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Wirtschaftskanzleien

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Wirtschaftskanzleien SPEZIALISIERUNG „Das Arbeitsrecht lebt auch von Kreativität“ Das Arbeitsrecht ist bei der Düsseldorfer Wirtschaftskanzlei Arqis seit der Gründung 2006 ein eigenständiger Bereich. Partnerin Dr. Andrea Panzer-Heemeier und neun Rechtsanwälte beraten Unternehmen und Führungskräfte bei allen arbeitsrechtlichen Fragen. VON PATRICK PETERS Die Düsseldorfer Kanzlei Arqis ist im Markt vor allem für die Beratung von nationalen und internationalen M&A-Transaktionen bekannt und gehört in Rankings regelmäßig zu den renommiertesten Kanzleien bei Unternehmensverkäufen und -fusionen – und das auch im durchaus gehobenen Bereich. Aber seit der Gründung 2006 hat sich die Wirtschaftskanzlei, die auch in München und Tokio Büros unterhält und in Deutschland von fünf Partnern geführt wird, ebenfalls einen Namen im Arbeitsrecht gemacht. Entscheidend dabei: „Das Arbeitsrecht ist bei uns von Beginn an ein absolut eigenständiger Bereich. Damit unterscheiden wir uns von vielen anderen Wirtschaftskanzleien, Neben Andrea Panzer-Heemeier ist mit Dr. Tobias Brors ein weiterer Partner im Arbeitsrecht tätig die Arbeitsrecht eher als Disziplin betrachten, die in manchen Transaktionen notwendig ist“, betont Dr. Andrea Panzer-Heemeier, eine der Gründerinnen von Arqis. Sie ist Fachanwältin für Arbeitsrecht und hat das Arqis-Arbeitsrecht über die Jahre hinweg etabliert. Das zeigt allein die Anzahl der Rechtsanwälte. Neben Andrea Panzer-Heemeier ist mit Dr. Tobias Brors ein weiterer Partner im Arbeitsrecht tätig, dazu kommen acht angestellte Rechtsanwälte. „Ohne dauerhaftes Geschäft auf hohem Niveau könnten wir uns natürlich nicht so aufstellen. Dass wir mit zehn Rechtsanwälten im Arbeitsrecht beraten, ist ein Zeichen dafür, dass wir diese Disziplin ernst nehmen und das Geschäft langfristig weiter ausbauen wollen.“ Arbeitsrechtsexpertin Dr. Andrea Panzer-Heemeier ist eine der Gründerinnen von Arqis. FOTO: ARQIS/ANKÉ HUNSCHA Der Fokus von Arqis liegt auf Unternehmen, Organen und Führungskräften bei sämtlichen Fragen des individuellen und kollektiven Arbeitsrechts sowohl außergerichtlich als auch bei der Führung von Prozessen in sämtlichen Instanzen. Dabei treten Andrea Panzer-Heemeier und die übrigen Berater bei arbeitsrechtlichen Projekten in Erscheinung, aber auch in der Dauerbegleitung von Unternehmen. „Wir nehmen oft die Rolle der ausgelagerten arbeitsrechtlichen Abteilung besonders im Mittelstand wahr. Dann sind wir Ansprechpartner für Geschäftsführung und Personalabteilung bei allen Fragen rund ums Arbeitsrecht, sei es bei Kündigungen, Arbeitsverträgen oder bei Situationen mit dem Betriebsrat.“ Diese Mandate entstehen laut der Partnerin überwiegend über Empfehlungen, beispielsweise dann, wenn ein Ansprechpartner das Unternehmen wechselt. Dann werde Ar- Kanzleiansatz: Entwicklungen vorausdenken qis auch dort oftmals mandatiert. Schwerpunkte im Projektgeschäft sind etwa die Durchführung der arbeitsrechtlichen Due Diligence bei Unternehmenstransaktionen und der Verhandlung und Erstellung arbeitsrechtlicher Klauseln in Unternehmenskaufverträgen, die arbeitsrechtliche Begleitung der Integrationsphase nach einer Transaktion inklusive der Harmonisierung von Betriebsvereinbarungen sowie der Vereinheitlichung der betrieblichen Altersversorgung, die Beratung