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Wirtschaft im Bergischen Land -09.11.2017-

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Auf dem Klingentrail

Auf dem Klingentrail geht’s bald bergab... ... aber nur mit dem Rad. Denn im Solinger Bärenloch wird bald eine Fahrradstrecke für alle Downhill, Dirtbike und Enduro begeisterten Radsportfans entstehen. Das Fachgeschäft „Zweiräder Biernath“ bietet dazu nicht nur die passende Ausrüstung, sondern unterstützt auch das ehrenamtliche Engagement der Macher als Sponsor. Seit Anfang des Jahres arbeitet der Radsportverein „Velo Solingen“ an der neuen Mountainbike-Strecke namens Klingelntrail auf dem ehemaligen Deponie-Gelände Bärenloch in Solingen. Der Parcours soll vom Bärenberg hinunter nach Stöcken führen und dabei 750 „Wenn die Jugend sich so engagiert, dann sollte man das unterstützen“ Regine Biernath Meter sowie circa 80 Höhenmeter ausmachen. Das Projekt wird etwa 85.000 Euro verschlingen, die aus der zugesicherten Sportpauschale und Eigenleistungen des Vereins gestemmt werden wollen. Zu den Sponsoren zählt auch das Radsport- Fachgeschäft „Zweiräder Biernath“. „Wenn die Jugend sich so engagiert, dann sollte man das unterstützen. Ich finde das super und stehe voll dahinter“, sagt Geschäftsführerin Regine Biernath. Über die Sommermonate nahm die Strecke bereits erste Formen an. Es wurden Bäume gefällt, Wurzeln ausgegraben und Samenstände abgeschnitten. Die Bekämpfung der Herkulesstaude habe dabei besonders viel Zeit in Anspruch genommen. „Wir haben außerdem einen über hundert Meter langen Zaun gebaut, damit das angrenzende Gelände der Mulchanlage wieder durch Schafe beweidet werden kann“, sagt Towje Palm vom Klingentrail- Team. Im Oktober begannen die Erdarbeiten. „Wir freuen uns wahnsinnig darauf, dass es nun bald in die heiße Bauphase geht“, sagt Towje Palm. Die Eröffnung des Klingentrails ist für das kommende Frühjahr geplant. Dann wird es Zeit, sich für die neue Freizeitmöglichkeit im Bergischen Land zu rüsten. „Zweiräder Biernath“ bietet dazu das komplette Equipment – vom professionellen Downhill-Rad bis zur Schutzkleidung. Hohe Geschwindigkeiten und grobes Gelände stellen besondere Anforderungen an die Technik von Downhill-Endurorädern. Alle Bauteile sind Die Vorarbeiten haben sich gelohnt. Mittlerweile sind die Bagger angerollt, um das Waldstück in eine Radstrecke zu verwandeln. Rund 50 Helfer des Vereins Velo Solingen packen seit dem ersten Spatenstich kräftig mit an, damit die Downhill-Strecke im Frühjahr eröffnet werden kann. primär auf Stabilität ausgelegt. Um die starken Bodenunebenheiten vom Fahrer fernzuhalten und die Fahrsicherheit zu erhöhen, besitzen Downhill- Enduroräder sowohl vorne an der Fahrradgabel, wie auch am Hinterrad Stoßdämpfer mit mindestens 200 mm Federweg. „Die Federung wird auf das Gewicht des Fahrers eingestellt“, sagt Regine Biernath. Zum Bremsen kommen vollhydraulische Scheibenbremse mit einem Bremsscheibendurchmesser um die 200 mm zum Einsatz. Sie gewähren unter allen Witterungsbedingungen eine hohe Bremsleistung. Zur Rahmengeometrie zählen ein flacher Lenkwinkel sowie ein relativ hohes Tretlager. Die