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Wohnfühlen am Niederrhein -17.10.2018-

Wohnfühlen am Niederrhein

Anzeige Wohnfühlen am Niederrhein Anzeige Gut gerüstet in die Kamin-Saison Wenn die Heizsaison richtig beginnt, stehen auch wieder Öfen und Kamine hoch im Kurs. Wer noch nicht genug Holz auf Lager hat, sollte jetzt rasch tätig werden. VON KATJA FISCHER Noch denken nur wenige an Kaminabende im Winter. Doch die Tage werden kürzer, die Abende kühler. Ist für den Winter genügend Holz im Haus? Im Herbst ist Zeit, sich darum zu kümmern. Heizungs- und Lüftungsbau Gas- und Wasserinstallation Sanitäranlagen Kundendienst Am Gruithues 4, XANTEN Tel.: 0 28 01 / 59 52 • Fax 9 07 44 Umbau Renovierung Reparaturen Maurerarbeiten Betonarbeiten Altbau-Sanierung Alt.Vynscher-Weg 46b 46509 Xanten Fon: 0 28 04 / 91 08 99 Mobil: 0162-7796 796 Brennholz trocknet schneller, wenn es vor dem Trocknen aufgespalten wird. Wo beziehe ich am besten Holz? „Wer seinen Kamin regelmäßig nutzt oder einen Kachelofen betreibt, benötigt einige Kubikmeter Holz im Jahr“, erläutert Volker Lenz vom Deutschen Biomasseforschungszentrum. „Mit der Sackware aus dem Baumarkt kommt man nicht sehr weit.“ Günstiger ist es, das Holz im Fachhandel zu ordern oder sich beim Förster um die Reste von einem Holzeinschlag zu bemühen. Allerdings muss man bei letzterer Option bedenken: Frisch geschlagenes Holz eignet sich nicht. Es ist noch zu feucht und muss trocknen. Wann darf frisches Holz im Ofen landen? Laut Gesetz darf nur Holz verbrannt werden, dessen Feuchtegehalt bei maximal 25 Prozent liegt (entspricht rund 20 Prozent Wassergehalt). Zwar ist der Wert abhängig von der Witterung und der Holzart, es lässt sich laut der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald aber bei frisch geschlagenem Holz meistens von 100 bis 150 Prozent Holzfeuchte ausgehen (50 bis 60 Prozent Wassergehalt). Das bedeutet: Ein bis zwei Jahre müssen die Scheite an der Luft trocknen – wobei harte Hölzer wie Eiche und Buche länger zum Trocknen brauchen als weiche Sorten wie Kiefer und Fichte. FOTO: DANIEL KARMANN Welchen Schaden richtet feuchtes Holz an? „Ist das Holz zu feucht, quillt oft aus dem Schornstein dunkler Rauch, und es liegt ein unangenehmer Geruch in der Luft“, erläutert Alexis Gula vom Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks. „Weil die Temperatur im Ofen durch Verdampfen der Feuchtigkeit absinkt, verbrennt das Holz unvollständig. Als Abfallprodukte entstehen Ruß und Teerpartikel, die mit dem Rauch durch den Schornstein entweichen, sich aber auch im Ofen, Ofenrohr und Schornstein absetzen.“ Diese Rußschicht mindert den Wirkungsgrad des Ofens und noch schlimmer: Sie kann sich entzünden. Welches Holz wird empfohlen? Aus wirtschaftlichen und ökologischen Gründen sollten heimische Hölzer für den Kaminofen verwendet werden. „Der Brennraum der Kamine ist in der Regel für Hartholz wie Buche und Eiche ausgelegt. Die haben weniger Harz als weiche Sorten und verschmutzen den Innenraum nicht so sehr“, erklärt Lenz. Fichte und Kiefer sind für Einzelraumfeuerstätten meist weniger geeignet. Sie verursachen höhere Emissionen. Weichholz wird häufig für Biomassekessel genutzt. Der Experte empfiehlt, beim INFO Wohin mit der Rinde? Hintergrund Das Verbrennen der Rinde kann problematisch sein. „Je mehr Rinde verbrannt wird, desto mehr Feinstaub entsteht“, erklärt Volker Lenz vom Deutschen Biomasseforschungszentrum. Ofenbesitzer sollten möglichst darauf verzichten. Aber niemand muss die Rinde extra vom Holz entfernen. Jedoch rät Lenz: „Restrinde, die lose übrig bleibt, sollte aber möglichst nicht in den Ofen wandern. Sie ist besser auf dem Kompost aufgehoben.“ Mit Ausnahme von Eichenrinde. „Deren Säureanteil kann so hoch sein, dass sich aus dem Kompost keine allgemein nutzbare Blumenerde mehr gewinnen lässt. Wer so etwas vorhat, sollte Eichenrinde lieber in die Aschetonne werfen.“ Kauf von Brennholz auf Hinweise auf der Verpackung zu achten: „Steht nur Scheitholz drauf, kann es sich um gemischtes Holz handeln“, erläutert Lenz. Belastetes Holz, etwa mit Farb- oder Lackresten, gehört auf keinen Fall in den Ofen. Liesegang: „Wer seinen alten Gartenzaun verheizt, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Denn durch das Verbrennen von Farben, Lacken und anderen Chemikalien, die dem Holz anhaften, entstehen hohe Emissionen und giftige Stoffe.“ Unterhaltungselektronik Telekommunikation Smart-Home PC Multimedia Haustechnik Gebäudetechnik e.K. Tel. 02801/33 77 Die Schönheits-Kur für Ihre Treppe Wir verschönern jede Treppe mit Teppichboden und anderen Belägen. Aufmaß und Angebot kostenlos. Rufen Sie einfach an. 