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Wirtschaft im Bergischen Land -09.11.2017-

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Nahverkehr unter Strom

Nahverkehr unter Strom Bereits seit 1952 verkehren in Solingen Oberleitungsbusse. Von den Bürgern gerne als Stangentaxi genannt, wurden die O-Busse von Besuchern gelegentlich als antiquiert belächelt. Doch seit Elektromobilität ein aktuelles Thema ist, fährt Solingen wieder vorne mit. Seit Ihrer Jungfernfahrt in Solingen am 19. Juni 1952 werden die O-Busse von Elektromotoren angetrieben. Den Strom dazu beziehen Sie aus einer Fahrleitung, der sogenannten Oberleitung. Zusätzlich sind die Busse mit einem Dieselaggregat ausgestattet, welches einen Generator antreibt um den Fahrstrom für Strecken ohne Oberleitung zu erzeugen. Durch zunehmende Feinstaubbelastung in den Städten wird der Einsatz von elektrischen Antriebskonzepten immer wichtiger. So wird Solingens Oberleitungsnetz nun zur Teststrecke für den neuen BOB – den Batterie-Oberleitungs- Bus. Um einen nachhaltigen und emissionsfreien Nahverkehr zu realisieren, wurden in diesem Jahr vier Batterie-Oberleitungs-Busse bestellt. Die Auslieferung des Prototyps ist für Januar 2018 vorgesehen, im Frühjahr folgen weitere drei Testfahrzeuge. Die Besonderheit dieser rein elektrischen Busse liegt darin, dass sie sowohl über eine Batterie als auch über moderne Steuerungstechnik verfügen. Dadurch können sie einerseits während des Fahrens am Draht geladen werden, andererseits aber auch Streckenabschnitte abdecken, die nicht mit einer Fahrleitung ausgestattet sind. Das Projekt BOB wurde Ende April vorgestellt. Projektpartner sind die Bergische Universität Wuppertal, die Stadt Solingen, die SWS-Netze, der Verkehrsbetrieb, sowie die Neue Effizienz, NetSystems und Voltabox. Bisher finden sich unter der Motorklappe ein Generator sowie ein Dieselaggregat. Beide Stromerzeuger werden in den neuen Bussen durch eine leistungsstarke Batterie ersetzt. In einem ersten Schritt werden die vier BOB auf der Linie 695 zwischen Abteiweg und Meigen eingesetzt. Hier fahren sie auf einer gut 14 Kilometer langen Strecke, die bisher ausschließlich von Dieselbussen bedient wird. Auf rund fünf Kilometern läuft der Linienweg streckengleich mit den O-Buslinien. Auf diesem Abschnitt lädt der BOB seine Batterien auf. Die beiden Streckenabschnitte ohne vorhandenen Fahrdraht sollen die Busse ebenfalls elektrisch befahren. Auf den etwa neun Kilometern fahren die Busse dann mittels Batterie, was den bisher benötigten Dieselbetrieb überflüssig macht. Fruchtet dieser Modellversuch, werden weitere 16 BOB bestellt. Mittelfristig können so elektrisch betriebene Linien ausgeweitet und langfristig das gesamte städtische Busnetz umgestellt werden. Doch die neuen Busse bieten weitere Vorteile. Durch Bremsen erzeugter Strom kann wieder zurück in die Oberleitung gespeist werden und ist von dort wieder verfügbar. Zudem hilft die neue Technik im Bus Fluktuationen im Stromverteilnetz auszugleichen. So soll das bestehende Oberleitungsnetz zum Smart Trolleybus System weiterentwickelt und eng mit dem städtischen Stromnetz werden. Auch könnten Photovoltaik(PV)-Anlagen entlang der Strecke direkt an das Oberleitungsnetz angeschlossen werden. Diese Lösung wäre besonders effizient, da der erzeugte Gleichstrom der PV-Anlagen nicht erst in Wechselstrom und wieder zurück umgewandelt werden muss, was Verluste erspart. Perspektivisch würde dann nur noch lokal erzeugter Ökostrom den Solinger Nahverkehr antreiben. Stadtwerke Solingen GmbH Telefon: 0212 295-0 Wie fühlt es sich an, auf nachhaltige und sichere Art und Weise durch Solingen bewegt zu werden? Die Solinger Stadtwerke arbeiten Tag für Tag daran, Mobilität und Ökologie in Einklang zu bringen – sie möchten das gemeinsame Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen und für den Schutz unserer Umwelt fördern. Die mit Wasserkraft und Sonnenenergie betriebenen O-Busse der Solinger Stadtwerke legen jährlich mehr als drei Millionen Kilometer zurück. So werden über 1,8 Millionen Liter Diesel eingespart. Ohne schädliche Abgase und mit weniger Lärm tragen die Stadtwerke so zur Lebensqualität bei. Die Laufzeit der Busse in Jahre: O-Bus: 20 Jahre Diesel: 15 Jahre Die heutige Flotte fährt mit dem O-Bus 3,093 Mio. Kilometer Diesel 1,650 Mio. Kilometer Geringere Lärmmissionen bei O-Bussen Diesel 92 dB Standgeräusche / 78 dB Fahrgeräusche O-Bus 76 dB Standgeräusche / 78 dB Fahrgeräusche Bei Bremsvorgängen werden bis zu 35 Prozent der benötigten Energie in das Oberleitungsnetz zurückgespeist. Das bedeutet, dass die vorhandene O-Bus-Flotte jährlich rund 16,367 Mio. Fahrten elektromobil zurücklegt und dabei 4934 Tonnen CO² sowie 1,867 Mio. Liter Diesel einspart.

