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Anspruchsvolles Handwerk -24.10.2017-

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Anspruchsvolles Handwerk

OP-L4 C4 Lokales RHEINISCHE POST DIENSTAG, 24. OKTOBER 2017 MELDUNG Junge Salsa-Szene sucht Verstärkung LEVERKUSEN (kno) Salsa, Bachata oder Merengue – das sind die lateinamerikanischen Rhythmen, zu denen sich Tänzer einer jungen Leverkusener Salsa-Szene bewegen. Die Gruppe, die sich jeweils mittwochs im Restaurant „La Villa“, Moosweg 4a am Schlebuscher Bahnhof in Manfort trifft, sucht jetzt Verstärkung. Auch Singles sind willkommen. Anfänger proben ab 19 Uhr, Fortgeschrittene kommen um 19.30 Uhr hinzu, freies Tanzen beginnt ab 21 Uhr. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 0214- 31129365. NOTDIENSTE DIENSTAG Feuerwehr: ☎ 0214 4061212 Polizei: Polizeipräsidium Wache Heymannstraße, ☎ 0221 2294730 Apotheken: Mathildenhof-Apotheke, Leverkusen, Schöneberger Straße 1, ☎ 0214 91019, Di 9 - Mi 9.MediLev, Leverkusen, Am Gesundheitspark 4, , Di - Mi . Ärzte: Arztnotdienst, ☎ 116117, einheitliche bundesweite Rufnummer. Krankentransport Leverkusen, ☎ 0214 76666. Zahnärzte: ☎ 0180 5 986700. Kampf um Bücherei hat sich gelohnt Vor 20 Jahren verhinderten engagierte Bürger Schließung in Steinbüchel. 7300 Medien und 200 Ausleihen pro Monat. VON TOBIAS BRÜCKER STEINBÜCHEL Die hölzernen Regale scheinen unter der Last zu ächtzen. Sie tragen nicht nur Bücher. Sie schultern Geschichten, bunte Figuren, Reisen in unbekannte Welten, Wissen aus der ganzen Welt und viel Fantasie – eine schwere und kostbare Last. Sie stehen in Steinbüchel, in der Bücherei. Die hatte eigentlich vor rund 20 Jahren schließen sollen – ein kleiner Kampf begann. Rosemarie Pankow war es, die damals die Schließung nicht hinnehmen wollte. Zusammen mit Freundin und Mitstreiterin Magret Meidow wehrte sie sich. Sie schickten Mitteilungen an die Stadt, das Land und drückten ihren Unmut aus. „Wir haben viele böse Briefe geschrieben“, sagt die Rentnerin, die mittlerweile über 80 Jahre alt ist, schmunzelnd. So böse, betont Stefanie Spickhofen lächelnd, seien diese Briefe gar nicht gewesen. Gleichwohl, könne ihnen eine fordernde Formulierung nicht abgesprochen werden. Die 54- Jährige muss es wissen, denn schließlich ist sie ist seit einiger Zeit Vorsitzende des Bücherei-Fördervereins, der die kleine Bibliothek unterstützt. Der Kampf, der vor rund 20 Jahren mit ein paar Briefen seinen Anfang nahm, war also erfolgreich. Seitdem ist die Bücherein mit all den Büchern einige Male umgezogen. Nun sind sie in einem Anbau der Montanus-Realschule zu finden, der über den Schulhof zugänglich ist. Die vielen Umzüge bergen allerdings ein großes Problem. „Man muss die Leute bei der Hand nehmen“, erzählt Pankow. Demnach wüssten viele Menschen nicht, dass im Stadtteil eine Bücherei zu finden ist. „Wenn man Pech hat, dauert es zehn Jahre“, berichtet sie weiter. Dennoch: Die Bücherei, in der rund 7300 Medien zu finden sind, ist sehr beliebt. Im Monat werden rund 200 Ausleihen registriert. Gerade Kinder sind begeistert von der großen Auswahl – und dem Fakt, dass sie die Bücher tatsächlich für geraume Zeit mit nach Hause nehmen dürfen. Das Team der Bücherei: Barbara Hörniß, Stefanie Sprokhofen, Marion Arnold, Maria Schobel; vorne: Edeltraut Hartmann, Rosemarie Pankow und Eva Müller. FOTO: MISERIUS Eine Begegnungsstätte ist der kleine Ort jedoch nicht. Dafür stöbern oft zu wenig Menschen zeitgleich in den Regalen. Immerhin aber haben die 16 ehrenamtlichen Helfer sich selbst. Sie räumen Regale ein, sind gute Seelen der Bücherei. Insgesamt zehn Stunden arbeiten sie in der Woche – das teilen sie untereinander auf. Finanziert werden die Krimis, alten Schmöker und Bilderbücher von der Stadt. Die zahlt auch die Miete. Und doch tut der Förderverein, der rund 70 Mitglieder umfasst, eine kleine Summe dazu. Vom jährlichen Beitrag von zehn Euro werden Feste, Bücher oder Lesungen organisiert. Auch