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18 WINTERZAUBER

18 WINTERZAUBER Gemütlich, klein und fein St. Hubert feiert seinen Weihnachtsmarkt im Schatten der Kirche. Er ist einer der kleinsten Weihnachtsmärkte in der Region, erfreut sich nichtsdestotrotz großer Beliebtheit. Traditionell am dritten Adventssonntag, 11. Dezember, findet der St. Huberter Weihnachtsmarkt von 11 bis 18 Uhr rund um die Kirche statt. Die über 30 Anmeldungen für Stände stammen vor allem von karitativen Organisationen sowie Schulen oder Kindertagesstätten. Dazu haben die Einzelhändler am Sonntag von 12 bis 17 Uhr verkaufsoffen. In vielen Haushalten, in Gruppen von Messdienern bis hin zur Frauengemeinschaft, wird seit langem gebastelt, werden Marmelade oder andere kulinarische Spezialitäten vorbereitet, die sich auch als kleine Geschenke und Mitbringsel eignen. Außerdem gibt es vom Adventsgesteck über weihnachtliche Dekora- tion bis sogar zum Tannenbaum alles, was man für ein gelungenes Weihnachtsfest braucht. Der Erlös aus diesen Ständen fließt in die Arbeit der jeweiligen Anbieter ein. Außerdem ist für ein rundherum schönes kulinarisches Angebot gesorgt. Von pikant bis süß reicht die Speisekarte des Weihnachtsmarkts. Neu ist ein Metzger, so Lohbeck, der frischen Räucherlachs anbietet. Im Marienheim wird es wieder die Cafeteria mit hausgebackenem Kuchen geben. Das Bühnenprogramm setzt sich ebenfalls aus St. Huberter Gruppen zusammen. Die Kindertagesstätten beteiligen sich, ebenso die Schule und Musikvereine. Um elf Foto: ThinkStock Info Geöffnet ist der Weihnachtsmarkt in St. Hubert am Sonntag, 11. Dezember, von 11 bis 18 Uhr. Tradi- onell klingt der Weihnachtsmarkt mit einem gemütlichen Treffen von Standbetreibern und Kunden am Glühweinstand aus. Parkmöglichkeiten werden zusätzlich im Ort angeboten. Benutzer des öffentlichen Nahverkehrs sollten jedoch den Sonderfahrpan des VRR beachten. Der Bus hält nicht an allen Haltestellen im Ort. Uhr wird der Markt durch den Vorsitzenden Wolfgang Büscher sowie einem Vertreter der Stadt eröffnet. Bei dieser Gelegenheit werden auch die Gewinner der Kendelkaart- Auslosung bekannt gegeben. SILVIA RUF-STANLEY

Das Freilichtmuseum zeigt kunstvolles Handwerk und bietet duftende Delikatessen. WINTERZAUBER 19 Dorenburg im weihnachtlichen Flammenmeer Es ist eigentlich wie in jedem Jahr im November und Dezember. Die Zeit vor Weihnachten scheint hektisch zu werden. Alle sind auf der Suche nach dem besonderen Präsent für ihre Lieben. Aber wo soll man schon suchen? Und wo findet man eine Atmosphäre, die einen inspirierend einfängt und dann noch Raum zum Träumen lässt? Der „Romantische Weihnachtsmarkt“ im Grefrather Wasserschloss Dorenburg am 1. und 2. Advent ist so ein besonderes Event. Knisternde Feuerkörbe, zahlreiche Fackeln und mehrere Tausend Lichtquellen tauchen das Gelände in eine traumhafte Atmosphäre. Die Künstlerin KiSa hüllt das Gelände in ein Meer von Fahnen und Ölfackeln, am Wassergraben der Dorenburg modellieren mittelalterliche Feuerkünstler mit rotierenden Ketten skurrile Feuermuster in den Abendhimmel und das Mäuseroulette hält die großen und kleinen Spieler ebenso ge- Eine Licht- und Flammenshow bietet der Weihnachtsmarkt in der Dorenburg mit seinen vielen Angeboten an Kunsthandwerk. spannt an der virtuellen Bühne. Im Mittelpunkt stehen je Wochenende rund 100 Designer, Künstler und Kunsthandwerker. Sie bieten ihre ausschließlich selbst gefertigten Produkte in den einzelnen Fachwerkhöfen und entlang der Wege zum Kauf: ausgefallene Keramik-Windlichter, Textilkreationen und vieles andere mehr. An den beiden Wochenenden variiert ein Großteil der Aussteller und der programmatische Anteil. Es duftet nach frisch gebackenem Brot aus der historischen Bäckerei, heißem Glühwein und frischen Maronen. Die Besucher können sich französische Crepes und mittelalterliche Ritterspieße ebenso schmecken lassen wie den original Flammlachs oder Elsässer Flammkuchen. Wem das jetzt immer noch nicht reicht, kann beim Knusperhäuschen basteln, beim Stockbrotbacken in der Indianerkota oder in der historischen Schmiede aktiv sein Glück suchen. Fotos: Veranstalter

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