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Bestattungstrends -19.02.2019-

Bestattungstrends

Bestattungstrends RHEINISCHE POST ERINNERUNGSGÄRTEN DIENSTAG, 19. FEBRUAR 2019 Memoriam-Garten auf dem Friedhof Ein Vogelhäuschen, Gießkannen als Zierde, sanft geschwungene Wege – untypisch für einen Ort, wo Menschen die letzte Ruhe finden. Gärtner haben spezielle Bereiche auf Friedhöfen entwickelt. VON ULRIKE HOFSÄHS Eine hohe Leiter lehnt an einem Baumstamm auf dem Friedhof. Alte Gießkannen aus Blech stehen inmitten von Blumen. Geschwungene Wege führen an Grabstätten vorbei, Besucher können auf Sitzbänken ausruhen und innehalten. Die Lage der Gräber, Wege und Bäume – alle sind Teil des Memoriam-Gartens, einem von Gärtnern betreuten Grabfeld. Hier wartet nicht blanke Erde auf die Toten, sondern in bepflanzten Beeten wird Platz gemacht, wenn es soweit ist. „Die Anlage ist von Anfang an gestaltet und fertig“, erzählt Alfred Luchten. Der Friedhofsgärtner hat gemeinsam mit seinem Kollegen Peter Holz die parkähnliche Anlage auf einem Teil des Düsseldorfer Südfriedhofs mitentworfen. Die Abteilungen haben poetische Namen wie „Garten der Farben“ oder „Fluss des Lebens“, wo Kiesel und blaue Glassteine liegen. Das knapp 2000 Quadratmeter große Areal ist eine Absage an die übliche strenge Friedhofssatzung. Hier B ESTATTUNGEN DÖRNING Tel: 02828/2208 Bestattungen Rosenboom Galaystraße 13 ·46459 Rees-Haffen Tel. 02857-3784oder Mobil 0171-1415546 Emmerich am Rhein -Elten Fachberatung-Erledigung sämtlicherFormalitäten Erd-, Feuer-, See- und Naturbestattungen -Vorsorge Übernahme aller Formalitäten im Bestattungsfall Familienbetrieb seit 1852 gibt es keine geraden Wege und keine abgezirkelten Reihengräber. Und das Konzept kommt an. Der erste Memoriam-Garten wurde 2010 in Duisburg eröffnet. Inzwischen gibt es bundesweit gut 80 solcher Anlagen. Initiatoren sind immer Friedhofsgärtner, die langjährige Pflegeverträge abschließen und den parkähnlichen Bereich mit den Gräbern bepflanzen und sich kümmern. Hier gibt es keine anonymen Bestattungen, keine streng isolierten Gräber und Nutzung nur zusammen mit Vereinbarung einer Dauergrabpflege. Die Friedhofsgärtner sehen darin ein Angebot, das Vorteile für beide Seiten hat: Denn viele Menschen wollten sicher sein, einen gepflegten Ort als letzte Ruhestätte zu haben, berichtet Alfred Luchten. Andererseits wohnen Angehörige oft weit weg und können die Grabpflege nicht übernehmen. Die Gärtner, deren Geschäft unter dem Trend zu möglichst pflegeleichten Gräbern leidet, haben mit den von ihnen betreuten Grabanlagen eine neue Einnahmequelle erschlossen. „Es ist ein Konzept dagegen, dass Friedhöfe immer leerer werden“, sagt Alexander Helbach, Sprecher von Aeternitas, einer Verbraucherberatung INFO Hintergrund Name Memoriam-Gärten sind gestaltete Gärten, die zugleich Teil eines Friedhofs sind. Die lateinische Phrase „in memoriam“ („in Gedenken/in Erinnerung an“) ist bei diesem Konzept Leitgedanke, da an diesem Ort kein Verstorbener anonym beigesetzt wird: Die Namen