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Neusser Bauverein -22.01.2019-

Neusser Bauverein

ngz DIENSTAG, 22. JANUAR 2019 NE-L3 Neuss C3 Das neue Wahlteam ist weiblich Zwei Neue an der Spitze: Dagmar Weiser und Eva Steuer kümmern sich um die Organisation und Koordination von Wahlen in der Stadt Neuss. Ihre erste Herausforderung: die Europawahlen am 26. Mai. VON MAREN KÖNEMANN NEUSS Das Ordnungsamt der Stadt Neuss hat ein neues Wahlteam. Und das ist jung, dynamisch – und: weiblich. Seit Mai vergangenen Jahres bilden Dagmar Weiser (32) und Eva Steuer (30) das neue Duo im Rathaus. Gemeinsam wollen sie vor allem in technischer Hinsicht einige Neuerungen umsetzen und Prozesse verbessern. Und mit den Europawahlen am 26. Mai steht bereits die erste große Herausforderung vor der Tür. Darauf bereite man sich im Wahlamt nun schon seit kurz vor Weihnachten vor, sagt Dagmar Weiser. Die 32-Jährige kann bereits auf 15 Jahre Erfahrung in der Verwaltung zurückblicken. Nach ihrer Ausbildung war sie zunächst im Gewerbe-, dann im Personalbereich bei der Stadt Neuss tätig. Als neue Abteilungsleiterin des Bürgeramtes und Nachfolgerin von Christoph Noeppel kümmert sie sich nun unter anderem um die Organisation und Koordination der Kommunal-, Landtags-, Bezirks-, Bundestags-, oder eben der Europawahlen. „Aktuell sind wir dabei, uns die 120 Wahllokale bestätigen zu lassen. Wir kümmern uns aber auch darum, Wahlhelfer zu gewinnen oder zu organisieren, wer die Briefwahlunterlagen druckt oder versendet.“ Briefwahlunterlagen, Ausstattung der Wahllokale, Wahlhelfer, rechtliche Fragen – alles Aufgaben, die bereits einige Wochen vor dem 26. Mai geklärt sein müssen. „Organisatorisch haben wir gerade sehr viel zu tun, ja“, bestätigt Eva Steuer, die im Mai 2018 ins Team kam. Zuvor hat die 30-jährige Juristin aus Bergheim ein Jahr lang in einer Kanzlei in Köln gearbeitet. Nun kümmert sich Steuer vor allem um rechtliche Fragen und Angelegenheiten innerhalb des Wahl- und des Ordnungsamtes. „Ich kläre für die Europawahl zum Beispiel rechtliche Veränderungen, die berücksichtigt werden müssen“, so Steuer. Beispielsweise gebe es seit 2017 ein Verhüllungsverbot für Wahlhelfer. „Jeder Helfer muss identifizierbar sein, darauf muss geachtet werden“, so Steuer. Und wie klappt die bisherige Zusammenarbeit? „Super, wir ergänzen uns wirklich gut“, sagt Dagmar Weiser. Auch Eva Steuer fühle sich im neuen Team sehr wohl: „Es macht wirklich Spaß. Mir gefällt vor allem die Vielseitigkeit im Job.“ Sogar ein gemeinsames Hobby hätten Dagmar Weiser (r.) und Eva Steuer bilden das neue Wahlteam des Ordnungsamtes der Stadt Neuss. Und auch in ihrer Freizeit haben die beiden jungen Frauen etwas gemeinsam: die Fotografie. NGZ-FOTO: WOI INFO Europawahl: Stadt sucht freiwillige Wahlhelfer Wer? Ab sofort sucht die Stadt Neuss rund 1000 Wahlhelfer, die über 18 Jahre alt sind und für die Europawahl wahl- beziehungsweise stimmberechtigt sind. Wo? Die Anmeldung erfolgt formlos und per Mail direkt beim Wahlamt (wahlamt@stadt.neuss. de). In der Mail sollte eine Telefonnummer angegeben sein. Steuer und Weiser schon entdeckt, über das sie sich gerne austauschen: die Fotografie. Auch der Sport könnte als Gemeinsamkeit gezählt werden, gehen doch beide Frauen in ihrer Freizeit gerne joggen. Und während Eva Steuer sogar regelmäßig an Halbmarathons teilnimmt, stattet Dagmar Weiser ihrer Lieblings-Fußballmannschaft auch mal einen Besuch im Stadion ab. Im neuen Job haben Weiser und Steuer aber vor allem eines gemeinsam: ihre Ziele. Beispielsweise wollen die beiden Frauen einige Veränderungen in der Organisation und Durchführung der Wahlen. Man wolle die Chance auf einen Neubeginn jetzt nutzen, so Weiser. „Wir haben den Anspruch, einmal alles zu reflektieren.“ Manche Dinge hätten sich über die Jahre bewährt, andere hingegen könnte man noch schneller, leichter und kosteneffizienter gestalten. Gemeint ist vor allem die Technik. „Gerade wird ein neues Programm zur Verwaltung der Wahlhelfer entwickelt“, sagt Weiser, „und wir arbeiten an einem komplett neuen Internet-Auftritt des Wahlportals.