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Hilfe im Trauerfall -19.10.2017-

Hilfe im Trauerfall

Hilfe im Trauerfall MUSIKALISCHE UNTERMALUNG Der richtige Ton bei der Trauerfeier Eine Trauerfeier ganz ohne Musik ist kaum vorstellbar. Doch die passende Musik auszusuchen und sie richtig einzuplanen, ist oft gar icht so einfach. (rps) „Die musikalische Untermalung einer Trauerfeier sollte immer zur Persönlichkeit des Verstorbenen passen. Für den älteren Klassikliebhaber eignet sich Popmusik genauso wenig wie Wagner oder Beethoven für die rockbegeisterte Tochter – und auch auf den Zeitpunkt der musikalischen Darbietung während der Feier muss geachtet werden“, sagt Dirk-Uwe Klaas, Geschäftsführer des Bundesverbandes Bestattungsbedarf. „Musik kann den Menschen berühren und ihm Hoffnung geben“ Dirk-Uwe Klaas Bundesverband Bestattungsbedarf Musik bei der Trauerfeier beruhigt, lässt die Gedanken schweifen und schafft eine intensive Verbindung der Trauergemeinde untereinander und zum Verstorbenen. Umso wichtiger ist es, dass die Musik ein Stück weit das Leben des Verstorbenen widerspiegelt. „Das kann leichte, melodiöse Musik genauso sein wie ergreifende, besinnliche Musik – Klänge können den Menschen berühren und ihm Hoffnung geben“, so Klaas. Doch wann ist der richtige Zeitpunkt für welche Musik? „Dafür lässt sich eine einfache Regel aufstellen: Ein Instrumentalstück ist am besten geeignet für die Einleitung der Trauerfeier, für das Ende einer Ansprache und für den Auszug aus der Trauerhalle oder dem Gotteshaus. Ein Lied hingegen sollte gespielt und gesungen werden, wenn es im Kontext einer Ansprache um die Person des Verstorbenen geht“, erklärt Klaas. Dabei sei es von positiver Wirkung, wenn der Text des Liedes in irgendeiner Form die Art oder das Leben des Familienmitglieds oder Freundes widerspiegele. „Auch kann es ein Lied sein, das von der Trauergemeinde gemeinsam gesungen wird, um des Verstorbenen zu gedenken“, sagt Klaas. Eine weitere Frage ist ebenfalls im Vorfeld der Trauerfeier zu klären – und zwar, ob die Trauermusik mit einem echten Instrument gespielt werden oder die Musik von einem Tonträger erklingen soll. „Eine Orgel, ein Harmonium oder ein Keyboard findet sich für gewöhnlich in jeder Kirche und in den meisten Trauerhallen. Aber auch andere Instrumente können zum Einsatz kommen. Live gespielte Musik bei einer Trauerfeier hat eine lange Tradition“, bekräftigt Dirk-Uwe Live gespielte Musik bei einer Trauerfeier hat eine lange Tradition. FOTO: THINKSTOCK Klaas. Doch auch für das Abspielen von Musik aus einer Anlage könne es gute Gründe geben. Dies gelte zum Beispiel dann, wenn ein epochales Werk mit großem Orchester oder die Musik einer Band dargeboten werden oder wenn ein Lieblingslied des Verstorbenen – sei es nun ein internationaler Hit oder ein deutschsprachiger Popsong – die Trauerfeier individuell prägen soll. Fünfter RP-Forumstag „Vorsorge zu Lebzeiten“ Experten referieren am Samstag, 18. November, bei der Rheinischen Post in Düsseldorf und beleuchten das Thema aus vielen Blickwinkeln. (rps) Vorsorge ist ein Thema, das alle angeht. Daher lädt die Rheinische Post für Samstag, 18. November, von 10 bis 15.30 Uhr (Einlass ab 9.30 Uhr) zu ihrem mittlerweile bereits fünften Forumstag „Vorsorge zu Lebzeiten“ ein. Der findet statt im Konferenzzentrum der Rheinischen Post (Zülpicher Straße 10, 40549 Düsseldorf- Heerdt). Erstmals wird dazu auch ein kostenloser Shuttlebus eingesetzt, der in Düsseldorf vor der Deutschen Oper am Rhein (Heinrich-Heine-Allee 16a) abfährt. Experten aus sehr unterschiedlichen Bereichen berichten in ihren jeweils halbstündigen Vorträgen über Vorsorgemöglichkeiten. Im Einzelnen sind dies: Bestatter und Trauerbegleiter Claus Frankenheim (Thema: „Gut vorbereitet? Wissenswertes für den letzten Weg“), die Steuerberater Christoph Joußen und Ingo Jansen („Steueroptimierung durch Schenkung“), Oliver Wirthmann vom Kuratorium Deutsche Bestattungskultur („Eine Sorge weniger – dank guter Bestattungsvorsorge“), Monika Hofmeister und Bettina Kutzscher vom Hospizverein Düsseldorf-Nord („Wie soll ich mit meiner Familie über mein Sterben sprechen?“), Dr. Thomas Franke von der National-Bank Vermögenstreuhand („Finanzplanung – Vermögensvorsorge zu Lebzeiten“), Rechtsanwalt Jens Gartung („Erben und Vererben“) und Wulf Merkelbach von der Genossenschaft Düsseldorfer Friedhofsgärtner („Mit Sicherheit gepflegt – Vorsorge durch einen Dauergrabpflegevertrag“). Der reguläre Eintrittspreis inklusive Getränke und Snacks beträgt 27,50 Euro – RP-Abonnenten zahlen 22,50 Euro. Weil es für den Forumstag nur ein begrenztes Ticketangebot gibt, ist eine vorherige Anmeldung im Internet erforderlich: www.westticket.de/rp-expertenzeit

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