werden auf kunstvollen Grabmalen verewigt. Darüber hinaus sind alle Grabstätten in harmonischer Art und Weise miteinander verbunden, da es keine klaren Abgrenzungen wie bei klassischen Gräbern gibt. Da die Dauergrabpflege durch kompetente und qualifizierte Friedhofsgärtner übernommen wird, grünen und blühen Memoriam-Gärten das ganze Jahr über. Weitere Infos im Internet: www.memoriam-garten.de 2010 wurde auf dem Duisburger Waldfriedhof der bundesweit erste Memoriam-Garten eröffnet. Zurzeit gibt es in Deutschland gut 80 solcher Anlagen – regelmäßig kommen neue hinzu. FOTO: PROBST für Bestattungsfragen. Denn durch den Trend zu kleinen Urnengräbern oder anonymen Bestattungen sind große Bereiche ungenutzt. Nicht alle sind im Memoriam-Garten wegen der Trauer. „Die Leute kommen auch zum Entspannen“, sagt Friedhofsgärtner Alfred Luchten. „Sie sitzen eine halbe Stunde da, gucken, genießen und gehen wieder.“ Manche Grabsteine stehen noch zur Zierde in den Beeten. Auf anderen sind Namen und Geburtstag eingraviert, aber noch kein Sterbedatum. Diese Menschen haben sich den Ort ihrer ewigen Ruhe schon ausgesucht. Lokalpatrioten können ein Urnengrab mit Motiven aus der Stadt wählen. Einen Hingucker hat der Gräber-Garten immer zu bieten: im Frühjahr eine Magnolie, Bäume mit knallrotem Herbstlaub oder einen Weinstock. Im Sommer blühen Lavendel, Salbei und Sonnenhut. Auch ein Wildbienenhotel hat hier seinen Platz – ebenso ein Vogelhäuschen. Beraten und Helfen liegt uns am Herzen! Isselburg &Rees: Tel. 02851 –6733 P. Herbst Lindenstraße 1a,46459 Rees-Haldern Tel. 02850/295, Mobil 0171/5227176 van Wickeren Vorsorge -Überführungen Erledigungen aller Formalitäten 120 199 Jahre Qualität und Leistung! Seit 1895 in Wesel Ernst Bergmann ● Beerdigungsinstitut ● Schreinerei ● Innenausbau Am Dülmen 25 46485 Wesel-Obrighoven E-Mail: info@ernst-bergmann.de Geprüfter Bestatter Tel. (02 81) 51703 Fax (02 81) 82181 Mobil-Tel. 01 72 /2920882 http://www.ernst-bergmann.de Wenn Sie uns brauchen, haben wir Zeit. BESTATTUNGEN RUDOLPH Gert Rudolph Nils Rudolph Ute Rudolph Trauerhilfe Niederrhein Inh. Ralf Aunkofer e.K E-mail: info@trauerhilfe-niederrhein.de / Homepage: www.trauerhilfe-niederrhein.de 3. Bestattungs-Häuser unter einem Dach Bestattungen Flören Triftstraße 181, 47574 Goch Tel:02823 / 4 19 11 11 Bestattungen Janssen An der Molkerein 13a, 47551 Bedburg-Hau/Hasselt Tel:02821 / 61 10 Bestattungen Görtzen-Heynen Lärchenstraße 12, 47546 Kalkar Tel:02824 / 22 05 Elisenstraße 4 46537 Dinslaken Telefon: (0 20 64) 46 77- 0 Telefax: (0 20 64) 46 77- 22 Am Tiefen Steg 28 46569 Hünxe-Bruckhausen Telefon: (0 20 64) 46 87- 0 Telefax: (0 20 64) 46 87- 33 www.bestattungen-rudolph.de Die einzelnen Bestattungshäuser sind wie gewohnt für Sie da. Ich liebe meinen Garten Bestattungsvorsorge - Für die letzte Ruhestätte im eigenen Garten. BESTATTUNGEN KEUNECKE Caspar-Baur-Straße 36 • 46483 Wesel • Telefon: 0281 - 63434 www.bestattungen-keunecke.de • info@bestattungen-keunecke.de

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