“ Das neue Portal wird voraussichtlich im Februar oder März online gehen. Ordnungsamtsleiter Uwe Neumann freut sich sehr auf seine beiden neuen Kolleginnen. „Die beiden sind absolut engagiert und bringen das Amt nach vorn, und damit natürlich auch das normale Leben für den Bürger“, sagt Neumann. SPD trauert um Geschäftsführerin Astrid Westermann VON LUDGER BATEN RHEIN-KREIS Sie war eine angelernte Neusserin; erwies sich dabei aber als eine Persönlichkeit, die schnell lernt. Im niedersächsischen Fallingbostel geboren, kam Astrid Westermann 1997 nach Neuss, um die Führung der SPD-Fraktionsgeschäftsstelle an der Oberstraße zu übernehmen. Damals war Stephan Ingenhoven noch Vorsitzender der SPD im Rat der Stadt Neuss. Der Beruf führte sie nach Neuss, wo sie heimisch wurde. Sie engagierte sich aber nicht nur in der Politik, sondern auch beim Eifelverein als Wanderführerin und im Deutsch-Französischen Kulturkreis. Ihre Familie und Freunde, ihre Partei und alle, die ihre zupackende und hilfsbereite Art schätzten, müssen nun ohne sie auskommen. Astrid Westermann verstarb am Montag. Sie verlor den langen Kampf gegen ihre heimtückische Krankheit. Sie Starke Managerin, fröhlicher Mensch: Astrid Westermann FOTO: H. FALLER. wurde 60 Jahre alt. Seit 2014 gehörte Westermann dem Kreistag an. In ihrer alten Heimat arbeitete Astrid Westermann für einen internationalen Konzern der Unterhaltungstechnik. Sie, die 1982 in die SPD eingetreten war, wechselte nach Neuss, um als professionelle Politmanagerin die ehrenamtlichen Kommunalpolitiker zu unterstützen. Der lange Weg der Neusser SPD zu einer Partei, die Wahlen gewinnt und mit Reiner Breuer erstmals den Neusser Bürgermeister stellt, war ein Weg, den nicht zuletzt Astrid Westermann mit ihrer Leidenschaft ebnete. Darauf war sie stolz. Sie stand fest zu ihren Überzeugungen, verlor aber niemals ihre ansteckende Fröhlichkeit. Fraktionsvorsitzender Arno Jansen: „Astrid Westermann war viel mehr als eine Mitarbeiterin, sie war die Seele unserer Geschäftsstelle und ein ganz besonderer Mensch. Dass sie nicht mehr da ist, schmerzt mich sehr.“ MELDUNGEN Polizei ermittelt nach räuberischer Erpressung und fahndet nach Duo NEUSS (NGZ) Ein 35 Jahre alter Neusser hat am Samstag gegen 6.30 Uhr die Polizei gerufen und gab an, soeben an der Vossenacker Straße bestohlen worden zu sein. Unweit der Bergheimer Straße hätten sich ihm plötzlich zwei Männer in den Weg gestellt. Das teilte die Polizei mit. Während einer der Verdächtigen in gebrochenem Deutsch nach der Herausgabe der Geldbörse verlangt habe, soll sein Komplize sich drohend hinter dem 35-Jährigen aufgebaut haben. Nach Angaben des Überfallenen, entnahm der etwa 20 Jahre alte Täter Geld aus dem Portemonnaie. Anschließend flüchtete das Duo in Richtung Bergheimer Straße. Die Polizei fahndet anhand folgender Beschreibung nach den Verdächtigen: Der Haupttäter soll etwa 20 Jahre, circa 1,75 Meter groß und geschätzte 70 Kilo schwer gewesen sein. Er trug eine schwarze Sporthose mit hellen Streifen an der Seite, eine dunkle Daunenjacke und eine Baseballkappe. Der etwa gleichalte Mittäter war mit 1,60 bis 1,65 Metern kleiner als sein Komplize und stämmig. Er war dunkel gekleidet und hatte eine Kapuze übergezogen. Hinweise werden unter 02131 3000 entgegengenommen. CDU-Stammtisch in Weckhoven WECKHOVEN (NGZ) Die CDU-Ortsgruppe in Weckhoven lädt zu ihrem monatlichen Stammtisch ein. Dieser findet statt am kommenden Donnerstag, 24. Januar, um 19.30 im Delphi-Grill an der Otto-Wels-Straße 13n. Die Weckhoven repräsentierenden Stadtverordneten Karin Kilb und Thomas Kattner stellen sich den Fragen der Neusser Bürger zur aktuellen Kommunalpolitik, antworten auf Kritik und Anregungen und tauschen sich über die aktuellen Entwicklungen aus. Gottesdienst in der Mack-Kapelle NEUSS (NGZ) Auf Einladung des