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Handwerk & Wohnen -20.02.2019-

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Handwerk & Wohnen

RHEINISCHE POST MITTWOCH, 20. FEBRUAR 2019 VIE-L3 Stadt Viersen C3 Mehr als 500 wilde Müllkippen Mitarbeiter der Stadt fanden im vergangenen Jahr unter anderem säckeweise Abfälle aus einer illegalen Marihuana- Produktion, alte Reifen und Bauschutt. Eine besonders beliebte Abladestelle ist der Elkanweg in Viersen. VON NADINE FISCHER VIERSEN Mal sind es ausgediente Möbel, die einfach nicht mehr zur Einrichtung passen. Mal sind es Farbeimer, Bauschutt und Tapetenreste, oder es ist schlicht überschüssiger Hausmüll, der an irgendeinem Feldweg abgeladen wird: Insgesamt 659 Mal meldeten sich im vergangenen Jahr Viersener beim Fachbereich Sicherheit und Ordnung der Stadtverwaltung, um auf illegale Abfallansammlungen aufmerksam zu machen. „126 Mal ging es dabei um Sperrmüll, in 533 Fällen waren wilde Müllkippen der Auslöser“, teilte Stadtsprecher Frank Schliffke jetzt mit. Das Ordnungsamt habe in der Statistik nur größere Müllansammlungen erfasst, erläuterte Schliffke. Meldungen über einen einzelnen blauen Sack etwa, der irgendwo abgeladen wurde, sind also nicht berücksichtigt. Stattdessen geht es um Funde, die in ihrer Größenordnung bis hin zu ganzen Lkw-Ladungen Müll reichen. „Einer der Funde bestand aus 17 Säcken mit Abfällen aus einer illegalen Marihuana-Produktion“, sagte der Stadtsprecher. Offenbar beliebt bei den Müllsündern ist der Elkanweg. Denn dort „liegt vom Fernseher über den Kühlschrank jeder denkbare Müll. Auch tägliche Aufräumaktionen bringen hier keine Entlastung“. Mitarbeiter der städtischen Betriebe beseitigen den Müll. Die Statistik zeigt den Mitarbeitern des Kommunalen Ordnungsdienstes: Plätze, die mit einem Fahrzeug zu Wilde Müllkippen finden oft im Viersener Stadtgebiet. 2018 gab es mehr als 500 illegale Abfallberge. Das Ordnungsamt versucht, den Verursacher zu ermitteln. Ihm droht ein Verfahren wegen einer Ordnungswidrigkeit. ARCHIVFOTO: BUSCH erreichen, dabei nicht direkt einsehbar und meist zudem nachts nicht beleuchtet sind, steuern die Verursacher von wilden Müllkippen besonders gerne an. In 31 Fällen konnten sie ermittelt werden. Schliffke: „Die Folge sind Bußgeldverfahren. Die Höhe des Bußgeldes schwankt dabei je nach Art und Menge des Abfalls.“ Auch der Ablageort könne eine Rolle spielen. „Fällig werden je nach Schwere des Verstoßes zwischen 15 und mehreren Tausend Euro. 2018 nahm die Stadt Verwarn- und Bußgelder in INFO Zahlen liegen nur eingeschränkt vor Entwicklung Zahlen zur Entwicklung der illegalen Müllkippen liegen laut Stadt für die Vorjahre nur eingeschränkt vor. Die Erfassung erfolgte, wenn überhaupt, nur in Summen. 2015 gab es danach 217 Meldungen von Bürgern, 2016 gab es 97 Meldungen, für 2017 liegen keine Werte vor. Prognose Bis zum 19. Februar gingen 88 Meldungen ein, 2018 waren es zum gleichen Zeitpunkt 77 Meldungen. einer Summe von 4200 Euro ein.“ Mit Sondermüll haben es die Mitarbeiter des Ordnungsamtes eher selten zu tun. Wenn doch, dann handelt es sich vor allem um Altöl oder Chemikalien in undichten Behältern. „Die Gefahrstoffe laufen dann aus und sickern ins Erdreich, in solchen Fällen werden die Abfälle sofort fachgerecht entsorgt“, erläuterte Schliffke. „Bei ungefährlichen Abfällen kümmern sich die Städtischen Betrieb zeitnah um die Beseitigung. Das Ordnungsamt stellt fest, dass die Fallzahlen bei kleineren Mengen von Ölen, Farben und Lacken steigen.“ Ein weiteres Problem: Hausmüll, der nicht mehr in die heimische Tonne passte, wird einfach rund um Papierkörbe am Straßenrand, in Parks und Fußgängerzonen verteilt. „Da sich meistens Essensreste und Küchenabfälle im Hausmüll befinden, hat diese Art der illegalen Entsorgung eine besondere Nebenwirkung: Der Abfall zieht Ratten an“, erklärte Schliffke. „Der Einwurf von Hausmüll in und neben die städtischen Papierkörbe wird als Ordnungswidrigkeit verfolgt. Auch hier werden Bußgelder verhängt, wenn die Verursachenden erwischt werden.