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Unser Straelen -27.08.2018-

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6 UNSER PROJEKT Sie

6 UNSER PROJEKT Sie machen Flüchtlinge in Straelen mobil Alwin Terporten und Lambert Rous reparieren alte Fahrräder. Die wieder verkehrstauglichen „Drahtesel“ geben sie an Asylbewerber in Straelen ab. Wer auf Reinlichkeit bedacht ist, sollte diese Kette vielleicht besser nicht anfassen. Ölig ist sie, und an einigen Stellen auch etwas rostig. Alwin Terporten hält sie in die Höhe und mustert sie gemeinsam mit Lambert Rous. „Die ist vielleicht noch zu gebrauchen“, urteilen die beiden Männer. Zu gebrauchen, um als Ersatzteil an eines der Fahrräder zu kommen, die in Terportens Garage darauf warten, wieder straßentauglich zu werden. Seit mehr als drei Jahren ist der Heronger als Fahrrad-Reparateur im Einsatz. Zu dieser besonderen Aufgabe kam er durch sein Engagement im ökumenischen Arbeitskreis Asyl, bei dem er seit Dezember 2014 aktiv ist. „Ich betreute eine Familie mit vier Kindern aus dem Kosovo. Der habe ich das Fahrrad meines Enkels gegeben.“ Der 73-Jährige erinnert sich noch gut, welche Freude er damit auslöste. Ihm kam damals der Gedanke: Die Asylbewerber sind meist in den Außenbezirken untergebracht. Doch sie müssen mobil sein, um zur Bushaltestelle zu kommen, zum Arzt, zur Schule. Anfang 2015 machte er im Pfarrbrief von St. Marien Wachtendonk, Wankum, Herongen Werbung für sein Fahrrad-Projekt. Und musste auf Reaktionen nicht lange warten. „Es kamen viele Fahrräder, berichtet Terporten. Und der Strom ist bis heute nicht versiegt. „Das hat sich eingebürgert.“ Vor allem aus dem Straelener Raum finden die Drahtesel ihren Weg zum Mühlenberg. Dort schraubt Terporten, früher beruflich als Flugzeugtechniker tätig, nicht mehr alleine. Seit Ende 2015 bildet er mit Lambert Rous (66) ein Tandem. Rous, der Maschinenbauer, wurde vom Arbeitskreis angesprochen, ob er nicht mitmachen wolle beim Reparieren. Jeden Dienstagvormittag schraubt und Hier hebt Lambert Rous gerade ein Kinderfahrrad auf den Anhänger. Gerade den Kleinen sind die Räder eine große Freude. Alwin Terporten hat schon viel Routine darin, Fahrräder wieder verkehrstauglich zu machen. Manchmal sind für einen „Drahtesel“ auch mal 20 Stunden Arbeit nötig. feilt das Duo in Terportens Garage. „Aber der Alwin ist täglich dran“, sagt Rous. Nicht nur von Privatleuten stammen die „Drahtesel“, sondern nicht selten auch vom Fundamt. „Die sind zum Teil in einem erbärmlichen Zustand“, urteilt Terporten. Das sind dann die Exemplare, für die mal locker 20 Stunden Arbeit draufgehen. Manchmal aber ist so ein Rad auch nach nur einer Stunde wieder fit. Am meisten Mühe machen Mountainbikes. Und knifflig wird es zum Beispiel bei modernen Schaltungen. Rous: „Aber wenn man einmal den Bogen raus hat, geht’s schneller.“ Beleuchtung, Kettenschutz, Dynamo – das zählt Terporten als typische Schäden auf. Die Reparaturen wollen die beiden Männer möglichst preiswert halten, indem sie zum Beispiel nicht mehr so ansehnliche Schutzbleche ausbeulen. Unterstützung erhalten sie seit März von Said, einem 17-jährigen Afghanen. Der brachte ein Rad zur Reparatur und wurde von Terporten gefragt, ob er nicht mitmachen wolle. Er wollte. „So lerne ich Reparieren und dabei gleichzeitig Deutsch.