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Verkaufsoffener Sonntag in Kalkar

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Verkaufsoffener Sonntag in

RHEINISCHE POST SAMSTAG, 1. JULI 2017 KLE-L7 Leserbriefe C7 LESERBRIEFE Problem verkannt Stadtwerke zahlen Bauern Informationen über Kleves Wasserqualität erhält man über die Homepage der Stadtwerke. Für Nitrat werden aktuell 40,5 bei einem Grenzwert von 50 mg/l ausgewiesen. In der Schweiz gilt ein Grenzwert von 25 mg/l. Erwachsene können Nitrat zu Nitrit umwandeln, was wohl Krebs erregen kann. Auch nicht gerade beruhigend – oder? Das müsste doch für Landwirte, besonders mit Eigenbrunnen, äußerst alarmierend sein. Die veröffentlichten Klever Analysewerte sind mehr als dürftig. Nitrit kommt nicht vor. Lediglich drei Brunnen im Westen seien durch die Landwirtschaft betroffen, muss in aller Klarheit gelesen werden: Hier werden Grenzwerte überschritten, hier müssen wir beimischen! Die Behauptung, das Klever Trinkwasser sei gut, mag ja glauben wer will. Als Klever Bürger wäre ich höchst beunruhigt. Nun wohne ich ja nicht in Kleve, sondern in Kalkar. Bei den dortigen Stadtwerken ist eine ordentlich strukturierte Wasseranalyse veröffentlicht. Das geht also auch. Der Römerbrunnen auf dem Monreberg wurde vor Jahren stillgelegt, da von Neulouisendorf kommend zu viel Nitrateintrag vorhanden war. Neue Brunnen wurden Richtung Xanten angelegt. Natürlich nicht auf Kosten verursachender Landwirte. Die Stadtwerke Kleve zahlen also 200.000 Euro an Landwirte, die sich an die gesetzlichen Ein Bauer verteilt Gülle auf einem Feld. Vorgaben (Düngegesetz bzw. Düngeverordnung) halten. Nach diesen Vorgaben darf nicht mehr aufgebracht werden, was von den Feldfrüchten in Biomasse umgesetzt wird. Alles Mehr landet im Grundwasser. 30 Jahre später im Trinkwasser. Besser, das Geld landet bei den Landwirten als im nimmersatten Landeshaushalt. Also zahlt der normale Steuerzahler das Klever „Nullsummenspiel“! Logisch! Zuviel Gülle muss anderweitig entsorgt werden. Ja, wie bzw. wo denn wohl? Ich habe mir schon überlegt, dass mir wohl eine Prämie zustehe, nämlich für Autofahren im Rahmen der gesetzlichen Geschwindigkeitsgrenzen. Möchte ich gerne von meiner Kfz-Steuer abziehen. Machen Sie mit? Vielleicht könnten wir, also Sie und ich, ein Spendenkonto einrichten, auf das die so gesparten Gelder zu karitative Zwecken flössen. Man will – und damit unterschiede man sich von den Landwirten – ja nicht bereichern! Wilfried van Haag Kalkar FOTO: DPA Sinnvolle Freizeitgestaltung Angeln für Kinder In seinem Leserbrief „Angeln für Kinder“ will Herr Korte offenbar suggerieren, dass das Töten von Fischen in Verbindung mit dem Angeln sowie dessen „Verherrlichung“ mit der Schlachtung und dem Verzehr von Hunden in Deutschland „…bis in die 1980er Jahre…“ (wie bitte??) gleichzusetzen sei. Schnell wird dann noch nachgeschoben, dass die Fische uns nicht sagen könnten, ob sie Schmerzen empfinden können. Nein, Herr Korte, die Fische nicht, wohl aber der Mensch, der wissenschaftlich fundierte Aussagen hierzu trifft und diese Frage belegbar verneinen kann. Neben der sinnvollen Freizeitgestaltung Angeln wird den Kindern sowohl die Achtung vor der Kreatur beigebracht als auch der gesetzlich extrem eng gefasste, alternativlose Fangzweck (Verzehr) sowie der ebenfalls gesetzlich streng reglementierte, verantwortungsvolle Umgang mit dem Fang. Die Kinder lernen, dass man Fische nur fangen und töten darf, um sie anschließend zu essen; das wiederum