Aufrufe
vor 1 Woche

Wirtschaft im Bergischen Land -09.11.2017-

  • Text
  • Unternehmen
  • Bergischen
  • Solingen
  • Region
  • Remscheid
  • Volksbank
  • Mitarbeiter
  • Stadt
  • Patienten
  • Radevormwald

Auch in der

Auch in der Notfallmedizin arbeiten die drei Solinger Krankenhäuser eng zusammen. Gemeinsam für die Patienten Die drei Solinger Krankenhäuser – Städtisches Klinikum, St. Lukas Klinik und Bethanien – sorgen sich nicht nur um ihre Patienten, sondern sind auch mit knapp 4000 Mitarbeitern ein wichtiger Wirtschaftsfaktor im Bergischen Städtedreieck. Netzwerke sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Auch die drei Solinger Kliniken sind gemeinsam mit den niedergelassenen Ärzten, Sanitätshäusern und Therapiezentren ein solches Netz, das die Patienten sicher auffängt.„Für uns in Solingen steht die Patientenversorgung und -sicherheit an oberster Stelle“, sagt Barbara Matthies, Geschäftsführerin des Städtischen Klinikums Solingen. „Damit sind Kooperationen längst gelebte Selbstverständlichkeit – und nicht erst, seit die Gesetzgeber diese hausübergreifende Zusammenarbeit fordern“, ergänzt Gregor Hellmons, Geschäftsführer der Kplus Gruppe, zu der die St. Lukas Klinik gehört. Gemeinsame Versorgung Beispiel Lungenerkrankungen. Mit dem Lungenfachkrankenhaus Bethanien mit seinem weit über die Stadtgrenzen reichenden Einzugsgebiet sind Solingen und die Region gut aufgestellt. Diese Expertise wird auch von den anderen Krankenhäusern in der Stadt nachgefragt. „Es gibt keine Berührungsängste“, sagt Bethanien-Geschäftsführer Eckhard Rieger. So müsse es im Sinne der Patienten auch sein. Die Mediziner tauschen sich aus und bringen ihr jeweiliges Spezialwissen ein, um den Patienten die bestmögliche Therapie zukommen zu lassen. Medizin wird immer spezialisierter. Dem müssen sich auch die Krankenhäuser stellen. „Nicht jeder kann und muss alles anbieten“, sind sich die drei Geschäftsführer einig. Das gehe weder fachlich noch wirtschaftlich. So ist bei akuten Erkrankungen des Gehirns die gemeinsame Versorgung für die Patienten besonders wichtig. Schwerpunkt Schlaganfall Einer der Schwerpunkte in der St. Lukas Klinik ist die Neurologie mit der großen Schlaganfalleinheit. Ein Schlaganfall kann unterschiedliche Ursachen haben, ist nicht der Verschluss eines Hirngefäßes, sondern eine Blutung die Ursache, muss diese schnell gestoppt werden. Diese Patienten werden dann umgehend in die Neurochirurgie ans Städtische Klinikum gebracht, um die Blutung operativ zu stillen. Nur ein Beispiel von vielen, in denen die Ärzte unterschiedlicher Häuser Hand in Hand arbeiten. Auch politisch stehen die drei Kliniken zusammen, zuletzt als die Honorarreform mit der so genannten Sichtungspauschale in Kraft trat: In nur zwei Minuten soll der Arzt in der Notaufnahme erkennen, ob ein Patient so krank ist, dass er im Krankenhaus behandelt werden muss oder an einen niedergelassenen Arzt weiterverwiesen werden kann – zwei Minuten, um zu erkennen, ob hinter dem Brustschmerz ein Herzinfarkt oder hinter dem Kopfschmerz ein Schlaganfall lauert. Diese Regelung lehnen die Solinger Kliniken auch fachlich und ethisch ab. Standorttreue ist sicher: Medizin und Pflege arbeiten Hand in Hand Von den über 160.000 Einwohnern, die Solingen zählt, kennt nahezu jeder jemanden, der in einem der Krankenhäuser der Klingenstadt