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Zoo-Zeitung Duisburg

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22 / KOALA Als wahre

22 / KOALA Als wahre Feinschmecker gelten Krokodiltejus. Diese stattlichen, in Südamerika beheimateten Echsen ernähren sich fast ausschließlich von Schnecken. Bei dem neu zusammengestellten paar hofft der Zoo nunmehr auf Nachwuchs. Nachwuchs ist auch bei den Nacktnasenwombats erwünscht. Das Weibchen ROXY wurde im Tausch gegen das Männchen MILTON an den Zoo Planckendael in Belgien abgegeben. Auf den wenn auch schon etwas betagten MILTON ruht nunmehr die Hoffnung auf eine erfolgreiche Zucht mit den Duisburger Weibchen ALINTA und TINSEL. Anders als bei den Wombats zählt die Zucht bei den Duisburger Koalas zu den führenden weltweit. Im Dezember konnte der Zoo die bereits 36. Nachzucht bei den Koalas vermelden. RAMBOORA ist der Name des jüngsten Koalanachwuchses, was in der Sprache der australischen Aborigines so viel wie „Licht“ bedeutet. Im Zoo zu sehen sind jetzt auch Vikunjas, Regelmäßige Nach- eine Wildform der Alpakas. zuchterfolge gibt es im Zoo Duisburg auch nahezu alljährlich bei den Stachelschweinen, einen, den stattlichen Nagetieren mit ihrem wehrhaften haften Stachelkleid. Mit dem jüngs- ten männlichen Nachwuchs ist die Duisburger Gruppe auf sieben Tiere angewachsen. Klaus Johann Der Weißbrauenkuckuck legt seine Eier nicht in fremde Nester. Bei den Großantilopen zog der letzte verbliebene Bock der Großen Kudus in den Zoo Dvur Kralove in der Tschechischen Republik um, so dass deren Gehege mit der angrenzenden Anlage der Bongos zusammengelegt werden kann, um letzterer Art mehr Fläche zu bieten. Ein neuer Bongo-Bock aus dem Zoo Montpellier in Frankreich kam bereits neu hinzu. Mit sehr großer Freude wurde die Eiablage und der anschließende Schlupf bei den Sepien im Aquariumkomplex beobachtet. Über 200 Eier legte das Zuchtweibchen ab, aus denen nach und nach die Jungtiere schlüpfen. Nach dem Komplettumbau zeigen sich somit mehr und mehr Zuchterfolge im altehrwürdigen Aquarium des Zoos. Mit dem neuen Namen „Stadtwerke Giraffenwelt“ schmückt sich die nunmehr Giraffenanlage am Haupteingang des Zoos und weist auf die langjährige Kooperation zwischen dem Zoo sowie den Duisburger Stadtwerken hin, die den Zoo nicht nur mit Strom und Gas versorgen, sondern in vielfältiger Weise den Zoo bei zahlreichen Bauprojekten unterstützen.,

KOALA / 23 Arktische Wölfe lieben das Sonnenbad Wenn die Frühjahrssonne strahlt und wohlige Wärme bietet, dann werden im Tierreich auch Arktische Wölfe zu Genusstieren. Dann liegen sie im Gruppenverbund auf ihrem Baumpodest und genießen auf dieser Aussichtsplattform im Gehege das erwärmende Körpergefühl. Seit 2001 werden Arktische Wölfe im Zoo am Kaiserberg gehalten. Dabei konnten die Reiserouten der ersten Bewohner unterschiedlicher nicht sein. Der Rüde kam aus Stralsund und die Hündin aus dem kanadischen Toronto nach Duisburg. Die anfangs sehr scheue Dame brauchte einige Zeit, bis sie sich an die neue Umgebung und den Partner gewöhnt hatte. Revierleiter Helmut Törkel erinnert sich an die Anfänge der Wolfshaltung, an die unterschiedlichen Charaktere der Elterntiere sowie des ersten Nachwuchses. Hier die vorsichtigen, die sich auch ihren Tierpflegern gegenüber stets skeptisch zeigten. Dort die Tiere, die die Kommunikation suchten und schnell merkten, wer ihnen täglich saftiges Rindfl eisch servierte. Die Hierarchie beim Fressen war ebenso schnell geklärt wie auch die Rolle bei der Fortpfl anzung. Im Rudel bestimmt die Leithündin, wer sie decken darf. Niemals würde sie sich dabei vom eigenen Nachwuchs decken lassen. Helmut Törkel merkte sehr schnell, wie in der Gruppe die sozialen Abläufe geregelt waren. „Wer schließlich die Chefrolle übernimmt, das machen die untereinander aus.“ Nicht immer sei der stärkste der Rudelführer, eher der cleverste. Bei einem Rudelkampf wurde ein Rüde ordentlich zugerichtet. Erst nach und nach konnte der Unterlegene wieder in die Gruppe integriert werden. Auffallend war, dass eines Tages die Hündin als erstes ans Fleisch durfte, ehe die anderen Artgenossen sich ihre Happen holen konnten. Den Hintergrund für

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