Sitzposition ist hecklastig für den optimalen Schwerpunkt – Downhill-Bikes sind daher zum Bergauffahren wenig geeignet. Das eingesetzte Material ist meist Aluminium; seltener Stahl, Titan und Carbon. Sehr großvolumige und stabile Fahrradreifen verhindern Beschädigungen durch scharfrung und Bodenbeschaffenheit kommen unterschiedliche Profile und Gummimischungen empfiehlt die Fachfrau Fullface-Helme mit Kinnchutz sowie Projektoren für Knie, Ellenbogen Handschuhe und Vollvisierbrillen Auf über 500 Quadratmetern führt das Fachgeschäft eine große Auswahl an topaktuellen Zubehör und Bekleidungsartikeln. Das Sortiment umfasst Laufräder, Kinder- und Jugendräder, Cityrad oder E-Bikes Rennräder. Fitnessräder, Faltund BMX-Räder stehen ebenfalls Als „E-Bike Kompetenz-Center“ Fachgeschäft in zweiter Generation stolz auf die jahrelange Erfahrung rund ums Elektro- Werkstatt-Service ist der Anspruch des gesamten Teams kantige Steine. Je nach Witte- zum Einsatz. Zum Schutz bei Stürzen und Schienbeine. komplettieren die Schutzkleidung. Fahrrädern, hochwertigem sowie Trekkingräder, Mountainbikes, Fully’s und zur Auswahl. ist das familiengeführte Fahrrad, Pedelec und Co. Höchste Qualität, beste Beratung und ein erstklassiger vor Ort. Biernath Zweiräder Grünstr. 7, 42697 Solingen Tel. 0212 - 79610 Die Faszination am rasanten Fahren im Gelände Robert Strom (18) fährt seit fünf Jahren Downhill- und Enduro-Rennen. Mit viel Spaß und Kompetenz hilft das Team von Zweiräder Biernath auf der Suche nach dem richtigen Rad. Seit fast 65 Jahren ist das Fachgeschäft in Solingen-Ohligs zuhause und wird von Regine Biernath (vorne rechts) in der zweiten Generation geführt. Mehrere Jahre Erfahrung in der Downhill- und Enduro- Szene hat Robert Strom. Der 18-Jährige wird als Fahrer von „Zweiräder Biernath“ gesponsert und gibt auch selbst Kurse in der Mountainbikeschule „Rock my trail“. 2015 belegte er den dritten Platz bei der Deutschen Meisterschaft in der U19 Klasse. „Mittlerweile sind die Altersklassen ab U10 enger gestaffelt“, sagt der Solinger. Angefangen hat Robert Strom mit normalem Tourenfahren. Die heimische Region, mit ihren vielen Hügeln und Bergen, eignet sich bestens für das Training. Dennoch ist der Student europaweit für das Training und die Rennen unterwegs. „In Österreich, der Schweiz und Viel Kraft und Geschick benötigt Robert Strom bei den Rennen. Belgien bin ich schon viel gefahren“, berichtet der 18-Jährige. Den Unterschied zwischen Downhill- und Enduro-Rädern beschreibt Robert Strom so: „Mit dem Downhiller kommt man den Berg nur runter, mit dem Enduro-Mountainbike auch wieder hoch.“ Ein gutes Rad für diesen Sport liege in einer Preisklasse zwischen 3500 und 5500 Euro. Wer mit dem rasanten Radsport beginnen möchte, sollte schon einmal auf unbefestigtem Untergrund gefahren sein. „Danach kann man an den Basics feilen“, sagt Strom. So ist beispielsweise die richtige Fahrposition auf dem Bike enorm wichtig. Wer sich für den Sport interessiert und Fehlkäufe vermeiden will, sollte sich im Fachgeschäft „Zweiräder Biernath“ beraten lassen. Hier gibt es neben den Spezial-Bikes auch Schutzkleidung, Protektoren und Helme.

