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12 WINTERZAUBER

12 WINTERZAUBER Weihnachtliches Herrliches Hüftgold – einfach selbst gemacht Weihnachten schmeckt oft sündhaft süß. Da gibt es pfundweise Pralinen, grundsätzlich selbst gemacht. Freunde und Verwandte sind seit über 30 Jahren daran gewöhnt, zum Fest mit einem kleinen Päckchen Konfekt „überrascht zu werden“. Eine Tradition, mit der man nicht einfach brechen kann. Nach Versuchen mit diversen Rezepten haben sich vor drei Favoriten durchgesetzt: Mozartkugeln, Walnuss- Marzipanpralinen und Mandelsplitter. Bewährt hat sich auch diese Reihenfolge, weil die ersten beiden Sorten dieselbe Marzipan-Grundmasse haben und die Reste der flüssigen Tauch-Schokolade bei den Mandelsplittern aufgebraucht werden können. Und so verwandelt sich die Küche schnell in eine Hobby-Konfiserie. Da türmen sich Zutaten wie Marzipan-Rohmasse und Kuvertüre. Am Vorabend wurden bereits Berge von Walnüssen geknackt, weil zur Pralinenherstellung nur die unversehrten Hälften taugen. Und so wird’s was mit den Pralinen: Mozartkugeln Zutaten 250 Gramm Nougatmasse, 400 Gramm Marzipanrohmasse, 250 Gramm Puderzucker, 5 Esslöffel Rum (für alkoholfreie Variante Rosenwasser aus dem Reformhaus), etwa 400 Gramm Kuvertüre Zartbitter. Zubereitung: Marzipanrohmasse, Puderzucker und Rum (Rosenwasser) in der Küchenmaschine verkneten. Nougat in kleine Quadrate schneiden und leicht rollen. Marzipanmasse auf Puderzucker ausrollen, Nougat damit umhüllen. Kuvertüre um Wasserbad schmelzen, Mozartkugeln eintauchen und auf einem mit Alufolie über zogenen Blech am kühlen Ort fest werden lassen. Es gibt Spezialgeräte zum Tauchen der Pralinen, aber drei miteinander verdrehte Rouladennadeln tun es auch. Die Spitzen nur auseinanderbiegen und etwas krümmen. Walnusspralinen Zutaten wie Mozartkugeln – außer Nougat, plus Walnusshälften. Vorspeise Ob Kartoffelsalat mit Würstchen oder Fondue. Die einen mögen es traditionell zu Weihnachten, andere wiederum stehen vor der Frage: Was koche ich? Klaus Velten vom Kochatelier Düsseldorf hat ein Menü zusammengestellt, das sich gut nachkochen und vorbereiten lässt. Vom leichten Salat über die feine Suppe bis hin zum Braten, der bei einem Weihnachtsfest nicht fehlen darf, und einem köstlichen winterlichen Dessert ist für jeden Geschmack etwas dabei. Die Rezepte sind jeweils für vier Personen gedacht. Schwarzwurzelsüppchen mit mariniertem Lachs 800 g Schwarzwurzeln 0,2 l Sahne 2 mittelgroße Zwiebeln 0,1 l Weißwein 1 kleines Stückchen Lauch Salz, Pfeffer, Muskat 0,8 l Hühnerbrühe Schwarzwurzeln und Zwiebeln schälen, in kleine Stücke schneiden. Zwiebeln in Olivenöl glasig anschwitzen, den klein geschnittenen Lauch sowie die Schwarzwurzelstücke hinzugeben. Gemüse leicht angehen lassen und mit dem Weißwein ablöschen. Hühnerbrühe aufgießen, Suppe leicht köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist. Anschließend mixen oder pürieren. Sahne hinzugeben und mit Salz, Pfeffer, Muskat abschmecken. 250 g Lachsfilet Dill und Petersilie, gehackt Je 8 g Zucker und Salz Abrieb einer Zitrone und Orange Lachsfilet mit Salz und Zucker einreiben, die Kräuter und den Abrieb der Zitrusfrüchte hinzugeben. Den Lachs darin für mindestens 24 Stunden marinieren, dabei einmal wenden. Danach die Gewürze vom Lachs abwaschen und den Fisch in feine Würfel schneiden. Tipp: Die Suppe lässt sich wunderbar vorbereiten. Statt Lachs empfiehlt Velten auch Parmaschinken, ausgelassenen Speck oder (für Vegetarier) Croutons als Einlage. Zubereitung: Marzipan verarbeiten wie bei Mozart kugeln, aus der Masse kleine Kugeln formen, in geschmolzene Kuvertüre tauchen und je eine Walnusshälfte darauf drücken. Mandelsplitter Zutaten 400 Gramm Vollmilch Kuvertüre, 100 Gramm Butter (Zimmertemperatur), 4 Esslöffel Rum (oder Rosenwasser), 400 Gramm gesplitterte Mandeln. Zubereitung: Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und unter Rühren wieder abkühlen lassen. Butter mit dem Mixer schaumig schlagen, lauwarme Schokolade löffelweise unterrühren, Rum oder Rosenwasser zugeben, Mandeln zugeben. Mit zwei Teelöffeln kleine Häufchen formen, auf Alufolie setzen und am kühlen Ort über Nacht trocknen lassen. Tipp: Pralinen zum Verschenken in Zellophantüten, kleinen Backförmchen (Drogeriemarkt) oder Trink bechern verpacken.

