Aufrufe
vor 7 Monaten

Wildes NRW

  • Text
  • Frauen
  • Jagd
  • Tiere
  • Rehe
  • Waffen
  • Hund
  • Jagdschein
  • Hirsch
  • Weiblich
  • Icht

Wildes

WILDES RW AUCH IN NRW GIBT ES HIRSCH UND MUFFEL, WOLF UND CO. AM 1. MAI BEGINNT DIE JAGD AUF REHE. Wo Hirsch, Biber oder Wisent zuhause sind ein Flächenland ist so icht besiedelt wie NRW. rotzdem ist das Land die eimat vieler Wildtiere, ie manche in den Alpen der in Osteuropa vermuen. Und es kommen mit iber, Wolf und Waschbär mmer mehr hinzu. ON THORSTEN BREITKOPF ass Rehe in NRW nicht selten sind, as dürfte auch dem Städter klar ein. Daher gleich zu Anfang: Rehe ind weder die Kinder noch die rauen der Hirsche, sondern eine omplett eigene Art und die häuigste Wildart für die Jäger Nordhein-Westfalens. Auch Hasen gibt s im ganzen Land, im Niederrhein nd im Münsterland mehr als im ittelgebirge. Doch viele Menchen, vor allem in den Städten, unerschätzen, wie wild das bevölkeungsreichste Bundesland Deutschands tatsächlich ist. Aufsehenerregend, weil exotisch, st sicherlich die Rückkehr des Wolfs. In NRW ist erstmals in dieem Jahr wieder ein wildlebender Wolf gesehen worden. Das Tier sei ördlich von Bad Oeynhausen im reis Minden-Lübbecke fotograiert worden, teilte NRW-Umweltinister Johannes Remmel im Feruar mit. Dass es sich tatsächlich m einen Wolf handelt, steht nach Angaben des Umweltamtes zweielsfrei fest. „Die wichtigen Merkale sind eindeutig“, sagte Peter chütz, Sprecher des Amtes. Der Wolf wird aber sicher eine eltenheit bleiben. Ganz anders ist as beim „König des Waldes“, dem irsch, oder genauer: dem Rotirsch. Die komplette Eifel ist von en edlen Tieren besiedelt. Anders ls Rehe leben sie das ganze Jahr in udeln. Wenn man also eines zu Geicht bekommt, ist die Wahrscheinichkeit, viele weitere zu sehen, roß. Wer das Glück hat, einen irsch zu sehen, wird ihn auch icht mehr mit einem Reh verwecheln, denn das wiegt zehn bis 25 Kiogramm, der Rothirsch aber bis zu 00. Rotwild, wie der Jäger es nennt, ibt es auch im Sauerland, in der Wahner Heide oder im Reichswald leve. Die Gebiete sind zerrissen, enetisch ein großes Problem. Sein kleiner Bruder, den man aus ierparks kennt, ist der Damhirsch. Er ist deutlich kleiner, die männlichen Tiere haben ein schaufelförmiges Geweih. Die Verbreitungsgebiete weichen meist von denen des Rothirschs ab. Damhirsche gibt es zum Teil im Oberbergischen, in der Hohen Mark, im Teutoburger Wald, bei Minden und in Ostwestfalen. Mit Abstand am seltensten ist der Sikahirsch, der nicht viel größer als ein Reh ist. Sein größtes Verbreitungsgebiet ist zwischen Arnsberg und Soest. Der kleine Sikahirsch ist in Ostasien zuhause und wurde Anfang des 20. Jahrhunderts als Parkwild eingeführt. Ausgebüxte Tiere Biber Rothirsch Duisburg Rheinland Aachen Eifel schufen vereinzelte Populationen. Ob er eine Zukunft hat, ist zwischen Jägern und Förstern umstritten. Letztere fürchten Schaden am Wald durch die eingebürgerte Art. Die gleiche Sorge gibt es beim Wisent. 17 dieser europäischen Büffel wurden im sauerländischen Schmallenberg ausgewildert. Aus Korsika stammt das Muffelwild, ein wildlebendes Schaf, bei dem männliche und weibliche Tiere das charakteristische schneckenartige Gehörn tragen. Sie können dauerhaft nur überleben, wenn die Böden steinig sind, sonst erkranken sie Hase Niederrhein Bonn Münsterland Ruhrgebiet „Der Pott“ Düsseldorf Bergisches Land Köln Münster an einer Huffäule. Die Populationen sind kleinteilig, die größten dürften im süd-östlichen Sauerland liegen. Weil auch das Mufflon dem Wald zusetzt, wird immer wieder ein Totalabschuss diskutiert. Auch Waschbär und Marderhund zählen zu den umstrittenen Exoten in der Wildbahn. Der Waschbär wandert von Hessen nach NRW, stammt aus Nordamerika und ist nachtaktiv und mittlerweile stark verbreitet. Damit tritt er in Konkurrenz zu Fuchs und Dachs, die es in ganz NRW flächendeckend gibt. Der Marderhund, ebenfalls ein nicht Dortmund Siegerland Siegen Mufflon Bielefeld Ostwestfalen -Lippe Sikahirsch Wisent Wolf heimisches Tier, ist seltener. Im Jahr 2015 gab es erstmals Meldungen aus dem Märkischen Kreis sowie den Kreisen Borken, Coesfeld, Viersen, Höxter, Lippe und Paderborn. Inzwischen ist auch der Biber auf dem Weg nach NRW. Im Gegensatz zu den vorgenannten ist er heimisch, war nur lange Zeit in NRW ausgerottet. Angefangen, oder besser: Wieder angefangen hat es mit zwölf ausgewilderten Tieren in der Eifel. Ab dem Jahr 2002 folgten dann je zwölf Tiere auf der linken und rechten Niederrhein-Seite bei Wesel. Heute gibt es 630 NRW-Biber. FOTOS: DPA, GRAFIK: MICHELLE NIX INFO Im Mai beginnt in NRW die Jagdsaison auf Rehe Bockjagd Für Jäger ist der 1. Mai ein besonderes Datum – die Jagdsaison des Sommers beginnt, die Jagd auf Rehböcke ist nach längerer Pause wieder erlaubt. Die Schonzeit ist nach neuerem Jagdrecht kurz: Böcke dürfen bis zum 15. Januar nächsten Jahres erlegt werden. Wie viele pro Revier, legen die Jagdbehörden fest.

Sonderveröffentlichungen