bei Betriebsänderungen aller Art (etwa Restrukturierungen, Betriebsaufspaltungen, Verlegungen) oder auch die Betreuung von Outsourcing-Vorhaben. „Zudem beraten wir Organe und Führungskräfte bei der Verhandlung von Dienst-, Beratungs- und Arbeitsverträgen, bei Aufhebungs- und Abfindungsvereinbarungen – aber auch bei der Klärung von Haftungsfragen. Hilfe benötigen Führungskräfte gegebenenfalls bei der Abwehr von Schadensersatzansprüchen sowie der Durchsetzung von Ansprüchen auf variable Vergütung wie Boni und Tantiemen. Ein weiteres Spezialisierungsfeld von uns ist die Beratung des Aufsichtsrates in Mitbestimmungsfragen“, sagt Andrea Panzer-Heemeier. Für sie besteht arbeitsrechtliche Beratung immer auch darin, für den Mandanten sowohl rechtssichere als auch strategische Lösungen zu erarbeiten. Arbeitsrecht lebe auch von Kreativität, um zum besten Ergebnis zu gelangen – wie in anderen Beratungsbereichen auch gebe es oft nicht die eine Lösung für einen Sachverhalt, sondern verschiedene Wege und Möglichkeiten, betont Arbeitsrechtlerin Panzer-Heemeier. „Wir sind gefordert, alle möglichen Szenarien zu analysieren und dann eine Entscheidung zu treffen, die wirklich passt. Standard ist nur selten gefragt.“ Motivierte und mandantenorientierte Mitarbeiter sind der wichtigste Faktor im Wettbewerb um gute Mandate, glaubt Dr. Jan Schröder von Allen & Overy. VON NICOLE WILDBERGER Ob in Deutschland oder weltweit – die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen sind im Umbruch. Stichworte wie Digitalisierung, Industrie 4.0 und demografischer Wandel sind nur einige der Entwicklungen, auf die sich die Unternehmen in immer kürzerer Zeit einstellen müssen. Und mit ihnen die Berater, die die Unternehmen dabei rechtlich begleiten. In diesem herausfordernden Umfeld sieht sich die Kanzlei Allen & Overy sehr gut aufgestellt. Dr. Jan Schröder, der Leiter des Düsseldorfer Standortes der Sozietät, die in Deutschland auch in Frankfurt, Hamburg und München sowie weltweit in mehr als 30 Ländern vertreten ist, führt dies auf die besonders motivierende und innovative Kultur bei Allen & Overy zurück. Diese ermögliche es, für Mandanten passende und kreative Lösungen zu entwickeln und so einen echten Mehrwert zu schaffen. Der Ansatz, kontinuierlich Entwicklungen vorauszudenken, um den Mandanten eine optimale Beratung bieten zu können, sei wesentlicher Teil der Kanzleiphilosophie. Für Jan Schröder sind dabei hoch qualifizierte und motivierte Mitarbeiter der wesentliche Faktor, um als Kanzlei in diesem Bereich Erfolg zu haben. Denn diese würden ihre Lösungskompetenz und Innovationsfreude in den Dienst der Mandanten stellen. Damit die Mitarbeiter auch ihre Talente und Fähigkeiten entwickeln und ihre Ideen einbringen können, setzt die Kanzlei am Düsseldorfer Standort auf unterschiedliche Maßnahmen. So wurden zum Beispiel sogenannte Innovation Days eingeführt. An diesen Tagen werden von sämtlichen Mitarbeitern Vorschläge eingebracht und diskutiert, wie das Beratungsangebot für Mandanten, die Attraktivität der Arbeit sowie interne Abläufe optimiert werden können. Weiterhin können Mitarbeiter eigenverantwortlich Projekte initiieren und organisieren, etwa die „Women only“-Veranstaltungen, ein Diskussionsforum für Frauen in Leitungsfunktionen, oder diverse rechtliche Vortragsreihen. „Die Eigenverantwortung der Mitarbeiter ebenso wie die Förderung von kreativen Ideen und Teamgeist steigern