Aufrufe
vor 9 Monaten

Vita - Ratgeber für Wellness und Gesundheit

  • Text
  • Mittel
  • Gymnastikball
  • Termin
  • Vita
  • Reiseapotheke
  • Kurzsichtigkeit
  • Kinder
  • Arme
  • Trainieren
  • Gesundheit

Vita

Vita Wie man einen Termin beim Facharzt bekommt Eine Möglichkeit sind die Terminservicestellen der Kassenärztlichen Vereinigungen. „Waren Sie schon mal bei uns?“ und „Kasse oder privat?“ – Diese Sätze bekommen viele Patienten zu hören, wenn sie einen Termin beim Facharzt haben wollen. Es gibt aber ein Gesetz in Deutschland, nach dem Patienten ein Termin binnen vier Wochen zusteht. Nur wie stellt man es an, in so kurzer Zeit einen Termin zu bekommen? Eine Möglichkeit sind die Terminservicestellen der Kassenärztlichen Vereinigungen (KV), sagt Roland Stahl von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. „Zwei Voraussetzungen müssen erfüllt sein“, erklärt er: Der Patient muss gesetzlich versichert sein und eine Überweisung zum Facharzt haben. „Eine Ausnahme sind Termine beim Augenarzt und Frauenarzt“, ergänzt Stahl. Bei der jeweiligen KV kann der Patient die Telefonnummer der Terminservicestelle erfragen und dort anrufen. Binnen einer Woche besorgen die Mitarbeiter dann einen Termin, der wiederum in der Regel nicht später als vier Wochen nach dem Anruf liegt. „Wenn man zu dem Zeitpunkt nicht kann, sagt man das am besten gleich“, rät Stahl. Dann schlägt der Mitarbeiter einen neuen Termin vor. „Einen Termin beim Wunscharzt vermitteln die Terminservicestellen aber nicht“, sagt Stahl. Und es muss auch nicht die nächstgelegene Praxis des jeweiligen Fachgebiets sein. Alternativ können sich Patienten auch an ihre Krankenkasse wenden, sagt Ann Marini vom GKV-Spitzenverband.(dpa) Inhaltsverzeichnis Aus dem Saunagang keinen Sport machen ..................................... 3 Eine für alle Fälle – Das gehört in die Reiseapotheke ........................... 4 Entspannt Sehen an Computer, Tablet, Smartphone & Co. .............................. 5 Eine wackelige Angelegenheit: Trainieren mit dem Gymnastikball ...... 6 Spezielle Tastuntersuchung verbessert die Brustkrebs-Vorsorge ... 8 Putzen elektrische Zahnbürsten gründlicher? ................... 9 So greifen Kinder bei Möhren und Co. zu ........................... 10 Nicht festbeißen – Zähneknirschen ist oft Ventil für Stress ....................... 12 Höhentraining am Niederrhein ......... 14 Nicht nur nervig: Schnarchen kann die Gesundheit gefährden ................ 15 Schmerzen im Knie – Chefarzt Dr. Frank weiß Rat .............. 16 2

Vita Aus dem Saunagang keinen Sport machen Saunieren ist gesund – allerdings nur mit anschließender Abkühlung. Magdalena Rodziewicz An kalten Tagen lieben es viele, sich in der Sauna aufzuwärmen. Das stärkt außerdem das Immunsystem. Gesund ist das Schwitzen aber nur, wenn Saunagäste auf ihren Körper hören. Ein regelmäßiger Besuch der Sauna ist gesund – solange man es nicht übertreibt. So sollten Saunagäste aus der Schwitzkur keinen Sport machen. „Es geht nicht darum, wer es am längsten bei 90 Grad Lufttemperatur aushält“, sagt Prof. Andreas Michalsen. Er ist Chefarzt der Abteilung Naturheilkunde im Immanuel Krankenhaus Berlin. Aus medizinischer Sicht sei es sinnvoll, den Körper nicht zu überreizen, sondern zu schauen, was ihm guttut. Wer es richtig angeht, kann sich mit regelmäßigen Saunagänge etwa vor Herzrhythmusstörungen schützen. „Der Körper liebt es, stimuliert zu werden“, erklärt Michalsen. Thermische Reize eigneten sich dafür besonders gut. Versetzt man den Körper in eine extreme Situation, aktiviert er hinterher Gesundungsprozesse – und geht gestärkt daraus hervor. Das gelte fürs Herz wie auch für das Immunsystem. Einen Effekt hat Saunieren allerdings nur, wenn der Körper hinterher unter der Dusche oder in einem Kaltbad wieder abkühlt wird. „Um die Abwehrkräfte zu stärken, ist es zudem wichtig, früh anzufangen – und nicht erst, wenn die Grippesaison schon begonnen hat“, fügt Michalsen hinzu. Wer herzkrank ist oder einen zu hohen Blutdruck hat, muss allerdings ein wenig aufpassen: „Statt eines eiskalten Tauchbads sollte der Betroffene besser Beine und Arme mit einem Schlauch abduschen.“ Hat sich jemand erkältet, sei von einem Saunagang nicht grundsätzlich abzuraten. „Sind die Symptome allerdings schon da, bringt es auch nichts mehr, in die Sauna zu gehen“, sagt Michalsen. Wer schon beim allerersten Kribbeln sauniert, habe hingegen vielleicht Glück. Möglicherweise wendet er die Krankheit noch ab. (dpa) 3

Sonderveröffentlichungen