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S-Corpus -23.02.2019-

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D-WIRT C6 Düsseldorfer Wirtschaft RHEINISCHE POST SAMSTAG, 23. FEBRUAR 2019 Doc Morris will Schadenersatz von 15 Millionen Euro (wuk) Mit einer Schadenersatzklage über 15 Millionen Euro geht die niederländische Versandapotheke DocMorris jetzt gerichtlich gegen die Apothekerkammer Nordrhein vor. Seit gestern liegt der Fall bei einer Zivilkammer des Landgerichts. Der seit Jahren brodelnde Konflikt hatte zuvor schon mehrere Gerichte beschäftigt. Zunächst war die Apothekerkammer ab 2012 beim Landgericht Köln erfolgreich gegen die Versandapotheke vorgegangen. Das Hauptargument der Kammer: Doc- Morris verhalte sich wettbewerbswidrig, weil das Unternehmen gegen die deutsche Festpreisbindung für verschreibungspflichtige Arzneimittel verstoße. Mehrfach erließen Kölner Richter daraufhin Einstweilige Verfügungen gegen DocMorris. Diese Verfügungen hatte die Apothekerkammer Nordrhein auch vollstrecken lassen. Das aber, so meint Doc Morris, sei von Anfang an ungerechtfertigt gewesen – zumindest vor dem Hintergrund einer späteren Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes (EuGH). Dort nämlich siegte DocMorris im Jahr 2016 und bekam schriftlich, dass die deutsche Preisbindung nicht auf ausländische Versandapotheken innerhalb der Europäischen Union (EU) anzuwenden sei. Den bis Ende 2015 entstandenen Schaden müsste DocMorris jetzt konkret nachweisen, kann ihn aber nur schätzen – und beziffert ihn mit aktuell 15 Millionen Euro. Die Apothekerkammer Nordrhein hält dagegen die gesamte Forderung für unbegründet. Auch nach dem EuGH-Urteil sei unklar geblieben, ob deutsches Arzneimittelpreisrecht für eine ausländische Versandapotheke gelte. Ein Urteil des Landgerichts steht aus. Karneval bringt mehr als eene Penning Die tollen Tage spülen viel Geld in die Stadt. Gastronomie, Hotels und Handel profitieren. VON HELENE PAWLITZKI UND UWE-JENS RUHNAU Ab Donnerstag ist das Leben in der Karnevalshochburg Düsseldorf anders. Für viele gilt: Feiern im Vollgasmodus. Mit dem jecken Treiben wird gutes Geld verdient. Das spiegelt eine Zahl, die auch von der Industrie- und Handelskammer (IHK) akzeptiert wird: Nach einer Analyse des Carnevals Comitees (CC) sorgt die Session für zirka 300 Millionen Euro Umsatz. 450.000 Besucher wurden beim Zoch 2018 von der Stadt gemeldet. CC-Geschäftsführer Hans-Jürgen Tüllman beziffert den Anteil auswärtiger Besucher auf ein Drittel. Hotels Im jecken Februar 2018 wurden 336.500 Gästeübernachtungen in Düsseldorf gezählt. Das war der zweitbeste Februarwert überhaupt bisher. Ein Plus von sieben Prozent. Allerdings lief im Februar die Messe Metav mit mehr als 26.000 Besuchern. Die stärksten ausländischen Quellmärkte waren Großbritannien mit 13.500 Übernachtungen, die Niederlande mit 8600 und die USA mit 8300 Übernachtungen. Nicht wenige dieser Buchungen dürften laut Düsseldorf Tourismus mit Karnevalstrips zu tun gehabt haben. Da keine Werte mit Tagesbezug vorlägen, sei eine Schätzung aber unseriös. Das Steigenberger Parkhotel muss sich normalerweise keine Sorgen um Buchungen machen. „Das wäre ja auch schlimm, wenn man nun schon ein Hotel der Kö ist“, sagt Hoteldirektor Carsten Fritz. Aber zu Altweiber und am Karnevalssamstag sind seine Doppelzimmer stets komplett ausgebucht. Der Grund: Das Parkhotel freut sich über jecke Gäste – zum Beispiel beim Fest der Feste (Fe-de-Fe). Hier: Michael und Miram Schmauder im Jahr 2018. FOTO: ANNE ORTHEN Hotelgäste dürfen die Steigenberger-Festivitäten zu Altweiber und besonders das Fe-de-Fe am Karnevalssamstag besuchen. „Mit über 1000 Gästen ist das eine unserer größten Veranstaltungen.