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Wirtschaft im Bergischen Land -09.11.2017-

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Instagram für

Instagram für Unternehmen Bei der Facebook-Tochter können Firmen ab sofort ein sogenanntes Instagram Business- Profil anlegen. Das soll die Performance auf dem sozialen Netzwerk verbessern. Instagram macht sich hübsch für Unternehmen. Denn die Zeiten, in denen es nur um schöne Sonnenuntergänge und die ansprechendste Food- Kreation ging, sind vorbei. Schon seit Juni gibt es in den USA sogenannte Instagram Business Accounts, jetzt sind sie auch in Deutschland angekommen. Denn Instagram weist im Vergleich zu anderen sozialen Netzwerken die höchste Interaktionsrate zwischen Marken und Verbrauchern auf. Das hat eine Forrester Studie herausgefunden, die über 300 Millionen Userinteraktionen mit mehr als 2500 Unternehmens-Posts in sozialen Medien verglichen hat. Für Unternehmen ist die Facebook-Tochter somit eine wichtige Plattform, um in den Dialog mit den Kunden zu treten. Welche Vorteile bietet ein Instagram Business Profil? Aber was kann ein Business- Profil, was ein Standard-Profil nicht kann? Auf den ersten Blick sieht es genauso aus, wie das bisherige. Entscheidend sind jedoch die Funktionen, die mit dem Business Account einhergehen. Unternehmen können ihre Geschäftsadresse in ihr Profil einbinden und mithilfe eines Kontakt-Buttons soll die Kontaktaufnahme erleichtert werden. Ob diese telefonisch, per SMS oder Email erfolgen soll, kann jedes Unternehmen selbst entscheiden. Je nachdem, welche Kontaktinformationen hier angegeben werden, sieht der Kunde dann die Optionen „Anrufen“, „Route planen“ oder „E-Mail“. Außerdem bietet der Instagram Business Account detailliertere Einblicke in die Statistiken des Profils. Hier gibt es Informationen zu Impressionen, Reichweite, Demographie und Interaktion. Für Firmen ist das besonders interessant, weil sich so ganz einfach bestimmen lässt, zu welcher Tageszeit die meisten Follower aktiv sind und welche Beiträge besonders gut ankommen. Die beliebtesten Beiträge könnten dann ganz einfach in eine Werbeanzeige umgewandelt werden. Denn unter den Posts wird ein „Promote“-Button angezeigt, mit dem jeder Post sofort in eine Werbeanzeige erweitert wird. Das geht ganz unkompliziert über das „Hervorheben“-Feld. Die Firma muss nur mit wenigen Klicks das Budget auswählen, die bestehende Zielgruppe definieren und die gewünschte Laufzeit bestimmen. Et voilà: Fertig ist die Instagram Werbeanzeige. Wer möchte, kann auch Target ing-Vorschläge von Instagram nutzen. So einfach geht die Umstellung auf ein Business-Profil Die Umstellung von einem privaten Account auf einen Instagram Business Account ist in nur wenigen Schritten erfolgt – wenn man schon über ein Instagram-Konto verfügt: Zunächst muss man sich über sein Smartphone bei Instagram einloggen und das eigene Profil aufrufen. Über das Zahnrad-Symbol oben rechts können die „Einstellungen“ aufgerufen werden und es erscheint der Punkt „Zum Unternehmensprofil wechseln“. Nun kann das Instagram-Profil mit der dazugehörigen Facebook-Seite verbunden werden. Diesen Schritt kann man allerdings nur ausführen, wenn man auch selbst der Administrator der entsprechenden Facebook-Seite ist. Sobald die beiden Konten verbunden sind, werden die Daten automatisch von der Facebook-Seite auf das Instagram-Konto übertragen. Wichtig ist hier: Telefonnummer, E-Mailadresse und eine physische Adresse müssen hinterlegt sein, damit die Kunden Kontakt aufnehmen können. Zum Abspeichern nur noch auf „Fertig“ oben rechts klicken und das Profil ist in einen Instagram Business Account umgewandelt. Das Unternehmensprofil kann