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Schule.Studium.Weiterbildung

Schule.Studium.Weiterbildung. CHANCEN FÜR ENGAGIERTE STUDENTEN Personalberater tagen zum digitalen Wandel Neuer Master „Insolvenz und Sanierung“ (rps) Die Juristische Fakultät der Heinrich-Heine-Universität bietet neu den weiterbildenden Masterstudiengang L.L.M) „Insolvenz und Sanierung“ an. Die Teilnahme setzt ein qualifiziertes, deutsches oder ausländisches Examen, in der Regel eine überdurchschnittliche Seminarleistung (rps) Der digitale Wandel wirkt sich spürbar darauf aus, wie Unternehmen neue Mitarbeiter gewinnen sowie bestehendes Personal binden und führen. In der Arbeitswelt 4.0 muss der Methodenkoffer von Personalberatern bei der Personalsuche und -auswahl und von HR-Verantwortlichen bei der Personalarbeit in den Unternehmen neu bestückt werden. Die Themen- und Referentenauswahl des diesjährigen Deutschen Personalberatertages am 26. April trägt dieser Herausforderung Rechnung. In elf Key-Notes, Expertenrunden und interaktiven Foren liefert der Zukunftskongress für Personalberater und HR-Experten fachliche Impulse und mögliche Antworten auf sich abzeichnende Zukunftsszenarien. Veranstaltungsort ist Bonn. Ausgerichtet wird die Veranstaltung bereits zum 19. Mal vom Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU). Weitere Infos unter www.deutscherpersonalberatertag.de sowie Berufserfahrung voraus. Das Insolvenz- und Sanierungsrecht hat sich zu einer eigenständigen und überaus dynamischen rechtlichen Spezialmaterie entwickelt. Die reguläre Juristenausbildung deckt dieses Rechtsgebiet nicht ab. www.isr.hhu.de ▶Business + Medical English, native speaker, for companies and privat. ☏ 0160/ 4472029 ▶Mathenachhilfe zuhause, 01 63/ 9 06 24 26 ▶KLavierunt. von dipl. Lehrerin. 0163/9062426 ▶Klavierunterricht, Anf./Fortg., 0160/4472029 ▶Gitarrenunterricht in Hilden, ☏ 02103/ 64157 Drei in einem – Steuerberater werden Ausbildung, Studium und Berufspraxis in Kombination – das bietet die 3-in-1-Karriere des Steuerberaterverbands Düsseldorf, der Hochschule Düsseldorf und des Max-Weber-Berufskollegs. VON ISABELLE DE BORTOLI Leistungsträger gesucht: Nach Abitur oder Fachhochschulreife Ausbildung, Studium und Praxis verbinden – das geht beim Steuerberaterverband Düsseldorf. Im Rahmen der Ausbildung zum Steuerfachangestellten besuchen die Teilnehmer das Düsseldorfer Max- Weber-Berufskolleg. Parallel dazu nehmen sie an der Hochschule Düsseldorf ein betriebswirtschaftliches Bachelor-Studium auf. Damit nicht alles graue Theorie bleibt, arbeiten die Studenten an drei Wochentagen in ihrer Ausbildungskanzlei mit und lernen so von Anfang an die Abläufe in der Praxis und die Mandanten kennen. Bereits ab dem ersten Semester der 3-in-1-Ausbildung verdienen sie außerdem ihr eigenes Geld. Die 3-in-1-Karriere ist intensiver als ein normales Bachelor-Studium. Daher dauert sie länger, bringt aber auch zwei Abschlüsse: Die Regelstudienzeit beträgt neun Semester. Die praktische Ausbildung und das Berufskolleg schließen die Teilnehmer bereits nach zweieinhalb Jahren mit der Prüfung zum Steuerfachangestellten ab. Nach weiteren zwei Jahren Praxis und Studium erlangen sie mit der Bachelor-Arbeit den akademischen Grad als Bachelor of Arts. Und wie geht es dann weiter? Mit dem erfolgreichen Studienabschluss ist der Grundstein für die Karriere gelegt. Parallel zur Arbeit in einer Kanzlei kann man nach weiteren zwei Berufsjahren die Prüfung zum Steuerberater ablegen. Mit diesem Modell spart man zwei Jahre: Denn mit einem normalen Vollzeitstudium im Anschluss an die Ausbildung muss man für die Prüfungszulassung zum Steuerberater drei Jahre in der Kanzlei arbeiten. Insgesamt kann man mit