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Vita - Ratgeber für Wellness und Gesundheit

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Vita Eine wackelige Angelegenheit: Trainieren mit dem Gymnastikball Er ist ein bewährtes Mittel, um den Rücken fit zu halten. Und wer auf ihm sitzt, merkt schnell, wie schwer es ist, die Balance zu halten. Genau das macht den Gymnastikball zu einem außergewöhnlichen Sportgerät. BECKENUHR: Man sitzt auf dem Ball und kreist das Becken. Dabei stellt man sich vor, man säße auf einem Zifferblatt. Das Becken wird dann sanft nach zwölf, nach drei, nach sechs und nach neun bewegt. Diese Übung fördert die Körperwahrnehmung. CRUNCH: Bei dieser klassischen Bauchübung liegt man mit dem Rücken auf dem Ball. Die Beine stehen angewinkelt auf dem Boden. Der Oberkörper wird leicht angehoben und gehalten. Fotos: Ulrich Kuhnt PLANK: Beim Aufstützen auf den Ball trainiert man den ganzen Körper. Man kniet hinter dem Ball und stützt die Arme auf ihm ab. Die Arme sind dabei angewinkelt. Dann werden die Knie angehoben. Diese Übung funktioniert auch in Seitenlage. 6

Vita BRÜCKE: Man liegt auf dem Rücken, die Fersen sind auf dem Ball, Schultern und Arme liegen auf dem Boden. Die Handflächen zeigen nach oben. Dann wird das Gesäß angehoben. Der Rücken sollte gestreckt bleiben. Von Sandra Wittenberg Trainieren mit dem Gymnastikball – das klingt nach Physiotherapie oder Schwangerschaftsgymnastik. Doch Sport auf dem Ball beansprucht Muskelschichten, die man mit einem normalen Krafttraining gar nicht erreicht. Sogar ein anspruchsvolles Fitnessprogramm lässt sich damit gestalten. „Mit dem Gymnastikball kann der ganze Körper trainiert werden: Arme, Brust, Rücken, Bauch, Beine und Gesäß“, erklärt Sandra Gärttner, Fitnesstrainerin und Dozentin an der Deutschen Hochschule für Prävention- und Gesundheitsmanagement (DHfPG). Daher komme der Ball nicht nur im Gesundheitssport, sondern auch im Fitnessbereich zum Einsatz. Core-Trainer nutzen das Gerät, um die Körpermitte zu stabilisieren und zu stärken, erklärt Sportwissenschaftler und Core- Trainer Alexander Hoheneder. Durch die Beweglichkeit des Balls ist der Körper gezwungen, die Balance zu halten. „Der Impuls, nach links oder rechts zu korrigieren, kommt aus der Körpermitte.“ Übungen mit dem Ball trainieren so den Rumpf einschließlich der Schultern. Außerhalb des Trainings kommen Gymnastikbälle auch in Büros zum Einsatz. Wer bei der Arbeit viel sitzt, kann immer mal vom Stuhl auf den Ball umziehen und darauf wippen. „Diese Bewegung ist für den ganzen Körper gut. Die Organe werden bewegt, die Durchblutung gefördert und das Gehirn angeregt“, sagt Ulrich Kuhnt, Sportwissenschaftler und Vorsitzender des Bundesverbands deutscher Rückenschulen. Länger als eine Stunde sollte man allerdings nicht darauf sitzen, um die Muskeln nicht zu überlasten. Wer sich einen Gymnastikball anschaffen möchte, sollte auf die richtige Größe achten. Personen, die bis zu 1,70 Meter groß sind, benötigen etwa einen Durchmesser von 65 Zentimetern. Größere Menschen wählen besser einen Durchmesser von 75 Zentimetern. Kuhnt rät zu Anti-Burst-Bällen, also Bällen, die nicht so leicht platzen. Ein Gymnastikball kostet zwischen 10 und 40 Euro. Anzeige Hier gibt es modernen Schutz für junge Augen Immer mehr Kinder und Jugendliche leiden unter starker Kurzsichtigkeit. Mit Spezial-Kontaktlinsen lässt sie sich ausbremsen. Augenoptiker Georg Miskiw bietet sie an. Mit der weltweiten Zunahme der Kurzsichtigkeit steigen auch die Risiken für Spätfolgen. Es lohnt sich deshalb, aktiv zu werden, um die Zunahme der Kurzsichtigkeit so weit wie möglich in Grenzen zu halten, vor allem bei Schulkindern und Jugendlichen. Kurzsichtigkeit, auch Myopie genannt, breitet sich im digitalen Zeitalter weltweit rasant aus. Vor allem Kinder und Jugendliche sind betroffen – immer früher und immer stärker. Schuld daran sind unter anderem die häufige Nutzung von Handys, Tablets und PCs. Folge können ernsthafte Schädigungen des Auges sein, wie zum Beispiel Netzhautablösung bei Kurzsichtigkeiten über 5,0 Dioprien. „Gegen zunehmende Kurzsichtigkeit kann man aktiv etwas unternehmen, statt nur passiv die Sehstärke zu korrigieren. Die Erfolgsaussichten sind gut, wenn man spezielle Linsen verwendet“, sagt Georg Miskiw. Der Ratinger Augenoptikermeister/Contactlinsenspezialist VDCO e.V. hat sich schon vor 20 Jahren auf Kontaktlinsen spezialisiert und darf sich zertifizierter Kontaktlinsenspezialist nennen. Seit 2009 ist er der Inhaber von Optik Kögler in Ratingen. Er bietet Beratung und Tests, Vorsorge, Betreuung und Spezial-Kontaktlinsen an: „Wir helfen dabei, das Fortschreiten der Kurzsichtigkeit so weit wie möglich zu begrenzen. Ein kostenloses Beratungsgespräch ist der erste Schritt dazu. Mit unserem Fachwissen, mit Spezialkontaktlinsen und umfassenden Dienstleistungen helfen wir jungen und erwachsenen Kunden, ihre Augen länger fit zu halten.“ Die wenigsten wissen, dass es Speziallinsen gibt, die die Kurzsichtigkeit verlangsamen können: Einerseits so genannte harte Nachtlinsen, die das Auge im Schlaf wieder in Form bringen. Sie sind vergleichbar mit Zahnspangen, die auch über Nacht wirken und können eine Augenoperation ersetzen. Außerdem werden so genannte Mehrstärkenlinsen für Kurzsichtige angeboten. Sie entlasten beim Sehen im Nahbereich und erzeugen eine andere Bildentstehung auf der Netzhaut. Beide sind auch für Kinder ab acht Jahren durchaus geeignet: „Mit speziellen Untersuchungen und Nachkontrollen stellen wir sicher, dass unsere Kunden immer über ihre Kurzsichtigkeit im Bild sind und bei Bedarf rechtzeitig reagieren können.“ Rolf Kögler e.K., Inhaber Georg Miskiw Kögler Augenoptik Contactlinsen, Lintdorfer Markt 7, 40885 Ratingen, Telefon 0210236003; optik-koegler@t-online.de Ihr Myopia Experte und zertifizierter Contactlinsenspezialist VDCO e.V. 7

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