“ Dazu reisten viele Gäste aus England und den Niederlanden an. Der Breidenbacher Hof liegt ebenfalls am Zugweg. Laut Marketingchefin Britta Germann sind Drei-Tages-Pakete für Zimmer und Suiten mit Blick auf den Zug sehr beliebt, auch Fensterplätze im Restaurant seien begehrt. „Die internationalen Gäste finden den Karneval fantastisch.“ Manche von ihnen, die aus einem anderen Anlass in der Stadt sind, seien ganz verdutzt, wenn man ihnen erkläre, was nächste Woche in Düsseldorf los sei. Dann aber seien sie begeistert. Für einige Gäste aus dem arabischen Raum wurden gerade erst Perücken besorgt. Handel Tagesreisende sorgen durchschnittlich für Umsätze in Höhe von 36,60 Euro in Düsseldorf. Jecke Tagesreisende dürften somit allein am Rosenmontag für Umsätze in Höhe von rund 5,5 Millionen Euro sorgen. Die Ausgaben der Düsseldorfer Narren sind dabei noch gar nicht berücksichtigt. Den großen Durchzug der Jecken erleben als erstes die Händler im Bahnhof. Zu Tausenden strömen an Altweiber und Rosenmontag Gäste in die Stadt, die im Ruhrgebiet, in Ostwestfalen oder gar im Sauerland ihren Appetit auf Karneval nicht befriedigen können. Davon profitiert etwa der Edeka im Hauptbahnhof, der von der Firma SSP betrieben wird. „Sie können davon ausgehen, dass die besten Tage für Bahnhofshändler im Rheinland die Karnevalstage sind – besonders die, die Getränke und Snacks verkaufen“, sagt Sprecher Michael Glatz. „Während Händler für Mode und Accessoires vielleicht eher Respekt haben müssen vor den Menschenmassen, macht uns das Geschäft an Karneval richtig Spaß.“ Der Karneval ist für den Handel insgesamt aber ein zweischneidiges Schwert. Das gibt selbst Peter Achten zu, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands NRW und als Rheinländer dem Karneval zugeneigt. „Für manche Geschäfte ist es natürlich an Altweiber nach 12 Uhr schwierig“, sagt er. „Rosenmontag schließen manche ganz, besonders die am Zugweg.“ Andere nutzen die Tatsache, dass manche Menschen vielleicht keine Lust aufs Feiern, aber trotzdem frei hätten. „Es gibt Möbelhäuser, die spezielle Aktionen machen, um Karnevalsmuffel anzusprechen.“ Hausbrauereien Für die Hausbrauereien ist Karneval Top-Geschäft. Altweiber gilt nach wie vor als umsatzstärkster Tag des Jahres. Peter König vom Füchschen betont, dass auch Freitag, Samstag und Sonntag starke Tage geworden seien. Am Rosenmontag sei dann das Geschäft etwas schwächer, „die Luft und das Geld gehen aus“. Michael Schnitzler, Baas des Uerige, merkt an, dass es bei aller Freude schön wäre, wenn das Geschäft etwas gleichmäßiger verlaufen würde. „Die Beanspruchung von Mensch und Material ist enorm.“ König wie Schnitzler berichten von Besuchergruppen aus ganz Deutschland und aus dem Ausland (Österreich/Schweiz), die teils jeden Tag kämen. „Wie die das aushalten, ist mir ein Rätsel“, sagt König. Vodafone verstärkt an den Karnevalstagen sein Mobilfunknetz VON LAURA IHME Zwischen Altweiber und Aschermittwoch benutzen die Jecken ihr Handy sehr viel häufiger als üblich. Und auch die transportierte Datenmenge steigt nach Angaben von Vodafone in dieser Zeit um rund 40 Prozent gegenüber einem normalen Werktag an. Der Mobilfunkanbieter verstärkt deshalb während der tollen Tage sein Netz – und ist auch selbst erstmals mit einem eigenen Wagen beim Zoch dabei. Um für ein stabiles Netz während der Karnevalstage zu sorgen, werden die Mobilfunkstationen von Vodafone in der Zeit von Altweiber bis Aschermittwoch speziell justiert: Die Netzkapazität wird dann genau dorthin gelenkt, wo sich die meisten Menschen aufhalten – zum Beispiel in die Altstadt oder an die Zugstrecke am Rosenmontag. Im Vergleich zum vergangenen Jahr hat das Unternehmen nach eigenen Angaben außerdem den Breitbandausbau für schnelles und mobiles Internet weiter vorangetrieben: An 40 LTE-Standorten wurden zusätzliche Antennen für das schnelle Internet montiert. Seit Rosenmontag 2018 sei zudem