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Zoo-Zeitung Duisburg

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26 / KOALA Leichter

26 / KOALA Leichter haben es die Veterinäre bei Untersuchungen im Affenhaus. Die Orang-Utans verhalten sich auf Grund des vorherigen medizinischen Trainings kooperativ. Tiere im Zoo Duisburg werden täglich von ihren Tierpflegern betreut und beobachtet. Diese stellen sehr schnell fest, wenn sich ihre Schützlinge anders als normal verhalten, wenn sie ihr Futter nicht wie gewohnt fressen, oder wenn hier oder da mal eine Schwellung oder Wunde auftritt. Dann kommen die Tierärzte vorbei und schauen erst einmal von weitem. Bei manchen Tieren allerdings wirklich von sehr weit, da die Tiere, sobald sie den Tierarzt erblicken, häufig ein völlig anderes Verhalten zeigen. Dieses nennt man dann die Fernglasdiagnostik. Ein Beispiel hierfür ist Tigermännchen EL- ROI, der den Anblick der Tierärzte offensichtlich mit u.a. pieksenden Narkosepfeilen verbindet und sich lieber den Blicken der Tierärzteschaft entzieht. Da greifen die Tierärzte auch schon mal auf selbstgefilmte Videos der Tierpfleger zurück. Auch die Stammbesucher und Zoofotografen können bei einer Diagnose hilfreich sein, haben diese doch im Tagesverlauf die Ruhe und Zeit die Tiere ausgiebig zu beobachten und Fotos zu schießen, die wertvolle Hinweise geben können. Diese Kooperationen sind für die Tierärzteschaft Gold wert, um eine jederzeit bestmögliche Versorgung der Zootiere zu gewähren. Zu einer guten Betreuung eines Zootierbestandes gehört allen voran ein Prophylaxeplan, so dass Krankheiten schon früh erkannt werden bzw. gar nicht erst auftreten können. Von jedem Tier wird zwei- bis dreimal jährlich eine Kotprobe eingesammelt und bei den Tierärzten zu einer mikroskopischen Untersuchung abgegeben. Auch der Urin eines Patienten kann untersucht werden, ohne dass das Tier davon überhaupt etwas mitbekommt. Auch bei den Seehunden wird medizinisches Training von den zuständigen Pflegern angewandt, was sich bei Behandlungen als äußerst hilfreich erweist. So mussten beispielsweise die Seehunde BABSY und MADELEINE an ihren Augen mit der regelmäßigen Gabe von Augentropfen behandelt werden, die dieses, da entsprechen antrainiert, problemlos über sich ergehen ließen, mit einer wunschgemäßen Heilung. Und auch bei den größten Tieren im Zoo, den Elefanten, funktioniert das medizinische Training. So erhalten DAISY, ETOSHA und SAIWA regelmäßig eine Fußpfl ege, damit die Zehennägel ausreichend abgenutzt werden, und auch eine Blutentnahme für Vorbeugeuntersuchungen ist ohne Sedation oder Narkose möglich. Der trainierte Elefant streckt hierfür sein Ohr dem Pfleger entgegen und erhält hierfür eine Belohnung. Die Blutentnahme wird dann durch die zuständigen Pfleger unter Anweisung der Tierärzte durchgeführt, da das Vertrauen der Elefanten zu ihren Pflegern, die in ständiger Nähe zu den Elefanten stehen, viel größer ist, als zu den Tierärzten, die nur gelegentlich vorbeischauen. Bei den Affen sieht die Sache hingegen ganz anders aus. Wenn eine tierärztliche Behandlung mit einem Narkosepfeil oder einer Spritze ansteht, dann wird möglichst ein Beisein jener Pfleger, die den täglichen Umgang mit den Tieren haben, vermieden. Viele Affen erinnern sich hinterher sehr gut an die beteiligten Personen und nehmen es nicht nur den Tierärzten, sondern auch allen anderen Anwesenden übel, mit einem Pfeil oder eine Spritze gepiekst worden zu sein. Leider kann man einem Tier schwer vermitteln, dass der Tierarzt nur aus gutem Grund pieksende Spritzen setzt oder übel schmeckende Medikamente verabreicht. Die angstvollen Blicke der zu behandelnden Tiere sind wohl das Los eines jeden Tierarztes und bleiben auch einem Zootierarzt zumeist nicht erspart. Wenn es den Tieren nach der Behandlung aber besser geht, dann kann der Tierarzt mit seinem schlechten Ruf bei den Tieren gut leben, denn das Ziel ist erreicht – gesunde und vitale Tiere. Impressum Verlag: Rheinische Post Verlagsgesellschaft mbH, Zülpicher Straße 10, 40196 Düsseldorf Geschäftsführer: Dr. Karl Hans Arnold, Patrick Ludwig, Hans Peter Bork, Johannes Werle, Tom Bender (verantwortl. Anzeigen), Stephan Marzen Druck: Rheinisch-Bergische Druckerei GmbH, Zülpicher Straße 10, 40196 Düsseldorf Redaktion: Zoo DuisburgZoodirektor Achim Winkler Mülheimer Straße 273, Telefon 0203 30559-0, info@zoo-duisburg.de, www.zoo-duisburg.de Rheinland Presse Service GmbH, Zülpicher Straße 10, 40196 Düsseldorf José Macias (verantwortlich), Jörg Mehl Kontakt: 0211 528018-0, redaktion@rheinland-presse.de Verlagsleitung Anzeigen: Kontakt: Melanie Herfurth, Tel. 0211 505-2411, E-Mail: melanie.herfurth@rheinische-post.de Text: Achim Winkler, Volker Grün, Dr. Kerstin Ternes, Carolin Bunert, Johannes Pfleiderer, Anja Limpinsel, Klaus Johann, Philipp Schroeder, Thomas Müller. Fotos: P. Schroeder, S. Gräfen, J. Pfleiderer, K. Johann, C. Kuster / Zoofoto.de, J. Tegge Gestaltung Pre-Press-Services GmbH, Zülpicher Straße 10, 40196 Düsseldorf Mäggi Mohr (verantwortlich), Hannah Benkel, Sonja Bender, Vivien Kruggel