Rentnerin Pankow ist dann mit dabei. „Ich fühle mich verpflichtet“, betont sie. So hilft sie obendrein im hohen Alter mit – obwohl ein großer Garten zu Hause auf sie wartet. Ihr erfolgreicher Kampf wurde am Sonntag gefeiert. Höhepunkt des Programms war die Lesung der Autorin Isabella Archan, die aus ihrem neuen Buch „Auch Killer haben Karies“ vortrug. Anspruchsvolles Handwerk Im Herbst für den Frühling planen – mit Holz und Leuchtmitteln vom Fachmann Die Spezialisten des Holzmarktes Goebel in Monheim haben die Fachkenntnis für den Einsatz des anspruchsvollen Werkstoffs Holz in Haus und Garten – und nicht nur das. Der Herbst ist gekommen, die Freiluftsaison weitgehend vorbei. Traditionell die richtige Zeit, die Planung von Neu- und Umgestaltungen für das kommende Jahr zu beginnen, auch was Terrasse und Garten betrifft, damit die Freiluftsaison 2018 gleich richtig beginnen kann. Gartenleuchten können dabei eine wichtige Rolle spielen und das Beisammensein im Freien auch nach Einbruch der Dunkelheit gemütlich machen. Dabei sind die atmosphärischen Lichtquellen nicht nur ein ästhetischer Gewinn, wie Bernhard Boettel, Geschäftsführer des Holzmarktes Goebel in Monheim, weiß: „Gartenbeleuchtungen dient auch der Sicherheit. Der Weg zur Haustür zum Beispiel, und sämtliche Stufen und Stolperfallen, sollten gut ausgeleuchtet sein.“ Wer seine Leuchten mit Bewegungsmeldern kombiniert, sorgt stilvoll und energiesparend für Sicherheit ohne dauerhafte Beleuchtung. Holz ANZEIGE Heizungs- & Sanitärtechnik Schlüsseldienste Isolierungen Elektroinstallationen Holz Göbel in Monheim bietet seinen Kunden Holz in allen Variationen an. Und umfassenden Service obendrein – vom Zuschnitt über computergestützte Planung bis zu Auslieferung und Montage. Zur Neugestaltung der Terrasse sind Holzdielen sehr beliebt. Bernhard Boettel gibt Tipps zum Dielenkauf: „Wir empfehlen unseren Kunden am liebsten Terrassendielen aus heimischen Hölzern, nicht nur wegen des kurzen Transportweges, sondern auch zum Schutz der Wälder. EU-Recht stellt sicher, dass das Holz aus nachhaltig bewirtschafteten Forsten ohne Kahlschlag stammt.“ Die Geschichte des Monheimer Holzmarktes Goebel beginnt in den 1930er Jahren, als die Gründer Ernst und Elfriede Goebel auf dem noch heute genutzten Grundstück „am Wald 1“ eine Zimmerei mit Sägewerk errichteten. Der endgültige Wechsel vom Produktionsbetrieb zum Fachhandel folgte Anfang der 1980er Jahre. Bernhard Boettel übernahm den Betrieb 2006. Heute konzentrieren sich Boettel und sein Team ganz auf das Thema Holz in allen Variationen. Das Sortiment hat über die Jahre stark an Tiefe gewonnen: Gartenholz, Konstruktionshölzer aller Art, Bodenbeläge, Paneele, Türen, Leimholz, sogar ein komplettes Möbelsortiment mit Gestaltungsmöglichkeiten ganz individuell nach den Kundenwünschen sind nur einige Beispiele aus dem umfangreichen Angebot der Monheimer. Der Service des Holzmarktes begleitet den Kunden – wenn gewünscht – über den ganzen Weg, vom Zuschnitt über die computergestützte Planung bis zu Auslieferung und Montage. Mit dem Einrichtungsberater können Kunden schon auf der Homepage des Unternehmens testen, wie unterschiedliche Oberflächen an Boden, Wand und Decke wirken. Wie sie mit Türen Räume gestalten können, welche Farben, Holzarten und Stile wozu passen, erfahren Kunden in der Ausstellung des Unternehmens. Wer möchte profitiert beim Holzmarkt Goebel von einem „Rundum-sorglos-Paket“ zu Festpreisen. Da Holz ein sehr anspruchsvoller Werkstoff ist, der Stilsicherheit und Fachkenntnis erfordert, sind regelmäßige Ausund Weiterbildung für das Team des Holzmarktes Goebel selbstverständlich. Darüber hinaus gehört das Unternehmen zum Zusammenschluss „HolzProfi“, einer deutschlandweiten Gemeinschaft von Holzfachmärkten, die sich das Ziel gesetzt haben, durch Fachkompetenz und gute Beratung, anspruchsvolle Kunden zufrieden zu stellen. www.holzgoebel.de Wintergärten

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