der 3-in-1-Karriere also schon nach 6,5 Jahren Ausbildung, Studium und Berufspraxis Steuerberater werden. Die Hochschule Düsseldorf bietet speziell für die 3-in-1- Karriere den Studiengang Bachelor Taxation Dual an. Er umfasst neun Semester Regelstudienzeit und ergänzt die Module Berufskolleg und Kanzleipraxis. In kleinen Gruppen erfahren die Studenten, wie Unternehmen „ticken“. Sie lernen die typischen praktischen Problemstellungen kennen und erarbeiten hierfür passende Lösungen. Aus dem Blickwinkel des steuerlichen Beraters lernen sie außerdem alles über betriebswirtschaftliche Grundlagen, wie Unternehmen geführt werden, die rechtliche Rahmenbedingungen von Unternehmen, die Informationsverarbeitung in Unternehmen, die Darstellung der wirtschaftlichen Lage eines Unternehmens durch Rechnungslegung und die Besteuerung von Unternehmen. Das Gelernte aus Berufskolleg und Hochschule wenden die Studenten an drei Tagen in der Woche in ihrer Ausbildungskanzlei an und erfahren dort alles Wichtige zu den vielfältigen Aufgaben eines Steuerberaters, zu den Abläufen und den Mandanten, die von der Kanzlei betreut werden. Mehr unter www.stbverband- duesseldorf.de/services/3in1- karriere Masterstudium mit Steuerberater-Lehrgang Für Interessenten, die zusätzlich zum Steuerberater- Examen noch eine akademische Weiterbildung anstreben, startet erstmals ab dem Wintersemester 2017/18 der berufsbegleitende Studiengang „Master Taxation“ an der Hochschule Düsseldorf. Er verbindet Beruf, Studium und den Besuch des Teilzeit-Lehrgangs der SteuerberaterAkademie Düsseldorf für die Prüfung 2019/20 passgenau und flexibel miteinander. So wird ein wesentlicher Teil der Studienmodule mit den entsprechenden Unterrichtseinheiten des Teilzeit-Lehrgangs zeitlich und inhaltlich verzahnt. Die Seminare der Hochschule finden in der Regel freitags und samstags statt, ebenso wie die Unterrichtseinheiten im Teilzeitlehrgang. Bei einem Studienbeginn zum Wintersemester im September 2017 und dem Besuch des Teilzeitlehrgangs ab Mai 2018 kann bei Erfüllung aller Zulassungsvoraussetzungen gemäß § 36 StBerG das schriftliche Steuerberater-Examen im Herbst 2019 abgelegt werden. Im Anschluss folgen die Anfertigung der Thesis und der mündliche Teil der Steuerberaterprüfung, so dass der Studiengang im Frühjahr 2020 einschließlich aller zu bestehenden Examina abgeschlossen werden kann. Der Steuerberater-Teilzeitlehrgang umfasst sowohl die Vorbereitung auf den schriftlichen als auch auf den mündlichen Prüfungsteil der Steuerberaterprüfung. Zulassungsvoraussetzungen für das Studium sind der Nachweis des Abschlusses eines wirtschaftswissenschaftlichen Bachelor- oder Diplomstudienganges oder des 1. Juristischen Staatsexamens an einer deutschen Hochschule oder eines mindestens gleichwertigen Abschlusses an einer ausländischen Hochschule und der Nachweis einer einjährigen einschlägigen Praxistätigkeit nach dem ersten Hochschulabschluss vor Beginn des Masterstudiengangs. Das Studium kostet insgesamt 12.000 Euro, Anmeldeschluss ist der 15. Juli. Mehr unter wiwi.hs-duesseldorf.de/studium/studiengaenge/master-taxation Kreative Köpfe vereint – Studenten gesucht Mit spannenden Leuten arbeiten, voneinander lernen und ganz nebenbei den Lebenslauf aufpolieren: Beim Organisationsforum Wirtschaftskongress in Köln ist das für Studenten möglich. VON SARAH SCHNEIDEREIT Viele Personalchefs wollen am liebsten Uni-Absolventen einstellen, die jung sind und zugleich neben einem abgeschlossenen Studium auch noch fünf Jahre Berufserfahrung mitbringen. Für Studenten oft eine große Herausforderung, die nur schwer zu meistern ist. Umso besser also, wenn sie schon im Studium die Gelegenheit nutzen konnten, in die Arbeitswelt hinein zu schnuppern. Beim Kölner Organisationsforum Wirtschaftskongress (OFW), das alljährlich den World Business Dialogue organisiert, ist das möglich. Anfang März ist die rein von Studenten organisierte Veranstaltung bereits zum zwanzigsten Mal über die Bühne gegangen. 