WINTERZAUBER 13 Vorspeise Gebratene Jakobsmuscheln mit Spinatsalat und Granatapfel-Vinaigrette 8 Jakobsmuscheln Thymian Zitrone Butter zum Braten 300g Spinatsalat 20g Pinienkerne, geröstet 2 Granatäpfel 1 EL Cassisessig 1 TL Senf 5 EL Traubenkernöl Die Jakobsmuscheln putzen und auf einem Küchentuch abtropfen lassen. Den Spinatsalat putzen, waschen und trocken schleudern. Die Granatäpfel halbieren und mit einem Löffelstiel die Kerne herauslösen, den Saft auffangen. Den Senf mit dem Essig verrühren, das Traubenkernöl langsam einrühren. Zum Schluss 2 EL Granatapfelsaft hinzugeben. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Den Salat mit dem Dressing marinieren und die gerösteten Pinienkerne hinzugeben. Die Jakobsmuscheln mit Salz und Pfeffer würzen, in einer heißen Pfanne ca. 2 Minuten von der einen Seite braten, dann drehen. Thymian, Butter, Zitronensaft hinzugeben, nochmals eine Minute braten. Den Salat auf einem Teller anrichten, die Jakobsmuscheln anlegen und die Granatapfelkerne verteilen. Tipp: Die Jakobsmuscheln müssen in eine heiße Pfanne. Hauptgang ang Knusprige Ente mit Honig 1 küchenfertige Ente, ca. 1,5 kg 2 Zwiebeln 1 Orange 2 EL Honig, Salz und Pfeffer Zwiebeln und Orange gut waschen, anschließen achteln. Die Ente von innen mit Salz und Pfeffer würzen, dann mit den Zwiebeln und der Orange füllen. Die Ente von außen ebenfalls gut würzen und mit der Brustseite in einen Brateinsatz geben. 1 cm hoch Wasser einfüllen und die Ente bei 180 Grad 45 Minuten garen, anschließend auf den Rücken drehen und nochmals 45 Minuten garen. Die letzten fünf Minuten die Ente mit der Grillfunktion bräunen und vor dem Servieren kräftig mit Honig bepinseln. Tipp: Wer will, kann die Ente auch bei Niedrigtemperatur (fünf Stunden bei 85 Grad) garen. Wichtig sind die letzten fünf Minuten unter dem Grill, damit die Ente knusprig wird. Dessert Marzipansoufflé mit pochierter Rotweinbirne 50 g Butter 50 g Mehl ¼ l Milch 120 g Marzipan 2 Eigelbe 4 Eiweiße 50 g Zucker 1 Msp. Lebkuchengewürz Milch, Marzipan und Lebkuchengewürz mit dem Zauberstab mixen. Butter schmelzen und das Mehl einrühren, mit der Milch auffüllen und aufkochen. Den nun entstandenen Brei auskühlen lassen, anschließend die Eigelbe einrühren. Die Eiweiße mit dem Zucker steif schlagen, dabei den Zucker langsam einrieseln lassen. Das steif geschlagene Eiweiß vorsichtig unter die Marzipanmasse heben. Die gebutterten Förmchen mit der Masse füllen und im Wasserbad bei 180° C. zirka 15 Minuten backen. Mit Puderzucker bestäuben und sofort servieren. Tipp: Den Brei für das Marzipansoufflé kann man schon am Vortag zubereiten – inklusive Eigelb – und in den Kühlschrank stellen. Später muss nur das Eiweiß untergehoben werden und ab in den Ofen. Pochierte Rotweinbirne 2 Birnen, geschält, halbiert, entkernt 0,3 l Rotwein 0,1 l Orangensaft 1 Stange Zimt 2 Nelken 50 g Zucker 1 Vanillestange etwas angerührte Speisestärke Den Rotwein mit dem Zucker und den Gewürzen aufkochen. Die Vanilleschote auskratzen und mit dem Mark hinzugeben. Die Birnen in dem Sud weich kochen. Diesen anschließend mit etwas Speisestärke abbinden. Dann mit dem Soufflé anrichten.

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