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Wirtschaft im Bergischen Land -09.11.2017-

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Remscheider Gymnasiasten

Remscheider Gymnasiasten gründen Schülergenossenschaft Schüler des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums in Remscheid haben mit der Volksbank im Bergischen Land einen Kooperationsvertrag für ie genossenschaftliche Betreibung ihres Kiosks unterschrieben. Noch bis zum Anfang des kommenden Jahres wird der Kiosk in der Pausenhalle des Remscheider Ernst-Moritz-Arndt- Gymnasiums, kurz: die EMA, von Schülern der Abschlussjahrgangsstufe Q2 geführt. Durch den erwirtschafteten Gewinn von verkauften Snacks und Getränken – darunter viele Bio- und Fairtrade-Produkte – wollen sich die Abiturienten Geld für ihre Abiturfeier verdienen. Aber schon jetzt wurden in der EMA die Weichen für ein gänzlich neues Konzept gestellt. Mitte Oktober wurde in den Räumlichkeiten der Volksbank im Bergischen Land ein Kooperationsvertrag zwischen dem Kreditinstitut und dem Gymnasium unterzeichnet. Inhalt: Die Unterstützung der künftigen Schülergenossenschaft, die den Kiosk ab dem kommenden Jahr betreiben wird. „Wir steuern einmalig eine Ersteinlage von 5000 Euro bei, dann kommen jährlich 000 Euro für die nächsten drei Jahre dazu“, sagt Volksbank- Vorstand Andreas Otto. Das Startkapital sei das eine, fährt Otto fort: „Zum anderen kommt personelle Unterstützung durch drei Kollegen aus dem Haus, die ihr Know-how in das Projekt mit einfließen lassen werden.“ Ende Februar, Anfang März des kommenden Jahres sollen die Vorbereitungen für die Genossenschaftsgründung so weit gediehen sein, dass das Schülerunternehmen seinen Betrieb aufnehmen kann. Betreut wird es von zwei Lehrern der EMA: Aida Mesanovic und Malte Hensler. Die sind hocherfreut über das Engagement ihrer Schüler: „Sie beteiligen sich jahrgangsübergreifend an dem Projekt und man spürt ihre Begeisterung“, sagt Mesanovic. Ihr Kollege ergänzt schmunzelnd: „Vermutlich steckt unsere Begeisterung für das Projekt auch die Schüler an.“ Besonders schön sei es, die vielen Ideen und Gedanken der Schüler zum genossenschaftlich betriebenen Schulkiosk zu hören, ergänzt Hensler. Das Konzept des künftigen Schulkiosks werde noch in der Satzung festgelegt: „Darin wird vor allen Dingen stehen, wer alles Anteile an der Kiosk-Genossenschaft erwerben kann. Denkbar ist, dass jeder Remscheider Bürger das kann – wenn er denn die EMA- Schulgemeinschaft auf diese Weise unterstützen will“, sagt Volker Beckmann, der NRW- Landeskoordinator für Schülergenossenschaften. Im Mittelpunkt sollten jedoch die Schülerinnen und Schüler stehen: „Gemeinsam mit uns Lehrern entwickeln sie eigene Geschäftsideen und setzen diese anschließen in die Praxis um“, erklärt Mesanovic. Der große Vorteil der Genossenschaft gegenüber den Rechtsformen der AG oder GmbH sei, dass Entscheidungen immer gemeinsam und demokratisch getroffen würden, und dass jedes Mitglied ein Mitbestimmungsrecht habe. Schwerpunkt des auch „Tante-EMA-Laden“ genannten Genossenschaftskiosks seien „Fair-Trade-Produkte“. Aber die Schüler hätten schon weiter gedacht, sagt Mesanovic: „Es gibt weitere Ideen zur Konzeption, etwa haushaltsnahe Dienstleistungen wie Autowaschen oder Gartenarbeiten. Dazu das Angebot von Schulbedarf, eine Saft-Bar oder der v.r: Malte Hensler, Julius Kluft, Piet Ronge, Tim Leischner, Eren Akcakoca und Aida Mesanovic Verkauf von selbst gemachten Spezialitäten.“ Durch die Beschäftigung mit dem Thema würden die Schülerinnen und Schüler Fach-, Sozial- und Finanzkompetenzen ebenso entwickeln wie eine gewisse Berufswahlreife. Das Risiko sei klar begrenzt, sagte Hensler: „In der Schülergenossenschaft sind alle Entscheidungen sorgfältig abzuwägen und in der Gruppe zu diskutieren. Das Risiko begrenzen die gemein- und die Vorgaben für das Durch die bereits umfangreiche Vorarbeit der Schülerinnen und Schüler im Unterricht, ergänzt durch die Kooperation mit der Volksbank und den zahlreichen Ideen aus der Schülerschaft sieht Landeskoordinator Beckmann die Zukunft dens“ rosig: „Ihr habt schon viel vorgearbeitet. Bei euch stimmt alles – das wird abgehen schaftliche Verantwortung Schulprojekt Schülergenossenschaft.“ des „Tante-EMA-Ladens“ wie eine Rakete.“

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