an vier Mobilfunkstationen erstmals LTE installiert worden. Um den Breitbandausbau soll es denn auch beim Zoch gehen: Der Karnevalswagen von Vodafone steht unter dem Motto „#MissionGigabit“ und thematisiert schnelle Datenverbindungen. „Die fünfte Jahreszeit ist für uns ideal, um unsere Initiativen zur Digitalisierung auf humorvolle Art und Weise einer idealen breiten Öffentlichkeit zu präsentieren“, sagt Guido Weber, Leiter für Sales und Promotion bei Vodafone. Er hatte die Idee zur Teilnahme des Der Wagen, gestaltet von Jacques Tilly, zeigt einen surfenden Jecken im Mobilfunknetz. FOTO: VODAFONE Unternehmens am Rosenmontagszug 2019. Gestaltet wurde der Wagen für Vodafone von Jacques Tilly, gezeigt wird auf dem Wagen zum Beispiel ein surfender Jeck im Mobilfunknetz. Apropos Netz: Selbst wenn das Mobilfunknetz an einigen Stellen während der Karnevalstage nicht so gut sein sollte, sind Notrufe über die 112 jederzeit möglich. Diese Anrufe haben, wie Vodafone ausführt, im Mobilfunknetz immer Vorrang und erreichen dann die Leitstelle der Feuerwehr innerhalb weniger Sekunden. S Corpus Chancen und Risiken beim privaten Immobilienverkauf Ein Haus oder eine Wohnung zu verkaufen ist keine Kleinigkeit – trotz oder gerade wegen des massiven Nachfrageüberhangs. Erfahrung auf dem lokalen Immobilienmarkt, Rechtskenntnisse und Verhandlungsgeschick sind das A und O für den reibungslosen Verkauf seiner eigenen vier Wände zum bestmöglichen Preis. Denn schon ein kleiner Fehler kann für den Verkäufer große finanzielle Konsequenzen haben. Ratsam ist der Einsatz eines professionellen Maklers. Verkaufsleiter Kambiz Payandeh kennt den Markt. Die Nachfrage nach Wohnimmobilien übertrifft derzeit das Angebot, die Immobilienpreise steigen Jahr um Jahr. Trotzdem ist natürlich jede Immobilie ganz individuell zu betrachten und zahlreiche Faktoren beeinflussen den jeweils erzielbaren Preis. Für Verkäufer als auch für Käufer ist es deshalb nicht leicht, den Markt richtig einzuschätzen. Verkäufer könnten selbst in der derzeitigen Situation durch das Ansetzen zu hoher Preise auf ihrem Objekt sitzen bleiben, obwohl durch realistische Einschätzung und kluges Agieren ein guter Preis zu erzielen wäre. Beim Immobilienverkauf ist es wichtig, das Objekt im Hinblick auf Lage, Qualität und Merkmale am Markt zu vergleichen – dabei hilft ein Makler mit lokaler Markterfahrung. Der Immobilienmakler kümmert sich zunächst um den wichtigsten Punkt für den erfolgreichen Verkauf – die Preisfindung. Ein guter Makler kennt die Marktpreise, nimmt selbst eine kompetente Wertermittlung vor und berät bei Festlegung des Angebotspreises. Er unterstützt bei der Vorbereitung und Erstellung der Verkaufsunterlagen, erstellt ein aussagekräftiges Exposé und versendet dieses an Interessenten. Er schaltet Verkaufsanzeigen in Internetportalen, präsentiert die Immobilie auf seiner Website und kümmert sich um aufmerksamkeitsstarke Außenwerbung. Er sortiert die eingehenden Anfragen, vereinbart Besichtigungstermine, kümmert sich um die Beibringung sämtlicher Unterlagen und begleitet den Verkauf vor Ort beim Notar. Die S Corpus Immobilienmakler GmbH ist der führende Anbieter im Rheinland und rangiert deutschlandweit seit Jahren unter den Top-Immobilienvermittlern. Durch die Kooperation mit bewährten Partnern erhalten Käufer alle Leistungen – von der Immobilienvermittlung bis zur Baufinanzierung – aus einer starken und erfahrenen Hand. Besuchen Sie uns für ein persönliches Gespräch in der Berliner Allee 27-29. Terminabsprache gerne unter Telefon 0211 15978340. Wir wissen mehr – www.s-corpus.de ANZEIGE 100 Immobilien-Experten Ihr Ihr Immobilienverkauf in in den besten Händen. Informieren Sie sich Informieren Sie sich unter 0211 15978340 unter 0211 15978340 s-corpus.de

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