auch nachträglich immer wieder bearbeitet werden. Für alle, die für KNIPEX brennen.... KNIPEX startet eigenen Fanshop Der neue Online-Shop des Wuppertaler Zangenherstellers KNIPEX lässt die Herzen der Fans höherschlagen.Das Unternehmen startete seinen Shop im Spätsommer 2017. Die Geschäftsführung der Junior-Firma reicht sich den Staffelstab. Die Azubis managen den Fanshop selbstständig und sind somit für sämtliche Abläufe, von der Produktwahl bis zum Verkauf, verantwortlich. Entstanden aus dem einzigartigen Projekt „Junior-Firma“ führen und realisieren hier die Auszubildenden den KNIPEX- FANS-Shop selbstständig. Das wachsende Sortiment umfasst unter anderem exklusive T- Shirts, stilechte Biergläser, das kultige Zippo-Sturmfeuerzeug, ein edles Maniküre-Set in Solinger Qualität als auch den praktischen MOKEY- Schlüsselorganizer. Hochwertig, robust und nachhaltig sollen die Artikel sein, die Liebhaber der Marke Das Ausbildungsprojekt ermöglicht Einblicke über die klassischen Ausbildungsinhalte hinaus. KNIPEX unter knipexfans.shop finden. Genau wie die Zangen überzeugen die Fanprodukte durch durchdachtes Design und Qualität. Zum Teil stammen die Artikel aus der unmittelbaren Nähe des Firmenstandorts Wuppertal-Cronenberg. Einige bringen zusätzlich ganz eigene, persönliche Geschichten mit. Kleidung und Produkte für Zuhause, unterwegs und das Büro: In jeder Kategorie steckt das Herzblut der KNIPEX-Azubis, die das Sortiment gezielt schrittweise erweitern. So ist der KNIPEX- FANS-Shop nicht auf Massenware ausgelegt. Vielmehr entdecken Fans hier ausgewählte Produkte, die zu ihnen und zu KNIPEX passen. Als Geschäftsführer der Junior-Firma und Fans der eigenen Marke sind die Azubis so für sämtliche Abläufe im KNI- PEXFANS-Shop verantwortlich. Das beinhaltet neben der Produktauswahl und dem Design auch Verkauf, Versand und Service. Das Ergebnis ist ein Shop von Fans für Fans! Das Ausbildungsprojekt – das darüber hinaus in diesem Umfang eine echte Pionierleistung ist – ermöglicht Einblicke über die klassischen Ausbildungsinhalte hinaus. Azubis technischer und kaufmännischer Berufe machen so wertvolle berufliche, aber auch persönliche Erfahrungen. Der angenehme Nebeneffekt ist ein Shop, der jeden KNIPEX-Fan begeistert. Besuchen Sie den Shop unter knipexfans.shop. Viel Vergnügen beim Stöbern!

Der erfahrene Blick von außen Ehemalige Unternehmer und Führungskräfte aus dem Rheinisch Bergischenund Oberbergischen Kreis haben sich 2003 zur Interessengemeinschaft „Senioren beraten die Wirtschaft“ (WBDW) zusammengetan, um ihr Praxiswissen und ihre Erfahrung an Unternehmen in der Region weiter zu geben. Im jüngsten Fall unterstützte Berater Walter Haag den Holztechniker Timo Reuter aus Wermelskirchen dabei, den angestrebten Ertragszahlen seiner Schreinerei durch neue Strategien näher zu kommen. Wenn es um kreatives Design für gehobene Ansprüche in bester handwerklicher Qualität geht, sind Holztechniker Timo Reuter und Tischlermeister Norbert Graw in ihrem Element: „Holz ist unsere Leidenschaft“, lautet ihr Motto. Ihre Spezialität ist der individuelle Innenausbau in Heim oder Büro mit maßgefertigtem Mobiliar. Da macht den beiden mit ihren zusammen mehr als 50 Jahren Berufserfahrung so leicht niemand etwas vor. Der Aufbau von Messeständen und Renovierungsarbeiten bilden weitere Geschäftsfelder ihres Unternehmens Holz Design Bergisch Land GmbH (HDBL). Trotz ordentlicher Auftragslage blieben der prognostizierte Umsatz und die entsprechenden Ertragszahlen allerdings auch 2016 noch hinter den bei der Firmengründung 2009 gehegten Erwartungen zurück. Im Gespräch mit seiner Hausbank erfuhr Timo Reuter dann von einem Seminar, das die Bank gemeinsam mit der