“ Und weil er später mal Mechatroniker werden möchte, sieht er den Umgang mit Schraubenschlüssel und Ölkännchen als eine gute Vorübung. Manchmal geht so eine Reparatur auch richtig ins Geld. Unterstützung bekommt das Projekt von vielen Seiten. Terporten: „Ich kaufe bei einem hiesigen Fahrradgeschäft, das auch Altteile sponsert.“ Kollekten fließen in die kleine Werkstatt, Privatund Firmenspenden für den Arbeitskreis. In einem dicken grünen Ordner sind bisher 172 reparierte Räder verzeichnet. Sie sind auf DIN-A-4-Blättern dokumentiert samt dem Namen des Empfängers. Die Fahrräder werden gegen eine Kaution abgegeben, damit sie nicht nach kurzer Zeit als „gestohlen“ gemeldet werden. Zu erkennen sind Fahrräder aus Terportens Garage auch an einem „AS“ samt Ziffer auf dem hinteren Schutzblech. Ein Ende ihres Projekts sehen Terporten und Rous noch lange nicht. Immer wieder, erfahren sie, werden Räder kaputt gemacht. Und eine Hilfsorganisation hat auch ihr Interesse an diesem Service angemeldet. TEXT MICHAEL KLATT FOTOS EVERS (2), PRIVAT Alwin Terporten mit fünf Kindern aus dem Irak, denen er im August 2016 fünf Fahrrräder übergab.

Unser STRAELEN IHRE BANK IN STRAELEN 7 ANZEIGE Sehr zufrieden mit dem Volksbank-Service „Mein Konto, meine Hausbank, meine Genossenschaft“: Drei Kunden berichten über ihre Erfahrungen Marcel Lemmen kann sich auf die Volksbank verlassen. Auch, wenn’s mal schnell gehen muss. MEINE HAUSBANK Seit knapp 15 Jahren ist der 35- jährige Marcel Lemmen Volksbank-Kunde. „Das begann, als ich mein erstes eigenes Geld verdiente“, erinnert sich der Technische Zeichner. Der Kontakt wurde damals über Freude hergestellt, die bei der Volksbank eine Ausbildung machten. Lemmen ließ sich bei der Volksbank ein Girokonto einrichten. Und hat seitdem den Service des Kreditinstituts auf vielerlei Weise genutzt. Etwa, als er vor drei Jahren ein Haus kaufte. „Das war eine spontane Aktion, ich bekam kurzfristig ein Haus angeboten.“ Dank der kompetenten Beratung durch die Volksbank wurde das Projekt schnell und komplikationslos gestemmt. „Das waren super Gespräche“, urteilt Lemmen. Bausparen und Finanzierung liefen komplett über die Volksbank. Die Niedrigzinsphase erleichterte das Vorhaben. Auch arbeite die Volksbank in Straelen eng mit einem Notar zusammen. „Ich musste mich nicht viel kümmern“, merkt Lemmen dankbar an. Auch für die Autofinanzie- Aylin Kunduz wickelt viele Bankgeschäfte per Smartphone ab. rung schaltete er die Volksbank ein. Ehrlichkeit ist aus Lemmens Sicht die besondere Stärke der Volksbank an der Niers. Hinzu kommen Seriosität und Offenheit. „Ich bin nie zu etwas gedrängt worden.“ Gut findet der Straelener das Komplettpaket der Bank und die Tatsache, dass sich ein Berater fest um ihn kümmert. „Zwei bis drei Sätze, dann sind wir uns schnell einig.“ Für die Volksbank würde er sich jederzeit gerne wieder entscheiden. Aylin Kunduz würde ebenfalls jederzeit wieder die Volksbank an der Niers wählen. Vor rund zehn Jahren hat sie dort ihr Konto eröffnet und ihr Taschengeld angespart. „Ich glaube, ich habe das erste Geld für Handy-Guthaben abgehoben“, berichtet die 26-jährige Industriekauffrau. Mittlerweile hat die Straelenerin sehr viel mehr Beziehungen zur Volksbank. „Seit kurzem habe ich ein Darlehen fürs Auto laufen“, sagt sie. Das Girokonto ist natürlich auch bei der Volks- bank. Bei Rückfragen, beispielsweise nach einem Dispo, werde direkt geholfen, es werde immer nach Lösungen gesucht. Immer könne sie auf ihr Geld