beschäftigt ist. Gemeinsam sorgen sie für gute Qualität bei Fortbildungen. Prof. Dr. Winfried Randerath (Bethanien), Prof. Dr. Ulrich Mahlknecht (St. Lukas Klinik), Prof. Dr. Boris Pfaffenbach (Städtisches Klinikum Solingen) und der niedergelassene Arzt Dr. Dirk Uhlig (v.li.). Vor rund zwei Jahren berief die Ärztekammer Nordrhein den niedergelassenen Facharzt für Innere Medizin, Dr. Dirk Uhlich, zusammen mit Prof. Winfried Randerath (Bethanien), Prof. Boris Pfaffenbach (Klinium) und Prof. Ulrich Mahlknecht (St. Lukas Klinik) in ein gemeinsames Fortbildungsgremium. Ärztliche Fortbildung auf hohem Niveau Mit neuem Konzept organisieren seitdem Kliniker und Niedergelassene gemeinsam die ärztlichen Fortbildungen und stimmen Referenten und Inhalte ab. „Der ständige medizinische Fortschritt stellt jeden Mediziner vor große Herausforderungen“, so Dr. Uhlich. Es sei ungleich schwerer geworden, das erworbene Wissen ständig auf dem aktuellen Stand zu halten. Durch regelmäßige und gute Fortbildungen lässt sich jedoch ein hohes Niveau erreichen, das letztlich vor allem den Patienten zu Gute kommt. Fachliche Expertise, renommierte Referenten und topaktuelle Themen aus Praxis und Klinik – das ist unser Anspruch“, erklärt Randerath. Dabei geht es auch um den intensiven Dialog zwischen Klinik und Praxis. „Durch die aufgelockerte Atmosphäre der Veranstaltung wird der Austausch zwischen allen Fachdisziplinen und Institutionen gefördert“, betont Prof. Mahlknecht. Nach zwei Jahren sieht die Bilanz gut aus: Mehr als 800 Teilnehmer haben an den insgesamt 16 Fortbildungen teilgenommen. „Wir konnten Koryphäen aus ganz NRW gewinnen, vor der Solinger Ärzteschaft zu sprechen und mit uns in den Dialog zu treten“, resümiert Prof. Pfaffenbach. 2018 wird es daher mit einem abwechslungsreichen gemeinsamem Programm weitergehen. Das Städtische Klinikum Solingen, die Kplus Gruppe mit der St. Lukas Klinik und den Senioreneinrichtungen sowie das Krankenhaus Bethanien samt Diakonischem Werk und dem Medizinischen Versorgungszentrum sind Arbeitgeber für knapp 4000 Mitarbeiter in den unterschiedlichsten Fachbereichen. Vom Auszubildenden bis zum Chefarzt: Ärzte, Pflegende, Verwaltung und Dienstleistungsbereiche leisten einen erheblichen wirtschaftlichen Beitrag – für die einzelnen Unternehmen, aber Klinikum Solingen Gotenstraße 1 42653 Solingen Telefon 0212/547-0 http://www.klinikumsolingen.de auch für den Standort Solingen. Der Zugang zu qualitativer medizinischer Versorgung ist ein wichtiges Kriterium zur Beurteilung der Lebensqualität an einem Ort. Mit den drei Kliniken, die sich in ihren Profilen effektiv ergänzen, hält Solingen für seine Bürger ein umfassendes Angebot vor. Nahezu jede Fachdisziplin wird abgebildet. Fasst man die Zahlen zusammen, ergibt sich eine Summe von über 150.000 stationären, teilstationären oder ambulanten Patienten pro Jahr – die Solinger kom- Krankenhaus Bethanien Klinik für Pneumologie und Allergologie Aufderhöher Straße 169-175 42699 Solingen Telefon 0212/630-0 http://www.klinik-bethanien.de men mit ihren Krankenhäusern in Berührung. Im Krankheitsfall und darüber hinaus sind das Klinikum, die St. Lukas Klinik und die Klinik Bethanien wichtige Partner im lokalen und regionalen Umfeld. Die Vernetzung mit dem niedergelassenen Bereich und anderen Anbietern von Gesundheitsleistungen steht an erster Stelle. Für Bau- und Handwerksbetriebe, Lebensmittelhändler und andere Serviceunternehmen sind die drei Kliniken vielfache Auftraggeber. St. Lukas Klinik Schwanenstraße 132 42697 Solingen Telefon 0212/705-0 http://www.kplusgruppe.de