die Motivation und Identifikation mit der Kanzlei, was letztlich wieder den Mandanten zugutekommt“, erklärt Jan Schröder. Angesprochen auf die Digitalisierung in der eigenen Branche, erklärt Schröder, dass der Einsatz von Legal Tech in einigen Beratungsbereichen bereits weit fortgeschritten sei, beispielsweise eDiscovery bei Investigationen, Contract Automation im Arbeitsrecht oder Legal Project Management 2.0. Zudem hat Allen & Overy gerade erst mit Fuse einen kollaborativen Tech Space gegründet, in dem Tech-Unternehmen, Anwälte von Allen & Overy und Mandanten gemeinsam Lösungen in den Bereichen Legal, Regulatory und Deal Tech ent- wickeln. Individuelle Rechtsberatung werde dabei weiterhin gebraucht werden, aber eben in effizienter Kombination mit Legal Tech. Insgesamt geht Jan Schröder davon aus, dass der klare Mandantenfokus zusammen mit dem innovationsfreudigen Ansatz und motivierten Mitarbeitern sicherstellen werden, dass sich der deutliche Anstieg des Geschäfts sowohl am Standort Düsseldorf als auch weltweit bei Allen & Overy wie in den letzten Jahren weiter fortsetzen wird. Denn in Zeiten sich stark ändernder Rahmenbedingungen an den Märkten bestehe regelmäßig ein hoher Bedarf an qualifizierter Beratung, die Entwicklungen nicht nur nachvollzieht sondern antizipiert. Das Düsseldorfer Team der britischen Großkanzlei Allen & Overy um Standortleiter Dr. Jan Schröder in der Mitte (mit Krawatte). FOTO: MICHAEL LÜBKE

Wirtschaftskanzleien Restrukturierung: „Wir treffen vor Ort Entscheidungen“ Das Düsseldorfer anchor-Büro existiert offiziell erst seit Anfang Februar, aber die Partner sind bereits voll ausgelastet. Die Restrukturierungsexperten bieten die umfassende Beratung in allen wirtschaftlichen und rechtlichen Sondersituationen an. VON PATRICK PETERS COMPLIANCE Der deutschen Wirtschaft geht es gut. Die meisten Unternehmen sind stabil finanziert, investieren und erhalten ihre Arbeitsplätze, wenn sie diese nicht sogar ausbauen. Diese gute Situation drückt sich beispielsweise in einer beständig sinkenden Anzahl von Unternehmensinsolvenzen aus. Gleichzeitig bedeutet es aber nicht, dass in der Wirtschaft im Lande kein Sanierungsbedarf besteht – Unternehmen können immer wieder in ökonomische Krisensituationen geraten, in denen sie professionelle Beratung benötigen. Das müssen nicht immer gleich existenzbedrohende Fragestellungen sein, sondern beispielsweise eine anhaltende Umsatzstagnation oder die Restrukturierung des Geschäftsmodells, um die wirtschaftliche Substanz zu stärken. Diesen Bedarf decken die Sanierungsspezialisten von anchor ab. Die Kanzlei, die aus einem juristischen und einem betriebswirtschaftlichen Arm besteht, hat erst Anfang Februar ihren neuen Standort in Düsseldorf eröffnet. „Unser Fokus ist, in einer Sondersituation so früh wie möglich in die operative Sanierung einzusteigen und den Unternehmer eng bei allen Maßnahmen zu begleiten. Und wenn wir operative Sanierung sagen, meinen wir auch operative Sanierung. Wir gehen in die Organstellung und sorgen dafür, dass die wirklich wichtigen leistungswirtschaftlichen Maßnahmen ergriffen und umgesetzt werden. Wir treffen vor Ort Entscheidungen“, sagt Markus Fauser, Partner bei anchor. Lars Hinkel (l.) und Markus Fauser sind Partner im Düsseldorfer Büro des Sanierungsspezialisten anchor. FOTO: ALOIS MÜLLER mentberatung. Im Vordergrund steht die temporäre Erweiterung und Stärkung des Managements, um eine neue Marktposition zu erreichen.