zurückgreifen. Und als sie vor acht Jahren ihre Ausbildung begann, wurde sie von ihrer damaligen Beraterin auf die Themen Vorsorge und Riester-Rente angesprochen. Das sei damals in Ruhe überlegt worden. Jetzt werde einmal im Jahr über den Stand der Dinge geschaut und gegebenenfalls angepasst. Gut findet Aylin Kunduz, dass sie regelmäßig von der Volksbank an wichtige Termine erinnert wird. Jüngst ließ sie sich über Versicherungen beraten. „Sehr informativ“ sei dieses Gespräch gewesen. Aylin Kunduz ist mit dem Volksbank- Team zufrieden. Wie die frühere sei auch die jetzige Beraterin sehr freundlich. „Der Kundenservice ist 1 a, das ist mir sehr wichtig.“ Für Joachim Arts gehört es zur MEIN KONTO Familientradition, Volksbank- Kunde zu sein. „Mein Vater war lange Jahre als Bankdirektor bei der Vereinsbank und später bei Für Joachim Arts gehört die Volksbank zur Familientradition. MEINE GENOSSEN- SCHAFT der Volksbank beschäftigt, erzählt der 58-Jährige. Für Arts ist das Genossenschaftsprinzip gleich in doppelter Hinsicht prägend, arbeitet er doch bei der Veiling Rhein-Maas in Straelen – Herongen, innerhalb des ebenfalls genossenschaftlich organisierten Gartenbauvermarkters Landgard. „Genossenschaft finde ich gut“, sagt der Straelener. Es ist eine recht alte Gesellschaftsform, die sich dennoch an moderne Bedingungen flexibel anpassen kann. Wichtig findet Arts, dass Genossenschaftler Mitsprachemöglichkeiten haben und sich einbringen können. Das sei einer der vielen positiven Aspekte. Arts wickelt alle Bankgeschäfte über die Volksbank an der Niers ab. Das sei immer eine nahe Beziehung, der persönliche Kontakt zu den Mitarbeitern sei wichtig und richtig. „Das greift gerade bei der Volksbank in Straelen noch sehr gut. Man kennt sich über Jahre, aus solch einer gewachsenen Beziehung entsteht dann auch ein Vertrauensverhältnis.“ INFO Mit Niersfunding MV Cäcilia stärken Seit mehr als 120 Jahren ist der Musikverein Cäcilia Straelen fester Bestandteil und musikalischer Begleiter des gesellschaftlichen Lebens in der Blumenstadt. Viele Veranstaltungen bereichern die Musiker mit ihren Auftritten – und das neuerdings mit modernster Technik: Tablets statt Papiernotenblätter kommen zum Einsatz. Dadurch wird nicht nur Papier eingespart, sondern auch die Notenverwaltung vereinfacht und der Notenwart entlastet. Um das „Musikerglück“ perfekt zu machen, fehlen jetzt noch die zugehörigen Tablet- Ständer. Diese sorgen für eine sichere Nutzung der Tablets und schützen diese vor Sturz oder anderen Beschädigungen. Mit dem Niersfunding der Volksbank an der Niers sammelt der Verein hierfür Spendengelder ein. Und das Beste ist: Für jede Spende in Höhe von mindestens fünf Euro legt die Volksbank noch einmal zehn Euro obendrauf. Und das so lange, bis das Spendenziel erreicht ist. Sie wollen den Musikverein Cäcilia unterstützen? Dann spenden Sie mit unter www.niersfunding.de. Haben Sie für Ihren Verein auch ein spannendes Projekt? Dann melden Sie es doch beim Niersfunding der Volksbank an. MITARBEITER-SERIE Annemie van der Koelen Kundenberaterin Volksbank Straelen Telefon: 02834 970-105 E-Mail: annemie.van-der-koelen @vbniers.de Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt. Bei mir ist es ... ... ein menschliches Miteinander. ... ein freundliches Lob meiner Kunden. ... Aktivitäten mit meiner Familie und Freunden.

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