Rade als attraktiver Standort Radevormwald ist eine der ältesten Städte im Bergischen Land in Nordrhein-Westfalen und die nördlichste Stadt im Oberbergischen Kreis. Mit 400 Meter über Normalnull ist Radevormwald eine der höchstgelegenen Städte im Regierungsbezirk Köln. Hier leben rund 23.460 Einwohner auf einer Fläche von etwa 54 Quadratkilometern. Mit ihrer Nähe zum Ennepe-Ruhr-Kreis, dem Märkischen Kreis und auch Köln und dem Ruhrgebiet ist Radevormwald ein attraktiver Standort. Doch welche Flächen gibt es genau? Hier wird die Wirtschaftsförderung Radevormwald aktiv. Zum Portfolio gehören die Vermittlung von Gewerbe- und Industrieflächen, aber auch die Vermittlung privater Gewerbeflächen und Immobilien, die erworben oder angemietet werden können. Dies gilt im Rahmen des Stadtmarketings übrigens auch für Ladenlokale, Büro-, Praxisräume und Gaststätten, die in diesem Auftritt von privaten Anbietern eingestellt werden“, so die Wirtschaftsförderung, deren Geschäftsführer Frank Nipken ist. Durch die direkte Nähe zu den bergischen Großstädten und die landschaftlich reizvolle Lage werden in Radevormwald kontinuierlich Wohnbaugrundstücke nachgefragt. Die Stadt ist durch Ausweisung Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Radevormwald ist ein Service-Unternehmen der Stadt Radevormwald. Ihr Ziel ist es, die sozialen und wirtschaftlichen Strukturen der Stadt zu verbessern. Durch Industrieansiedlung soll die Wirtschaft gefördert werden, um so neue Arbeitsplätze zu schaffen. neuer Wohnbauflächen ständig bemüht dieser Nachfrage Rechnung zu tragen. Die Wirtschaftsförderung bietet Unterstützung bei der Neuerrichtung, Erweiterung, Verlagerung oder Existenzgründung durch individuelle Beratung und Problemlösung. Neben den klassischen Aufgaben gehören auch viele für den Wirtschaftsstandort Radevormwald dazu. Dazu zählen die Begleitung beim „Gang durch die Stadtverwaltung“, Kontakte zu allen relevanten Behörden und Institutionen, Hilfe bei der Beantragung der öffentlichen Mittel oder etwa die Vermittlung als Lotse zwischen Unternehmen und der Stadtverwaltung. Falls Gründer ganz am Anfang ihrer beruflichen Neuausrichtung stehen, gibt es von der Wirtschaftsförderung Radevormwald auch Tipps für den Weg in die Selbstständigkeit. „Wir pflegen Kontakte zur örtlichen Wirtschaft“, so das Credo. Aber auch der Tourismus in Radevormwald findet in der Wirtschaftsförderung eine Anlaufstelle. Hier wird bei der Suche nach Übernachtungsmöglichkeiten vermittelt; es gibt Anregungen bei der Freizeitgestaltung oder Hilfe bei der Organisation touristischer Angebote. Sportfreunde und Erholungssuchende finden hier ein vielfältiges Angebot mit Radwege- und Wanderwegenetz, Wassersport und Angelmöglichkeiten. Besonders erwähnenswert in Radevormwald sind der Motor- und Segelflugplatz und das Erlebnis-Center „life-ness“. Wintersportlern stehen eine große Natureisfläche und gespurte Loipen zur Verfügung. „Wir organisieren auch viele Veranstaltungen. So gehören der Wandertag, das Buderus- Volksradfahren, das Weinfest, die Pflaumenkirmes, der Weihnachtsmarkt und Weihnachtssingen in die Hände der Wirtschaftsförderung. Auch zum Volkstrauertag gibt es eine Veranstaltung.