Das Handwerk lebt und der Slogan unter dem Hashtag #einfachmachen könnte das Motto nicht besser beschreiben. Doch die heutige Bedeutung des Handwerks in Wirtschaft und Gesellschaft wäre ohne die Handwerksorganisationen nicht erreicht worden. Mit ihnen haben Handwerker einen Partner an ihrer Seite, der nicht mehr wegzudenken ist. Sie bieten eine Fülle an Service- und Beratungsleistungen. Davon profitieren nicht nur Betriebe, Handwerker und Berufseinsteiger, sondern die gesamte mittelständische Wirtschaft. Das Motto und die damit einhergehende Kampagne der Kreishandwerkerschaft unter dem Motto #einfachmachen soll daher auf das Handwerk als attraktives Berufsfeld aufmerksam machen. „Damit werben wir für das Ausprobieren, Reinschnuppern, Kennenlernen, Neugierde zulassen – das Handwerk freut sich über jede Praktikantin und jeden Interessierten“, erklärt Marcus Otto. Der Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Bergisches Land führt aus: „Unsere Unternehmenssituation ist bei vielen Betrieben aktuell sehr speziell. Die Auftragsbücher sind bei den meisten Betrieben voll, die Kundennachfrage steigt und es entstehen Wartezeiten. Aber ohne weitere Fachkräfte kann niemand noch mehr Aufträge abarbeiten.“ Die Hoffnung sei, qualifizierte Handwerker zu finden und einzustellen, um so mehr Aufträge abzuarbeiten. Das würde nicht nur zu höherem Gewinn für die Handwerksbetriebe führen, sondern Handwerk: Einfach machen... Die Kreishandwerkerschaft Bergisches Land wirkt dem Fachkräftemangel unter anderem mit Öffentlichkeitsarbeit entgegen, damit das Handwerk auch in Zukunft als spannender, zukunftsorientierter und moderner Ausbildungsberuf wahrgenommen wird. Bundesweit wird in 130 Handwerksberufen ausgebildet. Handwerkliches Geschick und eine gute Koordination von Hand und Auge sind dabei auf jeden Fall wichtig. Je nach Beruf sollte man kräftig zupacken können und körperlich fit sein oder eine gute Feinmotorik besitzen. auch zu zufriedeneren Kunden. Die Kreishandwerkerschaft Bergisches Land bietet bei der Suche nach Fachkräften Unterstützung und hat einen enorm hohen Stellenwert für ihre mehr als 2300 Mitglieder. Diese kommen aus dem Rheinisch-Bergischen und Oberbergischen Kreis sowie der Stadt Leverkusen und sind in insgesamt 13 Innungen vertreten. „Die Soforthilfe für jeden Handwerker ist umfangreich“, erklärt Katrin Rehse, Pressesprecherin der Kreishandwerkerschaft Bergisches Land. Sie zählt auf, was die Kreishandwerkerschaft ihren Mitgliedern bietet und in welchen Fällen sie aktiv werden kann: „Wir bieten eine Rechtsberatung, also eine Unterstützung in der täglichen Arbeit, eine kaufmännische Beratung ebenso wie Hilfe in Arbeitsund Tarifrecht und bei vertraglichen Regelungen. Außerdem informieren wir kostengünstig und aktuell über Fortbildungen und stellen ein Netzwerk zum Kontakte knüpfen.“ „In der Ausbildungsabteilung werden unter anderem die Lehrverträge registriert, die Zwischen- und Gesellenprüfungen betreut und begleitet und, wenn nötig, ein Lehrlingsschiedsgericht einberufen“, zählt Katrin Rehse auf. Und natürlich ist für die Kreishandwerkerschaft Bergisches Land auch der Auftritt in der Öffentlichkeit wichtig. „Wir möchte präsent sein und wahrgenommen werden, damit das Handwerk als spannender, zukunftsorientierter und moderner Ausbildungsberuf wahrgenommen wird“, so Katrin Rehse. Immobilienverwaltung mit Kompetenz Besitzer von Gewerbeobjekten erhalten vom Industriehof Lüttringhausen professionelle Rundum-Unterstützung bei der Verwaltung. Wer seine Gewerbe- oder Industrie-Immobilie extern verwalten lässt, braucht einen starken, erfahrenen und kompetenten Partner vor Ort. Die Industriehof Lüttringhausen GmbH bietet allen Besitzern eines Gewerbeobjekts ein „Rundum-Sorglos-Paket“ für die Verwaltung an. Als größter Anbieter im Bergischen Land mit einer über 