Freundes- und Förderkreises der Mack-Kapelle im ehemaligen Marianum feiert am kommenden Sonntag, 27. Januar, Kaplan Heinrich Liesen aus Wuppertal den Sonntags-Gottesdienst. Die Messe beginnt um 18 Uhr. Die musikalische Begleitung übernimmt Kantor Michael Landsky. Den nächsten Sonntags-Gottesdienst am 24. Februar zeIebriert dann Pfarrer Jochen König aus Neuss. Die Gottesdienste finden statt in Neuss an der Preußenstraße 66. Bauverein: Moderner Kundenservice mit App ANZEIGE Mit der Mieter-App „Mein Bauverein“ können Anliegen ganz bequem auch von unterwegs mitgeteilt werden. Der digitale Mietvertrag Rund um die Uhr mit dem Neusser Bauverein verbunden über Mieterportal, Homepage und – ganz neu – die Mieter-App Zeiten ändern sich – und damit auch die Kommunikationswege. Die Neusser Bauverein AG hat sich seit ihrer Gründung im Jahre 1891 immer wieder der modernen Entwicklung angepasst, um mit ihren Mietern in Verbindung zu bleiben. Im digitalen Zeitalter ist das Telefon zwar noch immer ein wichtiges Hilfsmittel, wurde aber in seiner Bedeutung längst von Internet und elektronischen Medien überholt. Den rund 7000 Mietern der Neusser Bauverein AG stehen heute vielfältige Möglichkeiten zur Verfügung, um Kontakt zum Wohnungsunternehmen aufzunehmen, aktuelle Informationen abzufragen oder ihre Anliegen vorzubringen: Homepage, E-Mail, Live-Chat, Facebook-Auftritt, Mieter-Portal und – brandaktuell – die Mieter-App (von Englisch: application software). Dieses mobile Anwendungsprogramm können Nutzer eines iPhones oder eines Smartphones mit Android-Betriebssystem auf ihr Mobiltelefon herunterladen und sich so noch einfacher mit dem Bauverein in Verbindung setzen – ob wegen einer Terminabfrage, um einen Antrag zu stellen oder ein anderes Anliegen zu melden. „Dass wir auf der Höhe der Zeit mit unseren Mietern kommunizieren, wird erwartet“, erklärt Frank Lubig, Vorstandsvorsitzender der Neusser Bauverein AG, warum das Wohnungsunternehmen sich nun für eine eigene App entschieden hat. Die ist mehr als ein eine nette Spielerei. „Für uns gehört ein modernes Kommunikationssystem einfach dazu, weil wir auf kurze Wege setzen“, sagt Lubig. Der Internet-Auftritt gehört seit Jahren zu diesem Instrumentarium. Hierüber kann sich beispielsweise jeder über freie Mietwohnungen informieren und sich auch in einen Interessentenbogen eintragen. Werktags stehen überdies immer Mitarbeiter im Live-Chat Rede und Antwort. Mit der neuen Mieter-App „MeinBauverein“ haben Mieter jederzeit Zugriff auf ihre persönlichen Verträge, Nebenkostenabrechnungen, den aktuellen Stand des Mietkontos und auf andere wichtige Dokumente. Die App ist kostenlos im Apple App Store und im Google Play Store erhältlich. Sie soll die anderen Kommunikationswege, wie die des persönlichen Gespräches, die telefonische Kontaktaufnahme oder die Anfrage per E-Mail nicht ersetzen, sondern ergänzen. „Ein Anliegen kann der Mieter schnell, einfach und ohne Wartezeit über die App mit ergänzenden Fotos melden. Der Vorgang landet sofort in unserem EDV-System“, erklärt Niki Lüdtke, Bereichsleiter Bestandsmanagement. Umgekehrt können Mitarbeiter des Bauvereins Mieter über die App per Push-Nachrichten auf dem Laufenden halten. Muss beispielsweise für Wartungsarbeiten das Wasser abgestellt werden, werden die App-Nutzer sofort darüber informiert. Ist der Handwerker unterwegs oder die Arbeiten abgeschlossen, werden die Mieter ebenfalls darüber in Kenntnis gesetzt. Trotz aller hochmodernen elektronischen Medien hat eines noch nicht ausgedient: das persönliche Gespräch. Sowohl im Haus am Pegel als auch in den Servicebüros kümmern sich die Mitarbeiter um die Anliegen der Mieter. Info Die App für Mieter des Bauvereins lässt sich einfach über den QR-Code installieren. Mieter, die bereits das Mieter-Portal des Bauvereins nutzen, können sich sofort in der App anmelden. Ein Erklärvideo gibt es unter: neusserbauverein. de/app.

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