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Wirtschaft im Bergischen Land -09.11.2017-

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Das Thema

Das Thema Klimaschutz ist aktueller denn je. Nicht nur weltweit oder auf Bundesebene, sondern auch in den Städten im Bergischen Land. Am 29. November 2017 findet daher das zweite Bergische Klimaforum in der Solinger Stadtkirche statt. Es dient als Plattform zum interessanten Austausch und bietet eine Übersicht aktueller Projekte, die sich mit den Themen Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel beschäftigen. Das Projekt „Bestklima“ hat sich in den vergangenen drei „Oftmals bieten sich auch Möglichkeiten, dass Städte voneinander lernen“ Kathrin Prenger-Berninghoff Umweltwissenschaftlerin Jahren auf vielfältige Weise mit der Umsetzung von Klimaanpassungsmaßnahmen beschäftigt. Zum Projekt gehören die Städte Remscheid, Solingen und Wuppertal in Kooperation mit dem Institut für Stadtbauwesen und Stadtverkehr der RWTH Aachen und der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH. Klimawandel gemeindeübergreifend betrachten Umweltwissenschaftlerin Kathrin Prenger-Berninghoff zählt auf: „Wir sehen eine Veranstaltung wie das Bergische Klimaforum aus verschiedenen Gründen als wichtig an. Bergisches Klimaforum: Klimaschutz ist aktueller denn je Das Projekt „Bestklima“ hat sich in den vergangenen drei Jahren auf vielfältige Weise mit der Umsetzung von Klimaanpassungsmaßnahmen beschäftigt. Beim zweiten Bergischen Klimaforum sollen Maßnahmen präsentiert werden und ein Austausch stattfinden. Zunächst einmal dient das Klimaforum dem Informationsund Erfahrungsaustausch zwischen den im Klimaschutz und in der Klimaanpassung beteiligten Akteuren auf kommunaler und regionaler Ebene. Da der Klimawandel ein Thema ist, was gemeindeübergreifend, also interkommunal und regional, betrachtet und angegangen werden sollte, kann durch solche Veranstaltungen der interkommunale Erfahrungsaustausch gefördert sowie regionale Vernetzungsstrukturen gestärkt beziehungsweise ausgebaut werden. Die diplomierte Umweltwissenschaftlerin gehört zur Lenkungsgruppe des „Bestklima“-Projekts. Akteure des „Bestklima“- Projekts Es sind viele kommunale und nicht-kommunale Akteure am Klimaanpassungsprozess beteiligt. Neben der Verwaltung sei beispielsweise die Verkehrsplanung wichtig, wenn es etwa um das Thema „Nutzung der Straße als Fließweg“ bei Starkregenereignissen geht. „Auch der Katastrophenschutz und die Feuerwehr sind zum Beispiel bei Starkregen wichtige Akteure“, so Prenger-Berninghoff. Sie führt fort: „Die Rolle der Wirtschaftsförderung ist auch nicht zu unterschätzen. Zu Anfang des Projekts geführte Interviews wiesen jedoch darauf hin, dass die Wirtschaftsförderung derzeit noch nicht ausreichend im Klimaanpassungsprozess beteiligt ist.“ Die Politik (Stadträte und Bürgermeister) seien ebenfalls wichtige Akteure im Entscheidungsprozess. Sie gäben letztlich die Entwicklungsrichtung vor. Die Akteurs-Analyse zeige ebenfalls, dass neben der Wirtschaftsförderung auch die Politik sowie die Öffentlichkeit beziehungsweise Bürger und Versicherungen noch nicht ausreichend am Klimaanpassungsprozess beteiligt sind oder sich nicht ausreichend beteiligen. „Wir sehen also insofern das Bergische Klimaforum auch als gute Gelegenheit an, dass einige dieser ‚fehlenden Akteure‘ verstärkt einbezogen werden“, erläutert die Diplom-Umweltwissenschaftlerin. Städte können voneinander lernen Die „Bestklima“-Gruppe möchte beim zweiten Bergischen Klimaforum nun allen Beteiligten und Interessierten die Ergebnisse des Projekts präsentieren. „Oftmals bieten sich auch Möglichkeiten, dass Städte voneinander lernen. Zwar hat jede Stadt und Gemeinde ihren spezifischen Ansatz, mit Fragestellungen des Klimaschutzes und der Klimaanpassung umzugehen, aber oftmals muss das Rad nicht neu erfunden werden und es können Maßnahmen und Lösungsmöglichkeiten von der einen Stadt auf die andere Stadt übertragen werden“, sagt Prenger-Berninghoff. 2. Bergisches Klimaforum, 29. November 2017, 9.30 bis 16.30 Uhr, Stadtkirche Solingen Energiesparen durch mehr Transparenz Der Dienstleister Beyer IBIA – seit 50 Jahren der Experte für Wärmeabrechnungen – entwickelt ein neues Online-Kundenportal Für Mieter sind Nebenkostenabrechnungen oft schwer zu durchschauen. Viele kleine Posten summieren sich zu einem großen Ganzen. Laut Gesetz sind Immobilieneigentümer dazu verpflichtet, einmal jährlich eine Betriebs- und Heizkostenabrechnung zu erstellen. Zu den Heizkosten zählen die Wärme- und Warmwasserlieferung. Am Anfang des neuen Jahres überbringen diese Abrechnungen dem Endverbraucher entweder einen hohen Verbrauch und eine eventuelle Nachzahlung oder im besten Fall eine Rückzahlung. Durch mehr Klarheit in den Abrechnungen wird es dem Verbraucher leichter gemacht, Energiekosten zu sparen. „Der Trend geht ganz klar zur vollen Transparenz“, sagen