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8 SPORT Mit geballten

8 SPORT Mit geballten Fäusten das Meisterstück bejubelt Trainer Marcel Lemmen führte den SC Auwel-Holt in die Kreisliga A. Nach fünf Jahren beendet er nun seine Arbeit bei den Blau-Weißen. Nächste Station ist Union Wetten. Als der Aufstieg unter Dach und Fach war, gab es für Marcel Lemmen kein Halten mehr. Lediglich zwei Niederlagen standen am Ende der Saison zu Buche – bei 28 Siegen. Den 28. Mai wird Marcel „Matze“ Lemmen so schnell nicht vergessen. Der Fußball-Trainer der ersten Seniorenmannschaft des SC Auwel-Holt verabschiedete sich nach dem letzten Saisonspiel gegen Viktoria Winnekendonk II von der Holter Bühne. Nach fünf Jahren als Chefcoach machte der 34-Jährige Schluss. Schöner hätte der Abschied auch nicht sein können, denn Lemmen hatte in der abgelaufenen Saison maßgeblich dafür gesorgt, dass die Mannschaft den lang ersehnten Aufstieg in die Kreisliga A geschafft hat – mit einer Traumbilanz von 28 Siegen und nur zwei Niederlagen. Bereits in der Saison 2015/16 war die Elf schon kurz davor, musste sich dann aber in der Aufstiegsrelegation doch geschlagen geben. „Als das letzte Spiel gegen Winnekendonk II zu Ende war, ist mir viel durch den Kopf gegangen. Immerhin war es eine intensive Zeit beim SC. Wir haben Höhen und Tiefen erlebt“, sagt Lemmen. „Es war ein schönes, aber auch gleichzeitig ein trauriges Gefühl“, gibt er zu. Als der 1. Vorsitzende des Vereins und Lemmen selbst kurze Worte gesprochen hatten und die Spieler ein selbst angefertigtes Abschiedsplakat „enthüllten“, musste Lemmen sich die eine oder andere Träne verkneifen. Verständlich, wenn man überlegt, wie akribisch er in den vergangenen Jahren mit seiner Mannschaft und dem gesamten Betreuerteam an der Mission Aufstieg gearbeitet hat. Die Früchte quasi auf der Zielgeraden zu ernten, ist die Belohnung für den Schweiß der vergangenen Jahre. „Mein Ziel war, mich vernünftig zu verabschieden. Als wir am vorletzten Spieltag nach unserem Spiel gegen Broekhuysen II die Nachricht bekamen, dass der SV Herongen verloren hat und wir den Aufstieg somit sicher hatten, war das einfach nur überragend“, sagt Lemmen stolz. „Da ist mir ein Stein vom Herzen gefallen.“ Nun stellt sich aber die Frage, warum ein Trainer bei einem solch großen Erfolg freiwillig die Segel streicht. Die Antwort ist einfach: Bereits vor der Winterpause hatte Lemmen seinen Abschied verkündet. Und das hatte zwei Gründe. „Zum einen habe ich mir gedacht, dass die Mannschaft nach fünf Jahren vielleicht mal einen neuen Trainer bekommen sollte, der vielleicht neue Methoden anwendet.“ Zum an- Traurig nach dem verpassten Aufstieg in der Relegation 2015/16. Marcel Lemmen war nach Spielschluss bedient. Der Regen verstärkte die sichtbare Enttäuschung. deren wollte Lemmen frühzeitig Klarheit schaffen, falls es der Mannschaft wieder nicht gelungen wäre, aufzusteigen. „Ich glaube, wenn wir wieder nicht aufgestiegen wären, hätte ich mich nicht mehr für eine neue Saison in der Kreisliga B motivieren können“, sagt Lemmen. Mit seiner frühen Entscheidung wollte der 34-Jährige auch dafür sorgen, dass der Verein rechtzeitig Planungssicherheit für die neue Spielzeit hat. Sein Nachfolger wird Lars Allofs, der zuletzt – ebenfalls mehrere Jahre lang – den TSV Nieukerk trainiert hat und, wie Lemmen auch, viel Erfahrung besitzt. Und gerade deshalb müsse Lemmen seinem Nachfolger auch keine Ratschläge mit an die Hand geben. „Lars ist gut ausgebildet und ein Trainerfuchs“, sagt Lemmen. Lediglich in der Defensive könnte die Mannschaft noch etwas tun. „Was uns in den vergangenen Jahren ausgezeichnet hat, war unsere Offensive. Vor allem konnte ich eine stetige Entwicklung innerhalb unseres Teams beobachten. Wir haben zum einen junge Spieler, zum anderen aber auch die ,alten Hasen’ wie Timo Ingenlath.“ Genau diese Mischung aus Jungspunden und Routiniers habe den Erfolg ausgemacht, findet Lemmen. Nun fängt ein neues Kapitel für ihn an. Der 34-Jährige wird in der neuen Saison Cheftrainer bei Union Wetten sein, ebenfalls A- Ligist. Somit wird er noch in diesem Jahr auf seinen alten Club, den SC Auwel-Holt, treffen. Dann aber mit seinen neuen Schützlingen. „Erst einmal muss ich die Mannschaft kennenlernen, auch wenn ich mir schon zwei Spiele von Wetten ansehen konnte. Aber ich denke, dass mein Vorgänger Timo Pastoors gute Arbeit geleistet hat. Vielleicht kann ich die eine oder andere neue Methode noch mit einbringen.“ Am 8. Juli ist Lemmens erster „Arbeitstag“ in Wetten. Mit einem lockeren Training soll es losgehen, ehe es dann kurz danach schon in den Voba-Cup geht. Vielleicht trifft er ja während des Sommerturniers schon auf seine alten Weggefährten aus Holt. TEXT CHRISTIAN CADEL FOTOS BINN (ARCHIV), SPÜTZ