unterscheidet den Menschen (und auch das müssten Sie als Tierschützer eigentlich wissen) von manch‘ anderem Tier! Andreas Wolff, Till-Moyland „Nicht zumuten“ Schülerspezialverkehr Für eine Einsparung von 50.000 Euro soll der Schülerspezialverkehr zur Gesamtschule Goch eingestellt werden. Die bereits in Leserbriefen geschilderten Auswirkungen kann man den Kindern meines Erachtens wirklich nicht zumuten. Aber es kommt noch ein weiterer Aspekt hinzu, der bisher nicht angesprochen wurde: Die Schüler fahren nun mit den regulären Bussen mit der Folge, dass zu diesen Zeiten die „normalen“ zahlenden Fahrgäste gar keinen Platz mehr finden. Gerade für ältere Fahrgäste ist dies sehr gefährlich. Auch ist der Fahrplan nicht mehr einzuhalten, wenn 40 bis 50 Kinder ein- und aussteigen. Ein Blick nach Kleve belegt dieses Problem morgens und zum Schulschluss. Und bevor jemand einwendet, die Schüler würden jetzt für eine bessere Auslastung der Linienbusse sorgen, die sonst vielleicht gestrichen würden: Jahrzehntelang haben Linien- und Schülerverkehr nebeneinander gut funktioniert! Georg Willemsen, Kleve Bolzplatz verlegen Spielplatz Schwanenhorst Der Bericht reflektiert das Bauchgefühl der meisten Kalkarer Bürger, dass eine Beschränkung Jugendlicher auf Bolzplatznutzung am Schwanenhorst über die Zeit ab 20 Uhr als gefühlt unangemessen einordnet. Die erfolgreiche Beschwerde eines Anwohners wird diesem als „Sakrileg“ zugeordnet, haben Jugendliche doch einen nachvollziehbaren Anspruch auf ordentliche körperliche Aktivitäten. Absolut untergeordnet bleibt die Tatsache, dass die Stadt sich dem Widerspruch des Beschwerdeführers beugen musste, weil sie verabsäumt hat, die notwendigen rechtlichen Bedingungen zu verabschieden. Die Rechnung wurde also nicht ohne den Beschwerdeführer, sondern primär ohne die Unzulänglichkeit der städtischen Verwaltung zu berücksichtigen, gemacht. Solches Versäumnis ist nicht neu und häuft sich in der letzten Zeit. Nur: Ist dieser Bolzplatzstandort wirklich alternativlos, wie von Günter Pageler, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Kalkar und FBK-Mitglied, behauptet? Wie wäre es denn, wenn man diesen Bolzplatz in das Gelände des riesigen Spielplatzes Am Stadtgarten verlegen würde, meinethalben noch ergänzt durch einen Basketballund Volleyball-Platz? Nach einer Attraktivierung beider Kinderspielplätze wäre dafür genügend Raum, der Abstand zur Wohnbebauung scheint hinreichend, bei beiden sollten ein paar mehr Bäume Schatten spenden können (geraden in solchen Zeiten wie diesen erstrebenswert). Kunstobjekte würden auf beiden Plätzen, insbesondere am Schwanenhorst, erfreulich gut ins Konzept passen. Vielleicht schafft ja jemand auch darüber hinaus noch, ein paar Gedanken über eine sinnvolle Bebauung zwischen Rietegatt und Georgswall anzustellen. Angeblich gibt es in Kalkar kein Bauland. Auf die Brille kommt es an. Wilfried van Haag, Kalkar Leserzuschriften veröffentlicht die Redaktion ohne Rücksicht darauf, ob die darin zum Ausdruck gebrachten Ansichten mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen. Die Redaktion behält sich vor, sinnwahrende Kürzungen vorzunehmen. Die Redaktion legt Wert darauf, dass die Zuschriften mit Namen und Anschrift des Einsenders veröffentlicht werden. Für Rückfragen bittet die Redaktion, die Telefonnummer anzugeben. Unsere E-Mail-Adresse: Leserbriefe@Rheinische-Post.de Verkaufsoffener Sonntag in Kalkar ANZEIGE Spiele ohne Grenzen – am Sandstrand In Kalkar liegt seit ein paar Tagen der größte Marktsandplatz