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8 SPORT Bilanz und der

8 SPORT Bilanz und der Blick voraus Die Saison für die Handballer des SV Straelen ist zu Ende. Die Planungen für die neue Spielzeit laufen bereits. Obmann Bernd Schaap verrät, was schon auf den Weg gebracht wurde. Bernd Schaap brennt für den Handball. Seit November 2016 führt er das Handball-Team im Hintergrund als Obmann an. S V S T R A E L E N H A N D B A L L stieg reichte. Denn im Handballverband wird zur kommenden Saison wieder die Regionalliga Nordrhein für Frauen installiert. Und da die HSG Radevormwald/ Herbeck auf den Startplatz in der „neuen“ Liga verzichtet hat, rutschten die Straelenerinnen nach. „Ich kann mich nicht erinnern, dass man jemals als Tabellenneunter den Aufstieg feiern konnte“, sagt Schaap. Wie es ist, Regionalligist zu sein, wissen die Straelener aber. In der Saison 1996/97 waren die SVS-Frauen schon einmal in dieser Klasse zuhause. „Man muss schon sagen, dass die Männer eine gute Saison gespielt haben. Dieter Pietralla ist ein super Trainer, der in den vergangenen Jahren die Rohdiamanten zum Glitzern gebracht hat. Vielleicht bringt er sie bald zum Brillieren“, sagt Schaap. „Das Frauenteam hingegen hatte einige Probleme.“ Das lag hauptsächlich an schwierigen Bedingungen und Voraussetzungen, mit denen auch Damen-Trainer Manfred Wählen konfrontiert war. Jüngst hat Wählen sich vom SVS verabschiedet. In der neuen Saison wird er Trainer beim Neusser HV sein. Schaap macht jedoch deutlich: „Wir haben uns nicht im Groll getrennt. Zwischen uns herrscht weiter hoch- gradiger Frieden.“ Dennoch: Wenn die Frauen demnächst Regionalliga-Handball spielen, wird ein Umbruch nicht zu vermeiden sein. Eine neue Klasse, ein neuer Trainer und einige Spielerinnen, wie die spielstarke Zoé Daguhn, die der Mannschaft den Rücken gekehrt haben: All das muss erst einmal verarbeitet werden. Aber die Straelener sind optimistisch, dass das gelingen kann. Um die Grundvoraussetzungen für die neue Spielzeit zu schaffen, muss das „Team im Hintergrund“ jetzt aktiv werden. Denn Schaap bewerkstelligt die Aufgaben nicht alleine. Zwar nimmt er als Obmann den offiziellen Part ein, eine engagierte Truppe steht ihm aber zur Seite. So werkeln auch Ludger Janßen, Gerd Schmitz, Anika Sewing, Michael Terhoeven, Jürgen Kerpen, Elmar Rogmann, Norbert Glawe, Stefan Terheggen, Wolfgang Sonnen, Martin Piper, Mario Schaap, Josef Beterams, Ulla Ripkens und Manfred Falk am Gelingen des Straelener Handballs mit. Ein engagiertes Heer im Nacken sei auch die Voraussetzung dafür gewesen, um den Posten als Obmann zu übernehmen. Als „Didi“ Grotelaers und Achim Röhrig im November von ihren Obmann-Ämtern zurückgetre- Die Saison der Handballer des SV Straelen war lang. Die wohlverdiente Pause hat begonnen. Nun könnte man sich wieder ganz anderen Dingen widmen. Auch Bernd Schaap, seit November vorigen Jahres Handball-Obmann beim SVS, hätte jetzt Zeit, um mal durchzuatmen. Dem ist allerdings nicht so. „Wir sind jetzt schon dabei, die nächste Saison vorzubereiten. Am 29. Mai haben wir ein Meeting mit den Trainern. Außerdem sprechen wir mit unserem Vereinsvorsitzenden Hermann Tecklenburg, der übrigens ein großer Handball-Fan ist“, sagt Schaap. Obwohl die neue Spielzeit erst Mitte September losgeht, gibt es vorher eine Menge zu tun. Auch in der zurückliegenden Spielzeit waren die Aufgabenlisten voll. Die Aufmerksamkeit lag vor allem auf den beiden ersten Mannschaften. Während das Männer-Team um Coach Dieter Pietralla einen ordentlichen Eindruck in der Landesliga hinterlassen hatte, mussten die Frauen in der Oberliga etwas mehr kämpfen. Dennoch haben die Damen ein Ziel erreicht, womit man vorher nicht unbedingt gerechnet hatte. Zwar beendete das Team die Saison auf Platz neun, was aber dennoch für den Auften waren, sprachen die Verantwortlichen Bernd Schaap an. Kurz überlegte er, führte Gespräche und sagte zu. Schließlich ist Schaap nicht nur bekannt wie ein bunter Hund, sondern auch sehr gut vernetzt. So kam auch der Kontakt zu Thomas Hoffmann zustande. Hoffmann, zuletzt Coach beim TuS Xanten, wird ab dem 1. Juni das Frauenteam übernehmen und mit diesem den Start in der Regionalliga bewältigen. „Ich glaube, dass er uns weiterbringen kann“, sagt Schaap. „Das primäre Ziel ist natürlich der Klassenerhalt. Hauptsache ist, dass alle Spaß inne Backen haben. Das Männer-Team hat das Potenzial, in der neuen Landesliga-Saison unter die Top fünf kommen.“ Egal, wie sich der Saisonstart gestaltet: Schaap legt Wert auf Offenheit und Ehrlichkeit. Frei nach dem Motto: Nur sprechenden Menschen kann geholfen werden. Wie lange er den Obmann- Posten noch inne haben möchte, sei noch nicht geklärt. Eines ist aber gewiss: Potenzielle Nachfolger werden bereits aufgebaut und auf die Aufgaben vorbereitet. „Wir planen erst einmal für die kommenden drei Jahre.“ TEXT CHRISTIAN CADEL FOTO GERHARD SEYBERT