35-jährigen Erfahrung macht sich vor allem der Heimvorteil bezahlt. „Wir sind 24 Stunden am Tag erreichbar und immer relativ schnell vor Ort“, betont Geschäftsführer Andreas Engels. Remscheid, Solingen, Wuppertal, Radevormwald, Hückeswagen, Wülfrath und Hilden zählen unter anderem zu den Einsatzgebieten des Traditionsunternehmens. Der angebotene Full-Service beinhaltet einen umfassenden Hausmeisterservice mit Pflege der Grünflächen, Schneeräumung, Instandhaltung und Reparaturarbeiten, Reinigungsarbeiten und Winterdienst bis hin zur Sanierung älterer und leerstehender Firmengebäude. Die Erstellung der Heiz- und Nebenkostenabrechnungen zählen ebenso zum Leistungsspektrum des inhabergeführten Unternehmens. „Der Eigentümer braucht sich um nichts zu kümmern, denn wir überwachen die gesamten Zahlungsströme“, sagt Engels. Der Kunde entscheidet, in welchem Maß er Unterstützung benötigt. Komplett-Sanierung Der Industriehof Lüttringhausen betreut mit seinen Mitarbeitern zur Zeit 40 Objekte mit „Ebenerdige, große Flächen sind momentan rar“ Andreas Engels Geschäftsführer insgesamt circa 300.000 Quadratmeter Nutzfläche. Durch die Instandhaltung, Sanierung und Weitervermietung brachliegender Objekte trägt das Unternehmen stetig dazu bei Arbeitsplätze in Remscheid und Umgebung zu erhalten sowie neue zu schaffen. Denn die Suche nach geeigneten Gewerbeobjekten wird immer schwieriger, wie der Geschäftsführer berichtet: „2010 bis 2012 waren die Leerstände wesentlich größer. Ebenerdige, große Fläche sind in der Region momentan rar.“ Genau hier liegt der Heimvorteil des Industriehofs. Das Team kennt den Immobilienmarkt der Region und verfügt über das komplette technische Know-How, als auch das technische und infrastrukturelle Equipment, um Wünsche zu realisieren. Ansprechpartner vor Ort Ermöglicht wird, was technisch und statisch machbar ist und finanziell im Rahmen bleibt. So können leerstehende Objekte schnell wieder vermietet oder auch für mehrere Interessenten parzelliert werden. Die ganze Erfahrung investiert das Unternehmen für seine Kunden und ist gleichzeitig Ansprechpartner für deren Mieter über die gesamte Mietdauer. „Wir besitzen keine eigenen Immobilien und sind keine Makler“, betont Engels. Selbst um die kontinuierlichen Routineaufgaben eines Gewerbeobjekts braucht sich der Eigentümer nicht kümmern. Der Industriehof Lüttringhausen entlastet ihn von den gesetzlich vorgegebenen Wartungsaufgaben und TÜV- Abnahmen bei Aufzügen, Schiebe- und Rolltoren, Kompressoren, Heizungsanlagen, Brandmeldeanlagen, Brandschutztüren und -toren. Externe Handwerkerleistungen werden von der Angebotseinholung bis zur finalen Rechnungskontrolle koordiniert und begleitet. Historie Im Jahr 1981 gründete Winfried Urbinger das Unternehmen in Remscheid-Lüttringhausen. „Vorhandene Infrastruktur zu nutzen ist noch wichtiger, als neue Gewerbegebiete auszuweisen“, lautet seine Geschäftsphilosophie. Besonders kleine Unternehmen profitieren von der Möglichkeit, Teile eines ehemaligen großen Firmenobjekts anzumieten und für ihre Bedürfnisse zu nutzen. In der Regel fehle kleinen Start-Up-Unternehmen das Kapital, um eigene Flächen zu kaufen und neu zu bauen. Ein Angebot an gewerblichen Vermietungsangeboten ziehen daher auch Gewerbetreibende von Außerhalb nach Remscheid. Eine „Win-Win-Situation“ für Immobilien-Eigentümer, Kleinunternehmer und Stadt gleichermaßen. Für das Lüttringhauser Unternehmen spielt es dabei keine Rolle, ob es sich um ein großes Logistikzentrum mit 25.000 Quadratmeter Nutzfläche handelt, oder um den Hersteller eines Nischenprodukts, der auf 300 Quadratmeter produziert. „Wir sind als Dienstleister für Gewerbetreibende bekannt für unsere zielführende, verlässliche Arbeit und immer da, wenn man uns braucht“, betont Andreas Engels.

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