“ Auch zu früh an den Straßenrand gestellter Sperrmüll beschäftigt die Mitarbeiter des Ordnungsamtes immer wieder. „In solchen Fällen werden die Personen, die ihren Müll vor der Zeit am Straßenrand deponiert haben, aufgefordert, ihn auf ihr Grundstück zurück zu räumen“, erläutert der Stadtsprecher. Frühestens am Vorabend der Abfuhr dürfe der Sperrmüll herausgestellt werden. Der Kommunale Ordnungsdienst kontrolliert, ob die Sperrmüll-Anmelder ihre Abfälle tatsächlich zurück nehmen. „Ist das nicht der Fall, gibt es auch hier Verwarngelder oder Geldbußen“, sagte Schliffke. MELDUNGEN 60-Jährige bei Unfall leicht verletzt VIERSEN (RP) Eine 60-jährige Fahrerin eines Elektrofahrrads aus Willich ist am Montag gegen 16.40 Uhr bei einem Zusammenstoß mit einem Auto an der Gerberstraße leicht verletzt worden. Wie die Polizei mitteilt, wurde übersah der 25-jähriger Autofahrer aus Viersen die entgegenkommende Frau beim Abbiegen in die Straße „An den Schwarzen Pfählen“. Blut spenden im Weberhaus SÜCHTELN (RP) Das Deutsche Rote Kreuz ruft zu einer Blutspendeaktion in Süchteln auf. Wer sich beteiligen möchte, kommt am Mittwoch, 20. Februar, zwischen 15.30 und 19.30 Uhr ins Weberhaus an der Hochstraße 10. NOTDIENSTE MITTWOCH Apotheken: Bären-Apotheke, Dülken, Lindenallee 13, 02162 55393, Mi 9 - Do 9. Rosen-Apotheke, Lobberich, Hochstr. 36, 02153 2121, Mi 9 - Do 9. Ärzte: Notdienstpraxis Viersen, Hoserkirchweg 63, 0180 2112333, 6 ct/Anruf Festnetz, Mobilfunk max. 42 ct/Min. Krankentransport, 02162 19222. Kontakt Ihre Ansprechpartner in der Redaktion für die Berichterstattung über Viersen: Nadine Fischer Telefon 02162 9343-25 Martin Röse Telefon 02162 9343-21 viersen@rheinische-post.de Handwerk & Wohnen ELEKTRIZITÄT RHEINISCHE POST Blitzschutz fürs Haus An besonders aktiven Tagen können in Deutschland über 100.000 Blitze entstehen. Mancher schlägt in einem Haus ein. Das muss nicht sein. Ein Haus ist nicht nur gefährdet, wenn der Blitz direkt einschlägt. Sondern selbst, wenn dieser in einem Kilometer Entfernung auf den Boden trifft, kann die Spannung über Elektro- und Stromleitungen, Gasund Wasserrohre in ein anderes Haus geleitet werden. Darauf weist das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hin. Hier explodieren oder verbrennen dann Elektroinstallation, Heizungsrohre bersten. Manchmal bricht im Dachstuhl bei einem Einschlag des bis zu 30.000 Grad heißen Blitzes auch Feuer aus. Schützen kann man das Haus auf zwei Weisen: Dramatische Situation: Wer sein Haus außen und innen nicht ausreichend vor Blitzeinschlägen schützt, muss bei einem Gewitter mit großen Schäden rechnen. FOTO: MARCUS FÜHRER/TMN Außen Der Blitzschutz am Gebäude fängt Blitze ab, bevor sie im Gebäude einschlagen und leiten die Energie in den Boden ab. Aber ein einfacher Blitzableiter auf dem Dach und ein Draht an der Fassade als Erdung schützen das Gebäude von außen häufig nicht ausreichend. Besser sind Fangstangen in Verbindung mit Maschennetzen, erklärt der Bauherren-Schutzbund. Sie verhindern, dass ein Blitz in herausragende Teile des Hauses einschlägt, etwa den Schornstein und Satellitenschüsseln. Wichtig ist laut BBK, dass alle metallenen Aufbauten am Haus wie Schneefanggitter, Entlüftungsrohre und Dachgauben mit der Blitzschutzanlage verbunden sind. Innen Der innere Blitzschutz des Gebäudes verbindet alle Bauteile aus Metall an der Stelle, wo sie in das Gebäude eintreten mit der Hauptschiene der Erdung. Das betrifft Gasund Wasserleitungen sowie Heizungsrohre, aber auch die grün-gelben Leiter der Stromversorgung sowie sonstige Stahlkonstruktionen. So wird die Blitzenergie vom Netz abgeleitet, was Schäden an der Technik verhindert. Daneben werden Überspannungen in der Hauselektronik verhindert, indem zum Beispiel kleine Module in den Zähler der zentralen Stromversorgung eingesetzt werden, erklärt der Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik. Zusätzlich gibt es Überspannungsableiter in Form von Adaptern für die Steckdose, die direkt vor die Elektrogeräte geschaltet verhindern, dass die Überspannung in diese gelangt. Richtiges Verhalten im Haus: Bei Gewitter sollte man einem Gebäude ohne Blitzschutz nicht duschen und nicht baden. Zur Sicherheit sollte man zudem alle elektrischen Geräte vom Strom nehmen oder einen Überspannungsschutz verwenden. Weiterer Rat: Fenster, Roll- und Fensterläden schließen und sich von ungeschützten Öffnungen fernhalten. Handys und schnurlose Telefone hingegen können gefahrlos verwendet werden, erklärt der Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik. Container Einfach bestellen: T02162 376-4788 Treppen, Fliesen, Fensterbänke Küchenarbeitsplatten Handel –Verlegung G. Zimmermann GmbH Als Fachbetrieb für Natursteinarbeiten finden Sie uns unseit seit über 45Jahren 50 nur in in 41749 Viersen-Süchteln (Sittard) De Hött 12 Tel. 02162 -77077 g.zimmermann-gmbh@t-online.de www.zimmermann-viersen.de SICHERHEITSTECHNIK Peter Terporten Schmaxbruch 12 41334 Nettetal-Breyell Tel. 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