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Schule.Studium.Weiterbildung -14.10.2017-

Schule.Studium.Weiterbildung

Schule.Studium.Weiterbildung. WIE ES NACH DEM BACHELOR WEITER GEHEN KANN Den MBA online im Fernstudium absolvieren (rps) Den Master of Business Administration im Fernstudium absolvieren: Das geht am RheinAhrCampus der Hochschule Koblenz. Das Fernstudium richtet sich an Berufstätige, die ihr Profil, etwa zur Übernahme von Führungsaufgaben, um betriebswirtschaftliches Know-how und Managementkompetenzen erweitern möchten. Die unterschiedlichen Berufsgruppen und Fachrichtungen der Kommilitonen stellen eine besondere Bereicherung für alle dar. Sie profitierten von dem Blick über den Tellerrand und dem Perspektivwechsel. Es entstanden ein großartiges Netzwerk und Freundschaften“, sagt Nadine Blau, Absolventin des MBA. „Die Unterstützung durch Kommilitonen und das Netzwerk haben mir sehr dabei geholfen, das Fernstudium zu meisten. Ein Online-Austausch war immer möglich, und wir haben Lerngruppen gebildet.“ Fernstudieninteressierte können sich für das kommende Sommersemester 2018 ab dem 2. November online bei der ZFH bewerben unter www.zfh.de/anmeldung Studium: Mensch und Computer (rps) Angehende Informatiker können sich an der Wilhelm Büchner Hochschule künftig auf die Zusammenarbeit von Menschen und Maschinen spezialisieren. Dafür sorgt eine neue Vertiefungsrichtung namens Mensch-Computer-Interaktion im Fernstudium Angewandte Informatik. Das berufsbegleitende Studium kombiniert klassische Inhalte des Fachs mit Psychologie, Soziologie und Design. So lernen die Studierenden zum Beispiel, Nutzeranforderungen für Apps, VR-Brillen oder andere Computer und Maschinen zu analysieren und daraus Konzepte und Systeme für ihre Bedienung zu entwickeln. Das Studium lässt sich ab sofort beginnen und kostet 333 Euro pro Monat. Die Regelstudienzeit beträgt sieben Semester. www.wb-fernstudium.de Tipps für den Endspurt zum Bachelor Gerade war man noch eines der Uniküken, nun steht der Abschluss kurz bevor. Im Vordergrund steht jetzt die Bachelorarbeit. Aber was ist, wenn das Zeugnis bei der Bewerbungsfrist für den Master noch nicht da ist? VON JESSICA KIEFER Das Ende des Studiums kommt für viele Studenten schneller, als ihnen lieb ist. Jetzt heißt es: Abschlussarbeit schreiben, die letzten Prüfungen bestehen, sich darüber klar werden, was man danach machen möchte und bei all den Zukunftsplänen nicht den Überblick verlieren. Antworten auf wichtige organisatorische Fragen zur Studienabschlussphase. Wie geht es jetzt weiter? Die Abschlussphase im Studium kann ganz schön stressig sein. Wer nun keine Zeit mehr hat zu jobben, kann in den letzten Wochen zur Not die oft zinsfreien Abschlussdarlehen vom Studentenwerk in Anspruch nehmen. FOTO: FRANZISKA GABBERT/DPA-TMN Welche finanziellen Hilfen gibt es? Wer die Voraussetzungen erfüllt, kann bis zum Ende der Regelstudienzeit Bafög erhalten. Beim Bachelor liegt sie normalerweise bei sechs Semestern. Die Zahlung der Förderung erfolgt bis einschließlich des Monats, in dem das Gesamtergebnis des Studiums bekanntgegeben wird. Darüber hinaus gibt es weitere Möglichkeiten, in der Abschlussphase finanzielle Unterstützung zu erhalten. Denn für zeitaufwendiges Jobben ist dann häufig keine Zeit mehr. Eine Möglichkeit sind die Darlehenskassen der Studentenwerke, sagt Bernhard Börsel vom Deutschen Studentenwerk (DSW). Beinahe alle Studentenwerke bieten diese Hilfe in finanziellen Notlagen an. Die Höhe des Darlehens richtet sich nach dem individuellen Bedarf. Anders als beim Bafög muss der Absolvent später den gesamten Betrag zurückzahlen. Ob und in welcher Höhe mit Zinsen zu rechnen ist, hängt von der jeweiligen Kasse ab. Eine weitere Option ist der Bildungskredit des Bundes, den Studenten in fortgeschrittenen Ausbildungsphasen in Anspruch nehmen können. Die Höhe des Kredits ist auch hier individuell. Der Kredit muss vollständig zurückgezahlt werden, wobei in jedem Fall Zinsen anfallen. Wann bekommen Studenten ihr Zeugnis? An den meisten Hochschulen gibt es für die Zeugnisausgabe keinen fixen Termin. „Wenn alle erforderlichen Leistungen absolviert und bewertet sind, habe ich einen Anspruch darauf, dass mir ein Zeugnis