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Zoo-Zeitung Duisburg

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6 / KOALA 10-jähriges

6 / KOALA 10-jähriges Dienstjubiläum von Zoodirektor Achim Winkler Auf den Arm nehmen ließ sich Wombat Rolf, ein besonders liebenswerter Zeitgenosse.

KOALA / 7 Schon von klein auf wollte Achim Winkler Zoodirektor werden. Zu seiner Kinderzeit besuchte er regelmäßig den Zoo Duisburg sowie andere Zoologische Gärten der Region und begeisterte sich für die Tierwelt. Nach dem Biologiestudium in England arbeitete er in verschiedenen Zoos im In- und Ausland sowie für mehrere Jahre für die Nationalparkbehörde in Südafrika. Der Kreis schloss sich, als er im Jahr 1993 eine Anstellung als Wissenschaftlicher Assistent ausgerechnet in seinem Heimatzoo in Duisburg bekam, und später dann, in 2007, sogar den Direktorenposten in Duisburg übernahm. Seit nunmehr 10 Jahren ist Achim Winkler der Direktor des Zoo Duisburg, nachdem er sich vorher unter den früheren Duisburger Zoodirektoren Dr. Wolfgang Gewalt und Reinhard Frese seine Sporen verdiente. In den 10 Jahren seiner bisherigen Amtszeit als Direktor hat er konsequent das umgesetzt, was seine Vorgänger vorgelebt haben: eine stetige Weiterentwicklung des Zoos nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen, um Tier und Mensch ein jederzeit bestmögliches Umfeld zu bieten. Für jedermann am auffälligsten sind die baulichen Veränderungen, die in den vergangenen 10 Jahren stattfanden. Unterstützt durch großzügige Gönner und Förderer entstanden u.a. Neuanlagen für Erdmännchen, Riesenotter, Riesensalamander und Wombats, die Sparkassen-Erlebniswelt mit großem Streichelzoo und Entdeckerhaus, die Kaiserberganlagen für Luchse und Wildkatzen, ein kompletter Umbau des altehrwürdigen Aquariums, die riesigen naturnah gestalteten Freianlagen für Brillenbären und Sibirische Tiger und als neuestes Highlight eine Anlage für Tasmanische Beutelteufel, die es deutschlandweit nur im Zoo Duisburg zu sehen gibt. erneuert, wie beispielsweise die Kioske an der Bärenanlage und am Affenhaus. Der Großspielplatz am Nordende des Zoos wurde komplett umgestaltet und mit neuen Spielgeräten bestückt, wie z.B. das bei den Kindern sehr beliebte Spielschiff. Neue Spielplätze entstanden zudem am Affenhaus und am Delfinarium, einschließlich des ersten Spielgerätes für körperlich behinderte Kinder im Duisburger Stadtgebiet. Auch in anderen Bereichen wurde an die Besucher gedacht, um ihnen den Zoobesuch noch attraktiver zu gestalten. Neu geschaffen wurde der Nebeneingang des Zoos mit einem neuen, optisch einladenden Kassenhäuschen. Der seit den 1960er Jahren praktizierte separate Eintritt ins Delfinarium, der von den Zoobesuchern verlangte, neben dem Zooeingang einen zweiten Eintritt am Delfinarium zu entrichten, wurde abgeschafft. Stattdessen haben die Besucher heutzutage die Möglichkeit, ihre Tickets sogar schon vor dem Zoobesuch online zu bestellen, um sich ein Warten an den Zooeingängen zu ersparen. Duisburger Kindergärten und Schulklassen gewährt der Zoo dank der Unterstützung von Sparkasse und Gebag sogar einen freien Zooeintritt. Nicht nur über die Homepage des Zoos, sondern, tagesaktuell über die neue facebook-Seite des Zoos, können sich Interessierte über den Zoo informieren, ebenso wie über die zooeigenen Zeitschrift KOALA, die zweimal pro Jahr erscheint und interessante Geschichten aus dem Zooalltag bietet. Ausführlicheres über die Geschichte des Zoos schrieb Achim Winkler im Jubiläumsbuch anlässlich des 75-jährigen Bestehens des Zoo Duisburg im Jahr 2009. Auch über die Delfinhaltung mit all ihren Facetten brachte er ein Büchlein heraus. Die populäre TV-Serie Ruhrpott-Schnauzen berichtet über Tiere und ihre Haltung im Zoo Duisburg. Wichtig, insbesondere in Zeiten knapper Kassen, war und ist es, die technische Infrastruktur des Zoos ständig zu verbessern, um nachhaltig zu wirtschaften und dadurch langfristig Geld einzusparen. So konnten viele alte Heizungsanlagen, ob bei den Elefanten oder den Bären, gegen moderne, energetisch wirkungsvolle Heizkessel, ausgetauscht werden. Zudem konnten Fördermittel eingeworben werden, um ein modernes Holzhackschnitzel-Kraftwerk am Affenhaus zu errichten, das über ein Nahwärmenetz alle Gebäude auf der Ostseite des Zoos heiztechnisch versorgt. Fördermittel gab es auch für ein Blockheizkraftwerk (BHKW) auf der Westseite des Zoos zur Beheizung des Aquariums und der Tropenhalle Rio Auch die Besucher konnten sich über Neuerungen freuen, die einen besseren Komfort und eine höhere Aufenthaltsqualität bieten. So entstand mit der Afrika Lodge eine neue Hauptgastronomie. Auch alle übrigen Gastronomieeinheiten des Zoos wurden aufgewertet oder Ein vertrautes Zuhause haben auch die Brillenbären auf ihrer großzügig gestalteten Anlage gefunden.

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