Ein Stück Bergisches Land in jedem Auto Zahlreiche Automobilzulieferer sind im Bergischen Land zu finden. So steckt ein Stück Region in fast jedem Auto. Wer hätte das gedacht? Ein Stück Bergisches Land steckt in fast jedem Auto auf den Straßen dieser Welt. Fast überall? Ja. Denn die Region ist ein Ballungszentrum für die Automobilzulieferer-Industrie. Im Bergischen Land gibt es zahlreiche Hidden Champions, die hoch spezialisiert Komponenten und Systemlösungen für Fahrzeuge produzieren. Schon vor gut 100 Jahren wurden die ersten Meilensteine gesetzt. Es waren Tüftler am Werk, die mit viel Unternehmergeist die Wichtigkeit der aufstrebenden Automobilindustrie erkannten und sich zu Nutze machten. Die Schmieden im Bergischen Land konnten die Waren liefern, die die Fahrzeugbauer brauchten. Dann ging es weiter zum Autokunden. Ganz egal ob Bremskolben, Getriebe, Lacke, Gummidichtungen, Kabel oder Fußmatten – alles war dabei. Rund ein Viertel aller industriellen Umsätze und Arbeitsplätze in der Region hängen mittlerweile direkt oder indirekt von der Automobilzulieferindustrie ab. Edscha und Delphi Deutschland setzen Maßstäbe Ein Beispiel ist die Firma Edscha. Vor über 130 Jahren wurde das Unternehmen in Remscheid gegründet und hat sich zum Weltmarktführer bei Scharniersystemen hochgearbeitet. Ob Mercedes, Volkswagen, Opel oder Ford – kein Hersteller könnte ohne das Verdeckscharnier von Edscha auskommen. Rund ein Viertel aller industriellen Umsätze und Arbeitsplätze in der Region hängen mittlerweile direkt oder indirekt von der Automobilzulieferindustrie ab. Mit Delphi Deutschland sitzt ein Tochterunternehmen des weltweit größten Automobilzulieferers in Wuppertal. Die Wurzeln reichen bis 1874 zurück – und die geografische Lage ist optimal: Egal ob nach Osten, Westen oder in den Süden; alles kann schnell erreicht werden. Die Firma, die vor über 60 Jahren erstmals ein Radio in ein Auto baute, stellt heute komplette Multimedia- Anlagen her. Zum Portfolio gehören außerdem Diesel-Einspritz-Systeme, elektrische Servolenkungen und Airbag- Systeme. Sicherheitstechnik-Studiengang im Bergischen Land Auch die Nähe zur Wissenschaft ist für die Unternehmen von Bedeutung. Im deutschlandweit einzigen Studiengang „Sicherheitstechnik“ der Bergischen Universität in Wuppertal beschäftigen sich Experten mit der Sicherheit rund ums Auto. Edscha zum Beispiel unterhält gute Kontakte zum Fachbereich Maschinentechnik. Von dort seien seit Jahren immer wieder qualifizierte Praktikanten und Diplomanden gekommen, die teilweise mittlerweile fest angestellt sind. FOTOS: TÜRSCHARNIER – EDSCHA AG Außen kompakt, innen groß: Der neue Citroën C3 Aircross Die Stärken des neuen CITROËN C3 Aircross Compact SUV lassen keine Wünsche offen: Viele Personalisierungsmöglichkeiten, Variabilität, beste Vernetzung, und ein großes Raumangebot schaffen Wohlfühlkomfort. Ab dem 11. November steht der Citroën C3 Aircross in den deutschen Autohäusern – so auch im Autohaus aurego in Remscheid. Der Nachfolger des Minivans C3 Picasso bietet viel mehr, als der erste Eindruck vermittelt. Mit dem Slogan „Von außen ein SUV – von innen ein Van“ wirbt der Hersteller. Und das völlig zu Recht: Das Format des Autos ist ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Geräumigkeit im Innenraum und Kompaktheit außen“, sagt auch aurego-Filialleiter Tim Häcker. Der Citroën C3 Aircross besitzt sämtliche Attribute eines SUV, wie eine erhöhte Karosserie, hohe