1984 wurde die Studenteninitiative gegründet mit dem Ziel, schon während des Lernen fürs Steuerberaterexamen: In Kooperation mit der Hochschule Düsseldorf bietet der Steuerberaterverband Düsseldorf einen Bachelorund einen Masterstudiengang an. FOTO: STEUERBERATERVERBAND DÜSSELDORF Verena Liebeck, Kai Zacher und Nina Anne Pahnke (v.l.) gehörten in diesem Jahr zum Team des Organisationsforums Wirtschaftskongress in Köln. FOTO: OFW Studiums die universitäre Theorie an der unternehmerischen Praxis zu erproben. Auch wenn OFW an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät zu Hause ist, helfen auch oft Nicht-BWL-Studenten ein Jahr lang im Organisationsteam mit. Dass die Vorbereitung des Kongresses viele unterschiedliche Persönlichkeiten mit spannenden Lebensläufen zusammenbringt, hat sich auch dieses Mal wieder gezeigt. Mit 34 Jahren ist Nina Anne Pahnke aus der Abteilung „Trends & Speakers“ die Älteste im Team. Die angehende Wirtschaftsingenieurin hat vor ihrem Studium in Köln schon Malerei in Barcelona studiert und als Mo- dedesignerin für Hugo Boss gearbeitet. „Mir war es schon immer wichtig, kreativ sein zu können. Beim OFW gibt es zwar schon eine über die Jahre entstandene ,Kultur‘, aber wir sind innerhalb des Teams doch sehr flexibel“, findet Pahnke. Außerdem gebe es keine Hierarchien und die Wertschätzung der Arbeit untereinander sei sehr gut. „Der Spirit im Team ist cool“, lobt die 34-Jährige, die seit anderthalb Jahren in Köln studiert. Ihr nächstes Projekt hat die kreative Studentin schon geplant. Im Sommer möchte sie gerne mit einem internationalen Team etwas zu den UN-Zielen der Nachhaltigkeit realisieren. Kai Zacher zählt mit seinen 19 Jahren zu den jüngsten im OFW-Team. Im vergangenen Jahr hat er schon als Helfer beim Wirtschaftskongress mitgeholfen. Er wollte danach unbedingt ein Teil vom Kernteam werden, weil er den Austausch während der Veranstaltung und ihre internationale Ausrichtung besonders schätzt. „In meiner OFW-Zeit habe ich in erster Linie ,Leadership Skills‘ gelernt. Also Führungsqualitäten“, sagt Zacher, der für die 51 Redner verantwortlich war. Die erlernten Fähigkeiten kommen dem Studenten jetzt schon zugute, da er dabei ist, seine eigene Firma aufzubauen und in einem Tech-Start-up mitarbeitet. Verena Liebeck ist der Beweis dafür, dass auch Geisteswissenschaftler nützlich sind, wenn man einen Wirtschaftskongress organisieren möchte. Die 24-jährige Geschichts- und Skandinavistik-Studentin unterstützt das PR-Team. „BWLer wollen alles ausrechnen und hangeln sich sehr stark entlang ihrer Theorien. Geisteswissenschaftler analysieren die Dinge mehr“, findet Liebeck. Von ihren Kollegen konnte sie aber auch einiges lernen. „Die Wirtschafts-Studenten sind fokussierter und zielstrebiger im Studium. Das färbt positiv ab.“ Wer zu seinem theoretischen Wissen aus dem Studium auch noch unternehmerisches Geschick haben möchte, sollte Studenteninitiativen wie OFW nutzen. „Auch wenn es sich dabei weniger um ein Ehrenamt als um einen unbezahlten Fulltime-Job handelt, lohnt es sich wirklich“, meint Liebeck. Solch ein Engagement eröffne Studenten neue berufliche Perspektiven. Im Sommer werden neue Teammitglieder für die Organisation des nächsten World Business Dialogue gesucht. Wer mitmachen möchte, kann eine Mail an join@ofw.de schreiben und auf diesem Weg mehr über die Einsatzmöglichkeiten erfahren.

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