Interessengemeinschaft „Senioren beraten die Wirtschaft“ (SBDW) veranstalteten würde. SBDW ist ein Zusammenschluss von pensionierten Führungskräften und Unternehmern, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, ihr umfangreiches Praxiswissen und ihre Erfahrungen an Unternehmen in der Region weiter zu geben und dabei auch praktische Hilfestellungen im konkreten Fall zu leisten. Timo Reuter nutzte die Chance und besuchte das angekündigte Seminar. Wenige Tage später stand ihm mit Walter Haag ein Berater der SBDW zur Verfügung. Der Betriebswirt hat bereits mehr als 50 Kunden beraten, darunter auch Schreiner. Im ersten Gespräch konnte Haag mit dem Blick des erfahrenen Controllers einige wesentliche Schwachstellen identifizieren. „Der neutrale Blick von außen auf das Unternehmen fördert regelmäßig Erkenntnisse zu Tage, die der Inhaber gern übersieht, weil ihm oft der Quervergleich mit anderen, ähnlich gelagerten Verhältnissen fehlt“, erläutert Walter Haag. Grundlage für das zweite Gespräch war die Auswertung der letzten fünf Bilanzen und der betriebswirtschaftlichen Auswertungen (BWA) des Steuerberaters. Weitere Analysen zur Kostenstruktur des Betriebes, wie zum Beispiel die Produktivität der Mitarbeiter und andere relevante Kennzahlen, rundeten das Bild ab und brachten Stück für Stück mehr Transparenz in das Betriebsgeschehen. Timo Reuter kostete das Offenlegen seiner Betriebsdaten keinerlei Überwindung: „Ich mache kein Geheimnis daraus und es nützt ja auch nichts, Zahlen schön zu reden oder die Augen davor zu verschließen. Denn dann geht das Dilemma weiter“, sagt der 39- Jährige. Walter Haag entwickelte daraufhin ein Handlungskonzept zur schrittweisen Realisierung in enger Zusammenarbeit mit Timo Reuter. Es umfasste verschiedene Sofort-Maßnahmen mit unmittelbarer Wirkung auf den Betriebserfolg sowie eher mittelfristig angelegte Veränderungen. Geprüft wurden beispielsweise die Miet- und Pachtaufwendungen, die Finanzierungs- und Personalkosten, die Auslastung der Pro- Schreiner Timo Reuter (li.) ist froh, mit Walter Haag einen erfahrenen Berater an seiner Seite gehabt zu haben. Mit dessen Hilfe konnten Schwachstellen im Betrieb aufgedeckt und ein neues Handlungskonzept für die Zukunft erstellt werden. duktionsanlagen sowie der Standort und die Rechtsform des Unternehmens. Besonders im Fokus stand dabei die Kalkulation der Kosten, weshalb die drei Hauptgeschäftsfelder in einzelne Kostenstellen aufgeteilt wurden. „Die Kostenkalkulation lernen Handwerker auf der Meisterschule nur im Hintergrund“, weiß Walter Haag. Der Berater begleitete Timo Reuter und sein Unternehmen dabei über einen Zeitraum von mehreren Monaten. Die Auftragslage ist nach wie vor gut und die Mannschaft hat alle Hände voll zu tun. Heute schaut der Holztechniker optimistisch in die Zukunft. „Am Ende haben sich die Stunden, die ich mit dem Berater zusammen gesessen habe, gut bezahlt gemacht,“ zeigt sich Timo Reuter zufrieden. „Wir arbeiten heute rationeller, wissen besser Bescheid über Kosten und Erträge und es bleibt unter dem Strich mehr übrig.“ Die soziale Verantwortung gegenüber seinen Mitarbeitern konnte Timo Reuter trotz aller Veränderungen gerecht werden. „Wir mussten dazu niemanden entlassen“, betont er. KöKe-Pressen: Spezialist im Bergischen Land Seit mehr als 30 Jahren ist die Firma KöKe-Pressen in Wermelskirchen Spezialist für gebrauchte Pressen im Bergischen Land und hat sich auch europaweit einen Namen gemacht. Das nternehmen will weiter expandieren und sucht dafür neue Mitarbeiter. Seit drei Jahren bildet KöKe-Pressen auch im Bereich „Industriemechaniker Fachrichtung Instandhaltung“ aus. Den Schritt in die Selbstständigkeit haben Carsten Köhler und