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Hilfe im Trauerfall -05.02.2019-

Hilfe im Trauerfall

Hilfe im Trauerfall WIE MAN SICH EINFÜHLSAM VERHÄLT RHEINISCHE POST Hinter der Trauer wartet die Zukunft: Wenn der Partner früh stirbt Junge Witwer und Witwen haben noch viel Lebensweg vor sich. Irgendwann kommt dann vielleicht der Wunsch nach einem neuen Partner auf. Dabei ist aber viel Fingerspitzengefühl gefragt – von beiden Seiten. VON SABINE MAURER Bestattungen G eorg Ra e t h Antoniusstraße 14 47608 Geldern T el .: 0 28 31 / 22 97 georgra eth@t-online.de www.bestattungenraeth. de Direkt nach dem Tod des Partners liegt das Thema meist noch in weiter Ferne. Doch irgendwann steht es bei den meisten jüngeren Witwen und Witwern an: Sie wünschen sich wieder einen Partner. Der Schritt ist für viele ein großer, begleitet wird er von Sorgen und Ängsten. Dazu gehören Fragen wie: Bin ich überhaupt schon bereit für eine neue Partnerschaft? Was mag die Familie denken, wenn ich einen neuen Lebensgefährten habe? Und wie wird der Partner in spe reagieren, wenn er von meinem Schicksalsschlag erfährt? Fest steht auf jeden Fall: Die Trauerarbeit um den Verstorbenen sollte abgeschlossen sein, hier sind sich die Experten einig. Wer sich zur Ablenkung auf eine neue Beziehung einlässt, wird aller Wahrscheinlichkeit nach scheitern. „Es gibt Menschen, die schieben ungünstigerweise die Trauer beiseite und gehen schnell zur Tagesordnung über“, sagt Psychologe Hans Onno Röttgers. „Die Trauer kommt dann oft später wie ein Bumerang zurück.“ Wie lange die Trauer dauert, ist unterschiedlich. Wichtig ist, dass der Betroffene sich schon in der Phase der Neuorientierung befindet und sich fragt: „Man sollte nicht zu schnell vorgeben, den anderen zu verstehen“ Hans Onno Röttgers Psychologe Wie soll es weitergehen? Hat er sich für eine neue Partnerschaft entschieden und schon jemanden kennengelernt, ist Nach dem Tod des Partners ist der Schmerz groß. Vor einer neuen Beziehung sollte die Trauerarbeit abgeschlossen sein. FOTO: KLOSE Fingerspitzengefühl gefragt. Schließlich ist der frühe Tod des Partners ein wichtiges Thema, das nicht allzu lange ausgeklammert werden sollte. „Es gibt nicht den perfekten Zeitpunkt, um dies mitzuteilen“, erklärt die Psychotherapeutin Corinna Buchholz. Das erste Date sei allerdings in der Regel nicht dafür geeignet, zunächst sollten sich beide gegenseitig etwas kennenlernen und Vertrauen aufbauen. Viele haben Angst, dass sich der neue Partner in spe zurückziehen könnte, wenn er von dem schweren Schicksal hört. Diese Angst ist nicht unbegründet. Tod ist immer noch ein Tabu-Thema, vor allem jüngere Erwachsene kennen sich mit Trauer gar nicht aus. Sie fühlen sich überfordert, ihnen fehlen die Worte. „Es ist daher wichtig, als Betroffener die Gesprächsführung zu übernehmen“, rät Julia Scharnhorst, Psychologin in Wedel. Außerdem hilft es, nicht nur bloße Information zu vermitteln, sondern diese auch zu kommentieren. Denkbar sind hier Sätze wie: „Mein früherer Mann ist leider sehr früh gestorben. Das ist schon drei Jahre her, ich bin jetzt gut darüber hinweg.“ Dies gibt dem Gesprächspartner eine Orientierung, wie er mit dieser für beide Seiten unangenehmen Situation umgehen könnte. Doch es kann durchaus sein, dass der andere sich nach einem solchen Gespräch erst einmal zurückzieht. Röttgers empfiehlt Betroffenen, den anderen dann wieder anzusprechen. Man kann dem Gegenüber zum Beispiel Verständnis für sein Verhalten signalisieren. Allerdings sollte man vorsichtig und behutsam vorgehen, damit er sich nicht in die Ecke gedrängt fühlt. Ein weiterer Tipp von Psychologe Hans Onno Röttgers für beide: „Man sollte nicht zu schnell vorgeben, den anderen zu verstehen.“ Oder zu wissen glauben, was der andere fühlt. Besser ist es, nachzufragen und sich die Sichtweise des anderen erklären zu lassen. So kann ein gemeinsamer Weg gefunden werden. Einfacher ist es zumindest in diesem Punkt, wenn beide verwitwet sind. „Das kann sehr helfen. Es gibt hier ein gegenseitiges Verständnis und die Bereitschaft, sich zu öffnen“, sagt Corinna Buchholz. Auch wenn eine Partnerschaft eingegangen wird, ist die Trauer um den Verstorbenen damit nicht vorbei. Sie wird immer wieder in unterschiedlicher Stärke hochkommen, etwa an Weihnachten oder an Jahrestagen. Hier muss jedes Paar gemeinsam besprechen, wie es mit solchen Tagen umgeht. •Grabmalgestaltung •Grabeinfassungen •Natursteinarbeiten Bestattungsvorsorge Erledigung aller Formalitäten Soatspad 5c ·47638 Straelen Telefon 02834/6365 Telefax 02834/780654 Bestattungen Hans &Karin Hendrix GeprüfteBestatter Johannes Düllings Bestattungen Issumer Tor8und Weseler Str.195, 47608 Geldern Tel.: 02831/6340 E-Mail: johannes.duellings@t-online.de • Internet: www.duellings.de Familie und Tradition sind mir wichtig Bestattungsvorsorge - Für einen Platz bei den Liebsten. Der Bestatter Mitglied der Innung Ossenpass15 47623 Kevelaer Tel. 02832 -4534+1804 Mobil0173 -244 43 84 Telefax 02832-404445 44 45 www.bestattungen-hendrix.de bestattungen-hendrix@t-online.de Wir beraten Sie gern ausführlich und unverbindlich in allen Fragen der Bestattungsvorsorge und sind auch im Trauerfal l immer für Sie erreichba r. BESTATTUNGEN SPOLDERS-KEUNECKE Weseler Straße 61 • 47608 Geldern • Telefon: 02831 - 5814 www.bestattungen-spolders.de • info@bestattungen-spolders.de

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