nser STRAELEN MEHR ALS BAUEN 9 ANZEIGE Es lebe der Sport in Straelen! „Herzlichen Glückwunsch zum Aufstieg in die Oberliga“, durfte ich in den zurückliegenden Wochen häufig hören. Nicht immer habe ich Anerkennung und Lob gespürt, manchmal waren auch Missgunst und Neid zu spüren. Vor fast 20 Jahre haben wir erstmalig den Aufstieg in die damalige 5. Klasse geschafft, 2008 hatte meine Frau Martina als Trainerin wesentlichen Anteil an dem zweiten Aufstieg in die Oberliga. 2010 stellte der Westdeutsche Fußballverband irrsinnige Auflagen an die Oberligisten, die den SV Straelen einige hunderttausend Euro gekostet hätten. Den Auflagen sind wir durch einen „fast“ freiwilligen Abstieg begegnet. In den vergangenen Jahren wurden die Auflagen verringert, und die gute Jugendarbeit beim SVS trägt Früchte, so dass ein Aufstieg in die Oberliga finanziell und sportlich möglich und machbar ist. Trainer Stephan Houben kennt meine Vorgabe, die da heißt: Zehn aus der Straelener Talentschmiede entwachsende Fußballer müssen zum 22er Kader unserer 1. Mannschaft gehören, darunter auch echte Straelener Jungs. Glückwunsch auch den Sportfreunden Broekhuysen und den Holter Fußballern zum Aufstieg in die Bezirksklasse beziehungsweise 1. Kreisliga sowie großes Kompliment unseren Handballerinnen zum Aufstieg in die Regionalliga. Allen Kritikern unserer Stadt sei gesagt: Straelen ist eine schöne und erfolgreiche Stadt mit vielen sportbegeisterten Bürgern. Mit sommerlichen Grüßen HERMANN TECKLENBURG Neuer Auftrag für Tecklenburg in der Landeshauptstadt Das Straelener Bauunternehmen erstellt an der Metzerstraße im Stadtteil Derendorf eine Wohnanlage mit 26 hochwertigen Mietwohnungen. An dieser Stelle hat das Unternehmen Tecklenburg bereits häufiger über interessante Bauprojekte in Düsseldorf berichtet. Ergänzen möchte man: Nach dem erfolgreichen Abschluss eines solchen Projekts ist vor dem Bau des nächsten. Das gilt auch jetzt wieder. Als langjähriger Kunde der Tecklenburg GmbH vertraut die Breddermann Immobilien-Gruppe erneut auf die Leistungsfähigkeit des Straelener Traditionsunternehmens und hat den Auftrag zur Erstellung einer Wohnanlage auf der Metzerstraße in Düsseldorf erteilt. Der Gebäudekomplex im Düsseldorfer Stadtteil Derendorf umfasst 26 hochwertige Mietwohnungen mit einer Größe von 50 bis 120 Quadratmetern Wohnfläche. Alle Wohnungen erhalten großzügige Balkonanlagen beziehungsweise eine Terrasse im Erdgeschoss mit einer Gartenanlage. Die Maisonette-Wohnungen im Dachgeschoss verfügen über eine zusätzliche Empore. Im straßenseitigen Erdgeschoss entstehen Gemeinschaftsflächen Kita in Düsseldorf-Gerresheim So wird die Kindertagesstätte der Gemeinde St. Margareta aussehen. In den vergangenen rund 25 Jahren hat die Tecklenburg GmbH bereits eine Vielzahl von Kindergärten und Kindertagesstätten in Nordrhein-Westfalen geplant und realisiert. Durch das hierbei gewonnene Know-how wurde nun eine weitere Projektentwicklung für eine viergruppige Kita im Düsseldorfer Stadtteil Gerresheim gestartet. Der Landesverband Rheinland (LVR) und die Stadt Düsseldorf haben bereits ihre Zustimmung gegeben beziehungsweise signalisiert. In vier Gruppen wird der zukünftige Träger – die katholische Kirchengemeinde St. Margareta – voraussichtlich ab dem Kindergartenjahr 2018/19 etwa 80 Kinder betreuen. Die Kita ist nach neuesten technischen Vorgaben geplant, sie wird zudem über einen großzügigen Außenspielbereich verfügen. Barrierefreiheit sowie spezielle Maßnahmen für hör-und sehbehinderte Kinder gehören zu den baulichen Vorgaben und werden auch umgesetzt. Nach Erteilung der Baugenehmigung, voraussichtlich Ende diesen Jahres, ist der Baubeginn geplant. Die Fertigstellung erfolgt dann bis Mitte 2018. Visualisierung der Wohnanlage an der Metzerstraße in Düsseldorf-Derendorf. und ein großzügiger Abstellraum für Fahrräder. Gleichzeitig errichtet Tecklenburg eine neue wasserdichte Tiefgarage, in der 36 Fahrzeuge Platz finden. Diese Stellflächen werden mit einer bereits bestehenden Nachbargarage zu einer Großgarage verbunden. Der Auftrag wurde per Handschlag besiegelt. Tecklenburg sicherte die gewohnt termingerechte und qualitativ hochwertige Durchführung der Arbeiten zu. Bereits in den vergangenen Tagen fiel der Startschuss für den Baubeginn.

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