Michael Keil bis heute nicht bereut. In diesem Jahr feiert ihre Firma KöKe-Pressen ihr zehnjähriges Bestehen. Und das Unternehmen expandiert weiter. Denn als Spezialist für die Überholung und Instandsetzung gebrauchter Pressen hat sich KöKe-Pressen nicht nur im Bergischen Land einen Namen gemacht. Die Kernkompetenzen des Unternehmens liegen auf den An- und Verkauf von gebrauchten mechanischen und hydraulischen Pressen. „Wir sichten beim Kunden, analysieren gebrauchte Maschinen, beurteilen, was gemacht werden muss und richten sie dann für den Verkauf wieder her“, sagt Köhler. Das Mitarbeiter- Team zerlegt vor Ort, repariert oder modernisiert auf Kundenwunsch und bringt die Elektrik, Mechanik und Hydraulik auf den neuesten Stand. Carsten Köhler: „Keine Maschine ist gleich, deshalb muss man immer wieder neu planen. Das geht inzwischen in 3D am Computer.“ Dass die Mitarbeiter der Firma KöKe-Pressen auch filigrane Arbeiten bei der Überholung der Maschinen übernehmen, ist auf den ersten Blick nicht ersichtlich. In den Werks- und Lagerhallen auf rund 2000 Quadratmeter stehen riesige Pressen, „die locker mal 65 Tonnen wiegen können“, wie die beiden Geschäftsführer berichten. Mit dem An- und Verkauf von gebrauchten mechanischen und hydraulischen Pressen hat sich das Unternehmen mittlerweile weit über die Das Team der Firma KöKe- Pressen mit den Geschäftsführern Michael Keil (hinten 3.v.li.) und Carsten Köhler (hinten re.) will weiter expandieren und sucht neue Mitarbeiter. Landesgrenzen hinaus einen Namen gemacht. „Wir konzentrieren uns auf den europäischen Markt mit Schwerpunkt Osteuropa“, sagt der gelernte Exportkaufmann Michael Keil. „30 bis 40 Maschinen haben wir immer auf Lager“, fügt Carsten Köhler hinzu. Der Maschinenschlosser und Industriemeister hat bereits mehr als 30 Jahre Erfahrung im Pressenbau. Der 48-Jährige war beim Unternehmen „Friedrich-Wilhelm Betz“ als Maschinenschlosser in die Lehre gegangen und hatte später zusammen mit seinem Kompagnon Führungspositionen im Unternehmen übernommen. Seit dem Schritt in die Selbstständigkeit vor zehn Jahren expandiert das Unternehmen. „Wir würden uns gerne weiter vergrößern und suchen auch immer neue Mitarbeiter“, sagt Michael Keil. Maschinenschlosser, Mechatroniker, Dreher und Fräser erhalten bei KöKe-Pressen interessante „Wir würden uns gerne weiter vergrößern und suchen auch immer neue Mitarbeiter“ Michael Keil Gechäftsführer und abwechslungsreiche Aufgaben, da jede Maschine anders ist und auch die Einzelteile für die Überholung der Pressen selbst gefertigt werden. „Wir fertigen beispielsweise Exzenterwellen bis zu drei Meter Länge und einem Meter Durchmesser selbst“, berichtet Carsten Köhler. Derzeit beschäftigt das Unternehmen erstmals einen Auszubildenden zum Industriemechaniker für die Instandhaltung im dritten Lehrjahr. Sollte diese Erfahrung positiv verlaufen, möchte KöKe- Pressen auch in Zukunft weitere junge Menschen ausbilden und nach Möglichkeit auch im Betrieb übernehmen. Damit legen die Geschäftsführer den Grundstein für den eigenen, qualifizierten Nachwuchs. KöKe-Pressen profitiert von der jahrzehntelangen Erfahrung im Pressenbau, sowie der Flexibilität, Schnelligkeit und Verfügbarkeit der gebrauchten Exponate. Zum Service zählen auch Reparaturen aller Art beim Kunden vor Ort, sowie CAD-gestützte Konstruktionen für kundenspezifische Maschinenanpassungen. Hersteller und Marke der Pressen spielen dabei keine Rolle. Die Kunden erhalten den gesamten Service aus einer Hand. KöKe GbR Maschinenhandel & Service, Neuenhöhe 31 42929 Wermelskirchen Telefon: 02196 - 885 10 52 Fax: 02196 - 885 20 31 E-Mail: info@koeke-pressen.de

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