KOALA / 27 Immer ein tierisch gutes Extra: Ein Besuch im Zoo Ob Sonntagsausfl ug mit der ganzen Familie, romantisch zu zweit oder allein als Belohnungsprogramm nach einer anstrengenden Woche: Der Zoo Duisburg ist immer ein attraktives Extra! Als einer der bedeutendsten Zoologischen Gärten Deutschlands überzeugt der Zoo immer wieder mit seinen zahlreichen Highlights. So begegnet man hier neben den „klassischen“ Zoo-Tieren auch vielen seltenen Tierarten, die im Freiland stark bedroht sind. Vom Chinagarten über das Delfinarium bis hin zur Tropenhalle oder zum Koalahaus – tierisch viel Spaß ist hier garantiert. Doch wer viel entdecken möchte, braucht auch Zeit zum Verschnaufen. Zeit für eine Pause Egal, ob ausgedehnte Mittagspause oder kleiner Snack für zwischendurch – im Zoo Duisburg muss dank des guten Gastronomie-Angebots niemand hungrig oder durstig bleiben. Für prickelnde Erfrischung sorgt dabei schon seit vielen Jahren der Markenklassiker Sinalco. Die beliebten Sinalco Sorten schmecken Klein und Groß gleichermaßen und runden den Zoo-Besuch tierisch lecker ab. Erfrischung auch außerhalb des Zoos Während man sich im Zoo mit den klassischen Sinalco Sorten erfrischen kann, gibt es im Handel seit März und nur für kurze Zeit was Neues zu entdecken: Sinalco EXTRA in den beiden Sorten Orange-Maracuja und Limette-Melone. Extra für Zoo-Fans: Sinalco EXTRA zu gewinnen Leser des Zoo-Magazins „KOALA“ haben jetzt die Chance, eins von 10 leckeren Sinalco EXTRA Probiersets ets klusive einer kleinen affenstarken Über- inraschung zu gewinnen. Schicken Sie einfach bis zum 30. April 2017 eine E-Mail mit dem Betreff „Sinalco EXTRA“ an marketing@sinalco.de und gewinnen Sie mit etwas Glück Ihre persönliche EXTRA Erfrischung. Vergessen Sie bitte nicht, Ihren Namen und Ihre resse anzugeben, damit wir Sie im Ge- Adwinnfall benachrichtigen können. Die Teilnahmebedingungen finden Sie auf www.sinalco.de/zoo-gewinnspiel Tierisch praktisch: Die 0,75 Liter Flaschen sind ideal für unterwegs.

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