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Grünthal Haus der Fliesen *Jeden Sonntag Besichtigung von 13. 00 bis 17. 00 * Außerhalb der gesetzlichen Öffnungszeiten keine Beratung - kein Verkauf Öffnungszeiten: MO-FR 9. 00 bis 18. 00 Uhr MI bis 12. 00 Uhr SA 9. 00 bis 13. 00 Uhr Rheinberg-EVERSAEL-Zum Rhein I Tel. 02843-990184 • Fax 990185 Tischlermeister Johannes Bauhuis Uedemer Straße 40 46509 Xanten Holz richtig anzünden Wohin kommt der Anzünder im Holzstapel im Ofen? Es kommt auf die Bauweise des Ofens an. ...wir gestalten Lebensräume! Telefon 02804 1616 kontakt@tischlerei-bauhuis.de www.tischlerei-bauhuis.de Bei beiden Varianten braucht der Ofen während des Anzündens viel Sauerstoff. FOTO: DPA (tmn) Die einen legen den Anzünder unten in den Stapel Holz, andere obenauf. Aber gibt es eine richtige Methode? Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe empfiehlt das Anzünden von unten für einen Ofenraum mit Bodenrost. Der Anzünder kommt zwischen ein paar daumendick geschnittene Anzündhölzer, darüber werden noch circa zwei Lagen gleich große Hölzer gestapelt. Und darüber wiederum stapelt man mit der Spaltkante nach unten zwei bis drei größere, aber nicht zu dicke Scheite. Die Experten raten zu einem Umfang von rund 20 Zentimetern. Nun den Anzünder in Brand setzen und die Ofentür schließen. Bei einem Ofen ohne Rost kommen erst zwei bis drei der großen Scheite in kleinem Abstand nebeneinander auf den Boden des Feuerraums. Hier zeigen die Spaltkanten noch oben. Kreuz und quer darauf werden die kleineren Anzündhölzer gelegt. Zwischen diese Hölzer kommt das Anzündmittel wie zum Beispiel Zündwolle. Bei beiden Varianten braucht der Ofen während des Anzündens viel Sauerstoff. Daher sollte die Luftzufuhr in die Position Anzünden oder auf den Maximalwert gestellt sein. Und sind Drosselklappen oder Absperrschieber vorhanden, müssen diese geöffnet sein. Die Luftzufuhr wird wieder vermindert, wenn die Flammen alle Holzscheite erreicht und entzündet haben. Auf welchen Wert, steht in der Bedienungsanleitung. Das erste Mal müssen Ofenbesitzer nachlegen, wenn eine Grundglut entstanden ist und nur noch kleinere Flammen übrig sind. Dann kommen die Holzscheite immer mit der Spaltkante nach unten auf die Glut. Das Holz sollte nachgelegt und nicht in den Ofenraum geworfen werden. Das kann sonst die Auskleidung des Feuerraums beschädigen. Um das Entzünden zu beschleunigen, kann nach dem Nachlegen für kurze Zeit die Luftzufuhr erhöht werden. Das Haus gut auf den Winter vorbereiten Schnee und Minusgrade kommen meist plötzlich – aber eben auch nie unvorhersehbar. (tmn) Ein Wintereinbruch ist eine harte Belastungsprobe für jede Immobilie. Schneemassen und langanhaltende Temperaturen im zweistelligen Minusbereich machen nicht nur der Außenhülle zu schaffen. Auch der Innenbereich kann Schaden nehmen. Schwachstelle 1: Das Dach „Eine dicke Schneedecke kann nicht nur Dächer zum Einstürzen bringen“, erklärt Josef Rühle vom Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks. Hausbesitzer sollten die maximale Traglast ihres Dachs kennen. Die zulässige Schneelast steht im Standsicherheitsnachweis des Hauses. Spätestens wenn diese erreicht ist, muss das Dach vom Dachdecker geräumt werden. Gefährlich sind auch Eiszapfen am Dachüberstand oder Balkon. Sie sollten daher ebenfalls umgehend entfernt werden, um nicht zur Gefahr für Fußgänger und parkende Autos zu werden. Schwachpunkt 2: Fenster und Fassade Schneeverwehungen gefährden die Bausubstanz. Vor allem an Gebäudeecken sowie vor Terrassen- und Balkontüren sollten Hausbesitzer sie daher wegräumen. Bei Tauwetter dringe das Schmelzwasser unter den Türen hindurch ins Haus ein und durchfeuchtet Mauerwerk, Boden und Belag, erläutert Rühle. Schwachstelle 3: Rohrsysteme Um Rohrbrüche zu vermeiden, müssen im Winter alle Leitungen vom Haus in den Außenbereich und die ganz im Freien entleert und abgesperrt werden. „Bleibt noch Restwasser drin, kann es zufrieren und zu einem Rohrbruch führen“, erläutert Andreas Braun vom Zentralverband Sanitär Heizung Klima. Herabhängende Eiszapfen sind gefährlich – Hausbesitzer sollten sie sofort entfernen. FOTO: ARMIN WEIGEL Heizenergie aus der Natur Wirinformieren über: Erdwärme-Heizung und Lüftwärmepumpen im Gebäudebestand und bei Neubauten •Kombination von Erdwärmepumpenmit herkömmlichen Heizungssystemen Heizungsbaumeister, Kältetechniker, Heizungsmonteur sowie Facharbeiter für Service/Montage von Wärmepumpen, Lüftungs- u. Klima- anlagen gesucht! • Neu: Staatliche Förderprogramme bis 10.000,- d möglich Mit Wärmepumpen sorgen wir dafür, dass das Thema „Heizkosten“ Ihnen in Zukunft keine Kopfschmerzen bereitet!

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