“ anchor beschränkt sich jedoch nicht auf vorinsolvenzliche Restrukturierungssituationen, sagt Lars Hinkel, Rechtsanwalt und Partner der Sozietät. „Mit unserer Erfahrung und Kompetenz können wir Unternehmen im gesamten Restrukturierungsprozess begleiten, auch dann noch, wenn eine Insolvenz nicht mehr vermieden werden kann. Um eine maßgeschneiderte Sanierungsstrategie entwickeln zu können, ist es aus unserer Sicht unverzichtbar, bereits in ei- Eine weitere Spezialisierung von anchor ist das Sanierungsarbeitsrecht „Die Sanktionsgefahr ist sehr groß“ Das sei ein wesentlicher Unterschied zum herkömmlichen Vorgehen am Markt, betont der Sanierungsexperte. Häufig würde im Rahmen der operativen Sanierung überwiegend nur die Passivseite restrukturiert, aber das Geschäftsmodell an sich nicht in Frage gestellt und auf Basis der Marktgegebenheiten wieder zukunftsfähig gemacht. „Dazu gehört auch immer die operative und strategische Managenem frühen Krisenstadium zumindest ein Insolvenzszenario und dessen Auswirkungen für die Beteiligten als Modell durchzuspielen, sagt Lars Hinkel. Eine weitere Spezialisierung von anchor ist das Sanierungsarbeitsrecht. Die Rechtsanwälte beraten Unternehmen bei Personalrestrukturierungen sowie Insolvenzverwalter bei arbeitsrechtlichen Fragestellungen innerhalb des Insolvenzverfahrens. „Hierfür ist neben der arbeitsrechtlichen Expertise ein hohes Maß an insolvenzrechtlichem Know-how erforderlich, um die Verfahrensabläufe in einem Insolvenzverfahren verstehen und nachvollziehen zu können“, sagt der Rechtsanwalt, der selbst regelmäßig auch als Insolvenzverwalter bestellt wird. Nur dann könne gezielt und professionell in dieser Sondersituation beraten werden, so Hinkel Die Sozietät will in Düsseldorf schnell weiter wachsen. Laut Markus Fauser stehen in scheidungen an, um die Kapazitäten zu erhöhen. Das Büro läuft vom Start an unter Volllast. „Wir haben hier keinen sanften Einstieg gewählt, sondern bearbeiten mit allen Partnern und Mitarbeitern substanzielle Mandate.“ Apropos die Kanzlei zieht für jedes Projekt den am besten geeigneten Berater hinzu – egal von welchem weiter. Kürze weitere Personalent- Bearbeitung: Bei anchor herrscht der Teamgedanke vor, Standort. Die Düsseldorfer Wirtschaftskanzlei Mütze Korsch hat ein Compliance Management-Produkt für den Mittelstand entwickelt, mit dem Risiken und Haftungsfolgen minimiert werden. VON PATRICK PETERS Zehn Prozent des konzernweiten Jahresumsatzes: So hoch können Geldbußen sein, die Unternehmen bei Kartellverstößen zahlen müssen – vom Imageschaden und möglichen Schadensersatzansprüchen Kartellgeschädigter einmal abgesehen. „Deshalb ist es umso wichtiger, dass sich Unternehmen gegen diese drakonischen Konsequenzen absichern, die durch kartellrechtlich relevante Handlungen von Mitarbeitern entstehen können. Und Kartellverstöße sind nur eine Gefahr unter vielen, die in einem Unternehmen vorfallen können“, sagt Dr. Kerstin Pallinger, Partnerin für Kartellrecht, Compliance und Internal Investigations bei der Wirtschaftskanzlei Mütze Korsch in Düsseldorf. Sie berät, neben ihrer Tätigkeit im Kartellrecht, gemeinsam mit ihren Partnern Jesko Trahms und Oliver Jung Unternehmen vor allem aus dem gehobenen Mittelstand beim Umgang mit rechtlichen Konsequenzen aufgrund von Verstößen sowie präventiv bei der Risikovermeidung. Mütze Korsch wird im Markt besonders für