Geschäftsführerin Claudia Beyer und Stefan Heinsch, Prokurist der Firma Beyer Wärmedienstabrechnung IBIA in Solingen. Das Unternehmen arbeitet daher an einem neuen Online- Kundenportal. Hiermit soll es in Zukunft möglich sein, auch die Daten von Zwischenablesungen einzugeben, die dann digital verarbeitet und ausgewertet werden. „Auch der Gesetzgeber ist bestrebt die Klimaziele zu erreichen und erhofft sich eine zusätzliche Energieeinsparung durch die Erfassung der Zwischenstände“, fügt Stefan Heinsch hinzu. Für die Firma Beyer zählen die Heiz- und Hausnebenkostenabrechnungen zum Kerngeschäft. Seit mehr als 50 Jahren ist das familiengeführte, mittelständische Unterneh- Noch ist es häufig notwendig, für das Ablesen der Verbrauchswerte die Wohnung der Mieter zu betreten. Das kann sich in Zukunft ändern. men in Solingen auf diesem Gebiet tätig. Derzeit betreut die Beyer GmbH und Co. KG rund 15.000 Objekte mit etwa 150.000 Wohn- und Geschäftseinheiten deutschlandweit. Neben der Erstellung von Heizkosten- und Hausnebenkostenabrechnungen liefert und montiert der Dienstleister auch die erforderlichen Messgeräte und kümmert sich um den Eichtausch. Heute sind überwiegend elektronische Heizkostenverteiler im Einsatz. Die verwendeten Elektronikbausteine bieten zahlreiche Zusatzfunktionen, die diese Geräte auch zunehmend verbraucherfreundlich gemacht haben. So wird die Verbrauchsanzeige als Zahlenwert in einem Display dargestellt, der Stichtagsspeicher für die Verbrauchsanzeige erlaubt eine Ablesung des Jahresverbrauches noch nach Monaten und die Geräte kennen keine Kaltverdunstungsanzeige. Durch den Einsatz von funkenden Geräten ist auch eine Fernauslesung ohne Betreten der Wohnung möglich. „Auch der Gesetzgeber ist bestrebt die Klimaziele zu erreichen und erhofft sich eine zusätzliche Energieeinsparung durch die Erfassung der Zwischenstände“ Stefan Heinsch Prokurist Geschäftsführerin Claudia Beyer und Prokurist Stefan Heinsch beschreiten neue Wege hin zur modernen Digitalisierung. Neben den Heizkosten spielen mittlerweile auch die Kosten des Wasserverbrauchs eine wesentliche Rolle bei den Nebenkosten. Eine Wasserkostenumlage nach der Wohnfläche oder nach der Personenzahl ist daher nicht mehr zeitgemäß. Im Neubaubereich ist die Ausstattung mit Wohnungswasserzählern daher seit einiger Zeit bereits Pflicht, aber auch in bestehenden Gebäuden gibt es inzwischen zahlreiche Möglichkeiten zur nachträglichen Ausstattung mit Wohnungszählern zu vertretbaren Kosten. Es ist belegt, dass nach dem Einbau von Wohnungswasserzählern der Wasserverbrauch in den Häusern schlagartig zurückgeht. Beyer IBIA bietet ebenso den Einbau und die Wartung der vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Rauchmelder an. Die optoelektronischen Geräte sind VdS und DIN geprüft und verfügen über eine Lithiumbatterie mit einer Lebensdauer von zehn Jahren. „Im Zusammenhang mit der jährlichen Ablesung der Heizkostenverteiler bieten wir auch eine Überprüfung der Rauchmelder an“, sagt Claudia Beyer. Zur Dienstleistung des Unternehmens zählt auch die seit 2014 vorgeschriebene Legionellenprüfung. Sie betrifft Vermieter, deren zentraler Warmwasserspeicher oder Durchlauferhitzer mehr als 400 Liter fasst. Auch die seit dem Jahr 2007 vorgeschriebenen Energieausweise stellen die Mitarbeiter bei Bedarf auf. Dabei wird zwischen dem sogenannten bedarfsbasiertem Energieausweis und dem verbrauchsbasiertem Energieausweis unterschieden. Claudia Beyer und Stefan Heinsch sind überzeugt, dass die Digitalisierung auch im Bereich der Wärmekostenabrechnung keinen Halt macht. „Die Ablesung erfolgt bald nur noch digital per Handy-App. Der aktuelle Zwischenstand könnte dann dem Verbraucher eventuell sogar monatlich zugänglich ähnlich wie bei einem Kontoauszug“, blickt Heinsch in die In den 53 Jahren seit Gründung der Firma durch Rudolf Beyer hat sich das Unternehmen nicht vor der Weiterentwicklung verschlossen. Im Gegenteil. „Wir legen Wert auf eine lange und gute Kundenbeziehung und können aufgrund unserer Größe schnell und flexibel auf Kundenwünsche reagieren“, betont die Geschäftsführerin. Die Firma Beyer GmbH & Co IBIA hat ihren Sitz am Merscheider Busch 23. Das 1964 gegründete Unternehmen beschäftigt darunter zwei Auszubildende zum Kaufmann/-frau für Bürokommunikation. Austausch der Wasser- und Wärmezähler sind ausgebildete Installateure mit Zusatzausbildung Zu den Kunden des Familienunternehmens zählen große und Hausbesitzer. Die Geschäftskontakte reichen weit über die Stadtgrenze von Solingen hinaus und bestehen in Schleswig-Holstein und Hamburg. gemacht werden, nahe Zukunft. rund 60 Mitarbeiter, Für den im Einsatz. Liegenschaftsverwaltungen, Eigentümergemeinschaften ganz Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, BEYER GMBH & CO. KG IBIA Merscheider Busch 23 42699 Solingen Tel.: 0212 - 64 50 96-0 Internet: www.ibey.de

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