“ Außerdem wird die Werbegemeinschaft beim Stadtfest und dem Martinsmarkt unterstützt und die Wirtschaftsförderung präsentiert die Stadt auf verschiedenen Messen. Textile Qualität – weltweit aus Radevormwald Schären, Wirken, Ween, Ausrüsten: Die Gerüder Aurich GmbH esitzt 50 Jahre Erfahung und Kompetenz in der Herstellung technischer Textilien. Aurich Textilien stellt seit 1967 technische Textilien für verschiedene Einsatzzwecke her und ist einer der größten europäischen Produzenten von Fahnenstoffen sowie von Gewirken und Geweben für den Digitaldruck. Außerdem werden spezielle Lösungen für hygienische und medizinische Anwendungen angeboten. Aurich Textilien deckt die komplette Fertigungstiefe von der Schärerei über Weberei und Wirkerei bis zur Ausrüstung ab. Die vertikale Integration ist ein wesentlicher Wettbewerbsvorteil. So werden immer wieder gemeinsam mit den Kunden neue Produktanwendungen entwickelt. Am Standort Radevormwald werden mehr als 170 Mitarbeiter beschäftigt. Regionaler Arbeitgeber Aurich Textilien ist innerhalb der Stadtgrenzen von Alle vier Betriebsstätten sind mit einem modernen Maschinenpark auf technologisch höchstem Stand. So können in kürzester Zeit Gewebe und Gewirke produziert, gefärbt, veredelt, ausrüstet und beschichtet werden. Radevormwald an vier nahe beieinander gelegenen Standorten angesiedelt. Als Arbeitgeber bietet Aurich anspruchsvolle Tätigkeiten in einem inhabergeführten mittelständischen Unternehmen mit flachen Hierarchien und kurzen Entscheidungswegen. Acht freie Ausbildungsplätze Zum Ausbildungsbeginn im Sommer 2018 stehen acht Ausbildungsplätze als Maschinenführer zur Verfügung. Am besten bewerben Sie sich bis Ende Januar unter bewerbung.ausbildung@aurichtextilien.de. Bei Fragen können Sie sich gerne an Ausbildungsleiter Christian Fiegler wenden. Zudem werden laufend verschiedene Positionen als Maschinen- und Anlagenführer, Betriebsschlosser, Elektriker, Textilingenieur oder Aufgaben in der Verwaltung angeboten. Weitere Informationen finden Interessenten auf der Internetseite unter www.aurich-textilien.de. Aurich Textilien Otto-Hahn-Str. 11 42477 Radevormwald Tel. 02195 9167-0 Fax 02195 9167-140 E-Mail: info@aurich-textilien.de Technische Textilien umgeben uns im Alltag, zumeist im Verborgenen, zum Beispiel in Endprodukten wie Filter, Airbags, Sicherheitsgurte, Innenraumausstattung von Automobilen, Insektenschutz, Teppichrücken, Klebebänder, Schläuche, Kompensatoren, Schuhe, Raumteiler, Klett, Rollos, Kevlar und Schutzkleidungen. Flagge zeigen mit Fahnenstoffen, geeignet für UV-, Sieb-, Latex- und Sublimations-Direktdruck. Patentierte Neuentwicklungen garantieren eine enorm hohe Lebensdauer. Vom zarten Voile bis zu Stoffen in robuster Canvas-Optik fertigt Aurich Digitaldruck-Textilien für Displays und Megaprints, für jedes Einsatzgebiet innen und außen, unter anderem auch für große Kaufhausketten. Aurich Produkte erfüllen höchste technische und qualitative Anforderungen in verschiedenen Bereichen: zentechnologie verbindet Aurich lien und atmungsaktive Membranen zu textilen Laminaten, zum Beispiel für Einsatz im Operationssaalbekleidung, Arbeitskleidung und Schutzausrüstungen. Mit modernster Gravurwal- textile Komponenten, Folien medizinischen Bereich als

Sonderveröffentlichungen