Kompetenzen im Immobilien-, Bank- und Gesellschaftsrecht, der Restrukturierung und eben in den Bereichen Kartellrecht, Compliance und Internal Investigations sowie Kartellverstöße sind nur eine der Gefahren, die in einem Unternehmen vorfallen können dem Wirtschaftsstrafrecht wahrgenommen. „Die Sanktionsgefahr für Unternehmen und deren Organe ist sehr groß. Unternehmensvertreter sind verpflichtet, effektive Compliance- Maßnahmen in ihren Unternehmen zu implementieren – ansonsten haften Mitglieder von Vorstand oder Geschäftsführung unter Umständen mit ihrem Privatvermögen.“ Kerstin Pallinger ist sich bewusst, dass ein sogenanntes Compliance Management-System Vergehen einzelner Mitarbeiter – sei es Bestechung, Untreue, Preisabsprachen oder ähnliches – nicht vollkommen verhindern kann. „Aber es reduziert die Risiken für Unternehmen und Organe er- Dr. Kerstin Pallinger, Partnerin für Kartellrecht, Compliance und Internal Investigations bei Mütze Korsch. FOTO: MICHAEL LÜBKE heblich und kann insbesondere die persönliche Inanspruchnahme von Leitungsorganen wegen Aufsichtspflichtverstößen verhindern. Kann doch mit einem funktionierenden Compliance-System nachgewiesen werden, dass hinsichtlich Analyse, Schulung und Überwachung alles unternommen wurde, das möglich war, um Verstöße zu verhindern beziehungsweise nicht unentdeckt und unsanktioniert zu lassen.“ Dabei ist Compliance keine Frage der Größe eines Unternehmens – jeder Unternehmer ist verpflichtet, alles Erforderliche zu tun, dass Recht und Gesetz im Unternehmen eingehalten werden. „Auch der ganz traditionelle Mittelstand ist dauerhaften Gefahren ausgesetzt, insbesondere bei grenzüberschreitenden Geschäften, bei denen es möglicherweise aufgrund anderer etablierter Verhaltensweisen im Wirtschaftsverkehr beispielsweise zu Korruptionsdelikten kommen kann“, betont Kerstin Pallinger. Ihr Kollege Jesko Trahms, der als externer Chief Compliance Officer für prominente Unternehmen tätig ist, hat in Folge dieser Erkenntnis speziell für den Mittelstand ein Compliance Management- Produkt entwickelt. Anhand branchenspezifischer Prüfmuster nehmen die Rechtsanwälte eine Risikoanalyse vor und stellen dem Unternehmer dar, in welchen Bereichen Schwachpunkte und dementsprechend Risiken für ihn liegen. In einem zweiten Schritt werden dann Richtlinien erstellt, die rechtssicher die einzelnen Punkte behandeln und als Nachweis dafür gelten, dass eine Organisation und deren Verantwortliche dafür Sorge tragen, dass aus dem Unternehmen heraus keine Gesetzesverstöße erfolgen. Schließlich kann sich das Unternehmen auch noch durch eine entsprechende Zertifizierung absichern. Die Compliance- Spezialisten von Mütze Korsch sind speziell auf die Vorbereitung von Unternehmen für die Zertifizierung anhand des neuen Universal-Standards der TH Deggendorf geschult. Viele Unternehmen verbinden mit der Implementierung von Compliance-Maßnahmen hohe Kosten und großen Zeitaufwand. Sie machen sich deshalb oftmals erst dann Gedanken über die Einführung von Compliance-Maßnahmen, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist. Das Konzept von Mütze Korsch will diese Vorbehalte aufbrechen. Kerstin Pallinger betont: „ Unsere bisherigen Erfahrungen zeigen, dass auch schlanke Compliance-Systeme den jeweiligen branchenspezifischen Risiken insbesondere mittelständischer Unternehmen gerecht werden können.“

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