nser STRAELEN MEHR ALS BAUEN 9 ANZEIGE Die Schönheit des Ostens und ein Lob für Straelens CDU 20 Jahre lang war ich nicht mehr in Leipzig und durfte am vergangenen Wochenende feststellen, dass die Stadt eine Reise wert ist. Zudem hatten Martina und ich die Zeit, übers Land zu fahren und festzustellen, dass unser ehemaliger Bundeskanzler Helmut Kohl Recht hatte, den Ostdeutschen schon vor 25 Jahren „blühende Landschaften“ zu versprechen. Aus der ehemaligen grauen und teilweise düsteren DDR ist ein wunderschönes Land geworden mit freundlichen und aufgeschlossenen Menschen. Meine Frau hatte zudem Karten für das Spiel der Bayern gegen RB Leipzig bekommen. Somit haben wir die Gelegenheit genutzt und ein tolles Spiel gesehen sowie die Begeisterung der Sachsen für ihren Club. Ich bedaure die Blindheit und den Hass der sogenannten Fans von Borussia Dortmund und anderen Bundesligisten, die RB Leipzig und deren Hauptsponsor massiv beleidigen und bedrohen, wie vor kurzem in Dortmund zu sehen war. Auch Traditionsvereine haben Sponsoren, ohne die es keinen Bundesligafußball gäbe. Bayer Leverkusen zum Beispiel würde ohne die massive Unterstützung der Bayer-Werke wahrscheinlich in der Regionalliga spielen. Zum Schluss erlaube ich mir, der CDU in Straelen zu ihrem fantastischen Wahlergebnis zu gratulieren. Es macht mich stolz, Bürger der „schwärzesten“ Stadt in NRW zu sein. Einen sonnigen Juni wünscht Ihnen/Euch HERMANN TECKLENBURG Im Dezember 2013 fand die Ausschreibung eines Investorenauswahlverfahrens für zwei zentrale Grundstücke an der Haupt- und Linderfeldstraße in Heiligenhaus statt. Vier Monate später konnte sich das Straelener Bauunternehmen Tecklenburg zusammen mit dem Architekturbüro „greeen! architects“ aus Düsseldorf über die einstimmige Ratsentscheidung zugunsten ihres Planungsentwurfes freuen. Ansprechpartner für Interessenten Philipp Tecklenburg ☎ 0211 95983011 E-Mail: p.tecklenburg @tecklenburg-pe.de Miriam Schöps ☎ 0211 95983010 E-Mail: m.schoeps @tecklenburg-pe.de Nach nunmehr drei Jahren – während derer einige Pläne verworfen und so manche Hürden genommen werden mussten – konnte Anfang März 2017 schlussendlich der Bauantrag für das Projekt „Linderhof“ eingereicht werden. Der von Stadt und Bewohnern so dringend gewünschte innerstädtische Linderhof in Heiligenhaus Echter Hingucker in Düsseldorf Das Objekt „Petit Carré“ in Düsseldorf-Derendorf. Ein Objekt der Wohnungsgenossenschaft Essen-Nord in Düsseldorf steht derzeit im Fokus der Berichterstattung. „Auffallend ausgefallen“ überschreibt ein Immobilien-Blatt seinen ganzseitigen Bericht. Der Artikel rühmt die „auffallend ausgefallene Architektur“ des siebengeschossigen Wohn- und Geschäftshauses „Petit Carré“ in Derendorf. Ausgeführt und zum optischen Blickfang gemacht wurden die Planungen durch das Bauunternehmen Tecklenburg in Straelen. Im „kleinen Viertel“ fallen die aus dem quaderförmigen Objekt herausragenden Erker ins Auge, die von grün lackierten Aluminiumflächen eingerahmt sind. Im Innern überzeugen die barrierearmen Kleinappartements mit einer Wohnfläche zwischen 25 und 60 Quadratmetern. Sie bieten laut Wohnungsgenossenschaft jeweils eine vollwertige Wohneinheit mit Einbauküche, die sofort bezogen werden können. Die Größe der nutzbaren Gewerbefläche beträgt 270 Quadratmeter. Die Visualisierung zeigt, wie der Wohnkomplex in Heiligenhaus aussehen wird. Wohnraum rückt in greifbare Nähe. Nur einen Steinwurf von Rathausplatz und Fußgängerzone entfernt, entsteht in einer gewachsenen Stadtstruktur ein Gebäudeensemble, dessen Architektur bewusst die Kleinteiligkeit des umliegenden Stadtzentrums aufgreift. Die Planung sieht ein Eckgebäude mit sechs Wohneinheiten und einer optimal positionierten Gewerbeeinheit direkt an der Hauptstraße vor; das dahinterliegende Gebäude an der Linderfeldstraße wird über 14 Wohneinheiten und eine Tiefgarage mit ausreichend Stellplätzen verfügen. Die Grundrisse der 20 Mietwohnungen mit Größen zwischen 50 und 140 Quadratmetern (Penthouse) sind flexibel und modern gestaltet. Außerdem beinhaltet jede Wohnung mindestens einen Balkon oder Loggia. Die Organisation und Gestaltung der Wohnkonzepte orientiert sich zum grünen, parkähnlichen Innenhof. Diese privaten Grünflächen, die teilweise, aber nicht ausschließlich, den Erdgeschosswohnungen zugeordnet sind, runden das innerstädtische Quartier als attraktiven zentrumsnahen Wohnstandort ab.

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