Sitzposition, schützende Elemente vorne und hinten, große Räder und Kotflügelverbreiterungen. Grafische Elemente wie die farbigen Akzente an der Dachreling und an den hinteren Seitenscheiben heben die Silhouette mit ihren großzügigen Flächen hervor. Flexibler Innenraum Das Raumangebot verdankt der Kompakt-SUV seiner hohen Flexibilität. Die Rückbanklehne ist je nach Ausstattung zwei- oder dreigeteilt, die Lehnenneigung ist fünffach justierbar. Die komplette Bank kann zudem um 15 Zentimeter in Längsrichtung verschoben werden. Mit zusammengeklapptem Beifahrersitz lassen sich so bis zu 2,40 Meter lange Gegenstände transportieren. Ein offenes Raumgefühl vermittelt auch das Panoramafester, durch das die Passagiere freie Sicht in den Himmel genießen und das viel Licht und Luft in den Innenraum lässt. Individuelle Ausstattung Der neue Citroën C3 Aircross bietet ein umfangreiches Personalisierungsangebot mit 90 Gestaltungsmöglichkeiten außen und fünf Ausstattungsvarianten innen. Ganz im Sinne des Programms Citroën Advanced Comfort® steht der C3 Aircross für Wohlbefinden an Bord und ein unvergleichliches Fahrerlebnis. Dabei fühlt sich der Kompakt-SUV in der Stadt ebenso zu Hause wie auf großer Reise. Dank der intelligenten Traktionskontrolle „Grip Control®“, mit dem sich die Drehmomentverteilung an den Vorderrädern in fünf Stufen und je nach Untergrund variieren lässt (Straße, Schnee, Sand, Schlamm und ESP aus) und dem Bergabfahrassistenten „Hill Assist Descent“ eignet sich der neue Citroën C3 Aircross auch bestens für Fahrten im Gelände. Zwölf modernste Technologien beziehungsweise Assistenzsysteme, darunter ein Head-up-Display, Müdigkeitserkennung und Notbremsassistent sowie vier Konnektivitätslösungen, wie die kabellose Smartphone-Ladestation, runden das Angebot um den neuen Kompakt-SUV von Citroën ab. Frisches Design Das neue Modell des französischen Herstellers übernimmt die Designmerkmale des Concept Car Citroën C-Aircross, das auf dem Genfer Automobilsalon 2017 vorgestellt wurde. Damit bringt es frischen Wind in das Segment der kompakten SUV. Das Fahren mit dem C3 Aircross ist im besten Sinne komfortabel. Der Motor bringt den Wagen zügig und druckvoll voran. Von den guten Fahreigenschaften und den Möglichkeiten, die der Wagen bietet, überzeugen Sie sich am besten selbst bei einem Besuch im Autohaus aurego. Lassen Sie sich von den Mitarbeitern beraten oder vereinbaren Sie einen Termin zur Probefahrt. aurego GmbH, Lenneper Str. 166, Remscheid, Tel. 02191-36240 ➤ Wissenwertes zum Citroën C3 Aircross ❍ Der neue Citroën C3 Aircross wurde von Alexandre Malval, Citroën Designdirektor, und seinem Team entworfen. ❍ Durch seine kompakten Maße (Länge 4,15 Meter, Breite 1,76 Meter, Höhe 1,64 Meter) ist er auch in der Stadt ein wendiger Begleiter. ❍ Die mit bunten Streifen verzierten hintersten Seitenscheiben schützen den Innenraum vor neugierigen Blicken, lassen aber Licht hinein und beeinträchtigen nicht die Sicht. ❍ Es gibt acht Karosserielackierungen in Natural-Weiß, Ink- Schwarz, Misty-Grau, Cosmic-Silber, Passion-Rot, Breathing- Blau, Sand-Beige und Spicy-Orange. ❍ In Deutschland werden mit Ink-Schwarz, Natural-Weiß und Sand-Beige drei Dachfarben angeboten. ❍ Es stehen vier Style-Pakete in Orange, Grau, Weiß und Schwarz zur Auswahl. ❍ Stilvolle 16-Zoll-Felgen, 16-Zoll -Aluminium-Felgen und 17- Zoll-Felgen in Diamant-Schwarz runden das Angebot ab.

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