ausgestellt wird“, erklärt der Kölner Rechtsanwalt Philipp Verenkotte. Dabei regelt die Prüfungsordnung, bis wann der Student das Zeugnis nach Erbringung der letzten Leistung spätestens erhalten muss. „In der Regel sind es ein paar Wochen“, sagt Verenkotte. Dann muss der Student das Zeugnis entweder selbst abholen, oder es wird ihm zugeschickt. Wichtig ist, rechtzeitig vor dem geplanten Studienabschluss zu prüfen, ob wirklich alle Leistungen erbracht und auf der Leistungsübersicht aufgeführt sind. Sind Verbuchungen noch offen, sollten sich Studenten frühzeitig an das Prüfungsamt wenden. Ist eine Bewerbung für den Master ohne Bachelorzeugnis möglich? Um sich für einen Master bewerben zu können, ist in aller Regel ein abgeschlossenes Bachelorstudium nötig. Die Fristen für die Masterbewerbung hängen von der Hochschule und vom Studiengang ab. Wenn beim Ablauf der Bewerbungsfrist noch kein Bachelorzeugnis vorliegt, gibt es oft die Möglichkeit, sich stattdessen mit einem vorläufigen Zeugnis zu bewerben, erklärt Verenkotte. Dieses können Studenten in Form einer Leistungsübersicht beim zuständigen Prüfungsamt beantragen. Wird der Student zum Masterstudiengang zugelassen, passiert das unter der Bedingung, dass er innerhalb eines bestimmten Zeitraums den erfolgreichen Bachelorabschluss nachweisen muss. Wie bleibe ich mit der Uni in Verbindung? An den meisten Hochschulen gibt es Alumni-Organisationen, über die Absolventen mit ihrer Alma Mater in Kontakt bleiben können. Ein Alumni- Netzwerk ist wie eine Art Service-Netzwerk, erklärt Christian Kramberg vom Verband der Alumni-Organisationen im deutschsprachigen Raum. Neben der Möglichkeit zur Teilnahme an Wissenschaft und Forschung gehe es auch darum, Kontakte zu anderen Ehemaligen zu knüpfen oder aufrechtzuerhalten, sowohl regional als auch international. Auch diejenigen, die noch im Studium sind, können von den Alumni-Netzwerken der Hochschule profitieren. Viele Alumni-Organisationen bieten Studenten durch Mentoring-Programme die Möglichkeit, mit kommen, die nun im Berufsleben Ehemaligen in Kontakt zu stehen. Werde ich automatisch exmatrikuliert? In den meisten Fällen passiert die Exmatrikulation automatisch, ohne dass sich der Student darum kümmern muss. Dabei erfolgt die Exmatrikulation zum Ende des Semesters, in dem die letzte Prüfung abgelegt wird, sagt Rechtsanwalt Philipp Verenkotte. Mit der Exmatrikulation endet auch der Studentenstatus. Studentenausweis und Semesterticket werden also ab diesem Zeitpunkt ungültig und man muss sich um Ersatz kümmern. Ingenieure sollten breite Grundlage haben Angehende Ingenieure sollten sich erst im Master spezialisieren. Erst müsse man das große Ganze verstehen lernen, empfiehlt eine Expertin. Angehende Ingenieure absolvieren lieber erstmal ein breites Bachelor-Studium, bevor sie sich spezialisieren. FOTO: MATTHIAS BEIN/DPA (rps) Wer Ingenieur werden will, sollte sich im Studium nicht zu früh auf einen Bereich festlegen. „Ich würde jedem raten, sich breit aufzustellen und sich zunächst entsprechendes Grundwissen anzueignen“, sagt Josefine Freitag von der Technischen Universität Braunschweig. „Anders als Fachhochschulen, die für einen Beruf ausbilden, will das Hochschulstudium eine breite Grundlage schaffen“, erklärt sie. Deshalb empfiehlt sie Studierenden, sich möglichst spät zu spezialisieren – erst im Master und nicht im Bachelor. Denn hat man das große Ganze verstanden, kann Schritt für Schritt eine Spezialisierung folgen. Die Möglichkeiten sind vielfältig: So können sich Studierende, die sich für Luft- und Raumfahrttechnik interessieren, auf Triebwerke oder Leichtbau spezialisieren. Wer andere Interessen „Schielen Sie nicht zu sehr auf Entwicklungen am Arbeitsmarkt“ Josefine Freitag, TU Braunschweig hat, legt den Schwerpunkt auf Kraftstofftechnik, auf Landwirtschaftsmaschinen, auf Solarzellen oder Windkraft. Die Entscheidung, worauf sich Studierende spezialisieren, sollten sie entsprechend Interesse und Begabung treffen. „Schielen Sie dabei nicht zu sehr auf Entwicklungen am Arbeitsmarkt“, warnt Freitag. „Denn die Rahmenbedingungen können sich etwa durch Entscheidungen in der Politik immer wieder ändern.“

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