am Niederrhein. Unter dem Motto „Sommer in der Stadt“ ist er Mittelpunkt zahlreicher Aktionen – zum Beispiel am 2. Juli für „Spiele ohne Grenzen“ am Verkaufsoffenen Sonntag. „Sommer, Sonne & Sand in Kalkar“ – wenn alles so klappt, wie es sich die Stadt Kalkar und der Werbering Kalkar aKtiv erhoffen, dann wird dieser Slogan in den Städten und Gemeinden des Niederrheins schnell zum geflügelten Wort werden. Denn: Der schönste Strand abseits des Meeres ist in der Hansestadt Kalkar zu finden. Im Rahmen der 775 Jahrfeier der Stadt wurden jüngst 100 Tonnen Sand auf 1000 Quadratmetern auf den Marktplatz geschüttet, wo er nun für wohliges Kribbeln unter den Füßen sorgen. Dort ist nun der Mittelpunkt eines vielseitigen Sommerprogramms mit Musikbands, gastronomischen Highlights und vielem mehr – an diesem Ort spielt sich bis weit in den Juli hinein der Sommer ab. Strandliegen und Palmen verleihen dem Stadtzentrum mediterranes Flair, Kinder dürfen Sandburgen bauen, Musik liegt in der Luft… Für entspannte Momente und das passende Prickeln im Bauch sorgt die „CoBar“ mitten auf Ein Ort zum Ausspannen und gleichzeitig Mittelpunkt zahlreicher Aktionen: Der Sandstrand auf dem Marktplatz in Kalkar lockt viele Besucher an. Sicher auch morgen am Verkaufsoffenen Sonntag. dem Marktplatz. An der ContainerBar werden die leckersten Drinks der Saison serviert. Das Programm auf der und rund um die Sandfläche liest sich spannend und vielseitig: Ob nun Mitsingen am Vinyl- Abend, gemütliches Lauschen beim Sofakonzert oder herzhaftes Grillen beim Sommerfest – Sommer in der Stadt hat einiges zu bieten für den Wohlfühl-Urlaub vor der Haustür. Mit einem großen Vorteil: Für dieses Stranderlebnis ist der Eintritt frei. Ein Höhepunkt des Veranstaltungsprogramms ist der verkaufsoffene Sonntag am 2. Juli mit „Spiele ohne Grenzen“. An diesem Tag zeigen die Einzelhändler, was sie für die schönste Zeit des Jahres im Angebot haben – einige Überraschungen inklusive. Durch Vereine, Schulen und Clubs organisierte Spiele locken Jung und Alt zum Mitmachen (und natürlich mit schönen Preisen für die ersten drei Plätze). Goldgräberstimmung bricht schließlich am Finaltag aus. Dann dürfen die kleinen Schatzsucher nach Gutscheinen und Geschenken im Sand buddeln. Wer diesen noch für zu Hause oder für die Schule benötigt, kann gegen kleines Geld abholen, so viel er oder sie transportieren kann. Veranstaltungen am Strand 1. Juli: Vinyl-Abend • Vinyl-Party mit DJ Mike („Von ABBA bis ZAPPA“) • von 18 bis 22 Uhr 2. Juli: Verkaufsoffener Sonntag • mit „Spiele ohne Grenzen“ • Vereine, Schulen, Clubs, Straßen/Einzelhändler machen mit • verschiedene Spiele: Der Gewinner erhält den Wechselpokal der Stadt Kalkar und einen Geldpreis • von 12 bis 17 Uhr 7. Juli: Sofa Konzert • Sofakonzert der Rockschule Niederrhein • verschiedene Einzelkünstler und Bands präsentieren sich auf dem roten Sofa • unterschiedliche Stilrichtungen – direkt vom Wohnzimmer aus auf den Marktplatz • von 18 bis 22 Uhr 14. Juli: Sommerfest • MusikVerein von Calcar • Schöner Grillabend auf dem Markt am Strand mit Metzgerei Stiller • von 18 bis 22 Uhr 15. Juli: Freiraum • „Freiraum“-Party für die jüngeren Leute mit Cocktails an der „CoBar“ (ContainerBar) • von 19 bis 22 Uhr 16. Juli: Goldgräberstimmung (Schatzsuche) • für die kleinen Schatzsucher • Gutscheine und Geschenke im Sand suchen • Wer noch Sand für zu Hause oder für die Schule benötigt kann diesen gegen kleines Geld abholen • ganztags

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