurück, ein anderes Mal sagen sie einfach „Guten Tag“. Die polnische Sprache ist in Straelen alltagstauglich geworden. Beim Einwohnermeldeamt der Stadt Straelen sind im Moment 1303 polnische Staatsangehörige in der Blumen- und Gemüsestadt gemeldet. Dazu kommen noch etwa 2500 Saisonarbeiter für Dana Paasen, Franka Ernst, Thomas Paes und Claudia Kurfürst (von links) besuchten im vergangenen Jahr den Weltjugendtag. Landwirtschaft und Gartenbau, die von März bis November zum Stadtbild gehören. Bereits seit zwölf Jahren besteht die Städtepartnerschaft zwischen Strzelin (früher Strehlen) in der Nähe von Breslau und Straelen. Im März 2005 haben die damaligen Bürgermeister Jerzey Matusiak und Johannes Giesen den Partnerschaftsvertrag, mit Zustimmung der Stadträte, unterschrieben. In dieser Zeit hat es viele offizielle Treffen zwischen Politik und Verwaltung, aber auch viele caritative Transporte von Hilfsgütern durch ehrenamtliche Helfer gegeben. Diese sind mittlerweile nicht mehr zwingend notwendig, die Wirtschaft und das Wachstum in Strzelin gehen mit Riesenschritten voran. Die Menschen, die damals die Partnerschaft besiegelt haben, sind in der Zwischenzeit nicht mehr in der Kommunalpolitik aktiv. Deshalb sind Überlegungen angestellt worden, die Beziehungen auf „jüngere Schultern“ zu legen. Diese Chance hat sich im vorigen Jahr per Zufall ergeben. Die Straelener Messdiener hatten eine Reise zum Weltjugendtag nach Krakau geplant und suchten eine Übernachtungsmöglichkeit für eine Woche. Da bot sich natürlich dafür unsere Partnerstadt an, die „nur“ 200 Kilometer von der Veranstaltung ent- fernt lag, an. Die sprichwörtliche „polnische Gastfreundschaft“ haben die Straelener dann hautnah erleben dürfen. „Es war ein Rundum-Sorglos-Paket“ berichtet Meret Kurfürst, die mit der Gruppe dabei war. Wir haben so viel Herzlichkeit erfahren und waren nie auf uns alleine gestellt. Wir hatten in der ganzen Woche eine hervorragende Begleitung und tolle Sachen gesehen. Sogar eine eigene Köchin und zwei Dolmetscher hatte man für uns organisiert. Und wir haben keinen Cent ausgeben können.“ Claudia Kurfürst, Stadtarchivarin und Mutter von Meret und Margret Linssen, die Produktverantwortliche für Städtepartnerschaften, haben die Gruppe im Vorjahr in Strzelin besucht. Beide waren überwältigt von dem guten und schnellen Zusammenwachsen der Beziehungen der polnischen und deutschen Jugendlichen. Dies war auch der Auslöser für den Entschluss, einen Jugendaustausch zu organisieren. In Absprache mit Bürgermeister Hans-Josef Linssen haben Claudia Kurfürst und Margret Linssen im Namen der Stadt Straelen eine Einladung für Ende Juni ausgesprochen. 30 Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren, und vier Betreuer haben sich für den Besuch angemeldet. Alle sind teilweise der deutschen und englischen Sprache mächtig. Verständigungsprobleme dürfte es somit nicht geben. Sie kommen am Abend des 29. Juni in Straelen an und fahren nach dem Frühstück, am Montag, 3. Juli wieder Richtung Osten. An allen Tagen sind sie durch die Messdiener, in Verbindung mit Aktiven der Stadt Straelen, gut beschäftigt. Claudia Kurfürst, Ele7, Heike Hoßbach vom Gymnasium und Margret Linssen haben, mit Unterstützung der Straelener Kirchengemeinde St. Peter und Paul, ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Was fehlt sind nun „nur“ noch Übernachtungsmöglichkeiten von Donnerstagabend, 29. Juni bis Montagmorgen, 3. Juli. Für Essen und Trinken, Programmgestaltung und Eintrittsgelder ist gesorgt. Der Besuch des Open- Air-Konzertes „Couch’n‘ Concert“ mit Max Mutzke und Wincent Weiss ist mit eingeplant. Wer eine(n) Jugendliche(n) Messdiener bei sich aufnehmen will, kann sich gerne im Rathaus bei Margret Linßen, Telefon 02834 702 212 im Rathaus oder Claudia Kurfürst im Stadtarchiv, Telefon 02834 6598, melden. Für Rückfragen stehen die beiden gerne zur Verfügung. TEXT MARGRET LINSSEN FOTOS ARCHIV, LINSSEN

Unser STRAELEN IHRE BANK IN STRAELEN 7 ANZEIGE Individuelle Wünsche erfordern individuelle Raten Luise Dicks ist das aktuelle Gesicht der Werbemotive der Volksbank an der Niers. Sie erklärt, worauf es bei einer Finanzierung ankommt. Eine Finanzierung lässt heutzutage viele Wünsche wahr werden. Ein guter Einstieg für die Erfüllung größerer und kleiner Wünsche ist in jedem Fall das persönliche Gespräch mit dem Bankberater, berichtet Luise Dicks, Kundenberaterin der Volksbank an der Niers. Sie sind das neue Gesicht der aktuellen Werbung der Volksbank an der Niers. Sind Sie schon darauf angesprochen worden? LUISE DICKS Ja, von Freunden, die mich auf der Homepage der Volksbank an der Niers gesehen haben. Was ist der Hintergrund des aktuellen Werbemotivs? DICKS Es geht um die Erfüllung der Wünsche unserer Kunden und um die dazu passende, optimale Finanzierung. Was ist denn der häufigste Wunsch, den die Menschen in sich tragen? DICKS Der Klassiker ist das neue Auto, es kann aber auch eine große Reise sein oder die erste Wohnungseinrichtung. Wenn man nach der Ausbildung in die erste eigene Wohnung zieht, hat man meist noch nicht viel Geld ansparen können, aber beim Auszug kommen einige Kosten auf einen zu. Was ist Ihnen im Gespräch mit dem Kunden wichtig? DICKS Wenn es um das Thema Finanzierung geht, dann betrachten wir nicht nur den einen Wunsch, sondern wollen den Kunden kennenlernen. Wichtig ist für uns: Welche Ziele hat der Kleine Kinder haben spezielle Bedürfnisse. Deswegen bekommt der U- 3-Nachwuchs des Montessori-Kinderhauses in Straelen ein eigenes Spielgerät. „Ein Spielgerät auf Augenhöhe der Kleinsten“, heißt es auf der Internetseite des Niersfundings der Volksbank an der Niers. Das Niersfunding funktioniert wie das Crowdfunding. Viele Menschen spenden viele kleine Be- Luise Dicks präsentiert das aktuelle Werbemotiv, das sich mit der Wunschrate beschäftigt. Kunde noch im Leben, ist er eher risikofreudig oder setzt er lieber auf Sicherheit? Je mehr Informationen wir haben, desto individueller können wir die Finanzierung gestalten. Welche Eckpunkte sind wichtig, um ein solches Beratungsgespräch zu führen? DICKS Der Kunde sollte schon genau wissen, was er finanzieren möchte, also wie teuer sein Wunsch wird. Im Beratungsgespräch machen wir eine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung. Dabei sind laufende Kosten wie Miete, Versicherungen, Unterhaltsleistungen und bestehende Kredite relevant. Aus diesen Informationen berechnen wir gemeinsam mit dem Kunden die optimale Finanzierungsrate. Gibt es weitere Punkte, die bei ei- Neues Spielgerät für Montessori-Kinderhaus Die Montessori-Kinder packen kräftig mit an. träge. Aus der Summe lässt sich so ein größeres Vorhaben verwirklichen. 72 Unterstützer sorgten auf diesem Wege dafür, dass der Traum des Kinderhauses nach einem eigenen Spielgerät, das an die körperlichen Verhältnisse von Kleinkindern angepasst ist, verwirklicht werden konnte. Dank des Niersfundings und vielen Spenden kam ein Betrag in Höhe von 3580 ner Kreditaufnahme beachtet werden sollten? DICKS Ja, das Thema Absicherung spielt noch eine wichtige Rolle. Der Kunde kann sich in Bezug auf seinen Kredit gegen unvorhergesehene Ereignisse wie Arbeitsunfähigkeit oder Arbeitslosigkeit absichern. Dadurch bekommt er, wenn eines der Ereignisse eintritt, eine Unterstützung bei der Rückzahlung des Kredites. Euro zusammen. Für das Geld kann in Kürze das heiß ersehnte Spielgerät angeschafft werden, zur Freude der Kinder. Das Projekt Niersfunding läuft weiter. Ziel ist es, Vereine zu unterstützen. Deswegen gibt die Volksbank an der Niers für Spenden ab fünf Euro zehn Euro obendrauf. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite unter www.niersfunding.de. INFO Neue Reihe der „MitgliederAkademie“: Erste Hilfe am Kind Und plötzlich ist er da – der Notfall! Kinder spielen, rennen, toben sich aus, und die Gefahren werden dabei meist ausgeblendet. Ob Eltern, Großeltern oder Babysitter – jeder, der mit Kindern zu tun hat, kennt die Unfallgefahren des täglichen Lebens. Ist erst einmal ein Unfall passiert, ist auf die Schnelle guter Rat gefragt. Was ist in so einem Fall zu tun? Lernen Sie mit der Volksbank an der Niers in deren nächster „MitgliederAkademie“ am Dienstag, 13. Juni, in der Geschäftsstelle der Volksbank Straelen, wie Sie in einem Notfall mit Kindern reagieren und die richtigen Entscheidungen treffen. Interesse geweckt? Anmeldung im Internet unter www.vb-niers.de/akademie oder bei Ihrem Kundenberater der Volksbank Straelen. Die Teilnahme ist kostenlos. MITARBEITER-SERIE Georg Werner Bezirksleiter Bausparkasse Schwäbisch Hall Telefon: 02834 970-192 E-Mail: georg.werner @schwaebisch-hall.de Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt. Bei mir sind es... ... für meine Kunden gute Konzepte auszuarbeiten. ... mit meiner Familie und Freunden Spaß haben. ... möglichst viel Zeit in der freien Natur zu haben.

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