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Senioren aktuell -08.03.2019-

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Senioren aktuell

Senioren aktuell RHEINISCHE POST ÄLTER WERDEN UND TROTZDEM MOBIL BLEIBEN FREITAG, 8. MÄRZ 2019 Alles aus einer Hand: • Beratung • Einbau • Wartung Besuchen Sie uns in Goch und testen Sie unsere Treppenliftanlage! Fragen Sie Ihre Pflegekasse! Zuschüsse von bis zu € 4.000,- sind möglich (nach Paragraph 40, Absatz 4 SGB XI) Goch Klever Straße 16 Tel. (02823) 94910 Pflegekurse! Theoretisches Wissen und praktische Tipps... ...wir geben Ihnen Sicherheit ! Unsere Kurstermine jeweils von 17-20 Uhr Mo. 18.03.2019 - Pflegekurs Teil 1 Mo. 25.03.2019 - Pflegekurs Teil 2 Mo. 01.04.2019 - Pflegekurs Teil 3 Mo. 08.04.2019 - Pflegekurs Teil 4 Der Pflegekurs startet am 18.03.2019 und wird an 4 Terminen stattfinden, in den Räumen der Tagespflege, Eurotec-Ring 15-19 in 47445 Moers und ist für Sie kostenlos ! Häusliche Pflege GmbH Gesundheitsservice Gabriele Janssen Materborner Allee 60 47533 Kleve Telefon: 02821-502555 www.häusliche-pflege.net ... mehr als nur ein Pflegedienst, seit über Jahren Tagespflege St. Gertrud Kleve Ringstraße 33 Tel. (02821) 72200 In der eigenen Wohnung leben und doch tagsüber gut versorgt sein! Emmerich Steinstraße 41 Tel. (02822) 5373010 25 Wir bitten um Voranmeldung per Telefon Tel 02841-93456 Birgit Kessler www.die-pflege.com oder per E-Mail pflegeberatung@die-pflege.com Tagder offenen Tür 14.03.2019 www.moenks-scheer.de Zocken im Pflegeheim als therapeutischer Effekt Die Spielekonsole „MemoreBox“ soll Lebensfreude, Gedächtnisleistung und Beweglichkeit bei Senioren steigern. 100 Heime folgen der Therapie. (tmn) In der virtuellen Welt gelingen ihnen Dinge, die in der Realität nicht mehr klappen: Kegeln, Tanzen, Motorradfahren. Videospiele können positive Effekte auf die Gesundheit von Senioren haben. Ein bundesweites Projekt soll das jetzt wissenschaftlich belegen. So steht in vielen Pflegeheimen neben dem gemeinsamen Singen oder Kochen zukünftig Zocken an der Konsole auf dem Wochenplan. Speziell für ältere Menschen entwickelte Videospiele sollen Gedächtnis, Lebensfreude und Beweglichkeit fördern. Am Donnerstag wurde die Spielekonsole „MemoreBox“ eines Hamburger Start-up-Unternehmens in Hannover vorgestellt. Sie wird nach einer Testphase in Hamburg und Berlin jetzt bundesweit in 100 Senioreneinrichtungen eingeführt. Die Krankenkasse Barmer finanziert die Geräte sowie die weitere wissenschaftliche Evaluation. Ingelore Leppin probiert an diesem Morgen gleich mehrere Games aus: Sonntagsfahrt, Kegeln und Tischtennis. In ihrem Rollstuhl sitzt die 65-Jährige vor der Leinwand, auf der zu sehen ist, wie ein Motorrad über die Autobahn rollt. Sie lehnt sich zur Seite, um die Kurven zu kriegen und muss sich nebenbei noch das zu Beginn durchgesagte Ziel und den Die Spielekonsole „MemoreBox“ wurde speziell für ältere Menschen entwickelt und soll Lebensfreude, Beweglichkeit und Gedächtnisleistung von Senioren in Pflegeheimen fördern. FOTOS (2): HAUKE-CHRISTIAN DITTRICH/DPA Fahrtweg merken. Die Spielcharaktere werden gesteuert, indem Kameras die Gesten und Bewegungen des Spielers erfassen. „Es macht riesig Spaß, und man muss sich konzentrieren“, sagt die Bewohnerin des städtischen Pflegeheims Heinemannhof nach ihrer „Ankunft“ am Heidelberger Schloss. Toll sei, dass die Videospiele auch bei körperlichen Einschränkungen funktionierten. Berührungsängste zur Technik kennt sie nicht. Leppin hat Smartphone und Laptop und liebt digitale Kartenspiele. Für die gesamte Games-Branche sind Senioren eine wachsende Zielgruppe. 9,5 Millionen Über-50-Jährige zocken inzwischen nach Angaben des Verbandes Game. Auch sogenannte Health Games mit therapeutischem Ansatz sind zunehmend ein Thema. Die „MemoreBox“ sei in Europa nicht das erste Projekt seiner Art, sagte Clemens Becker von der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) der Deutschen Presse-Agentur. In Pflegeheimen in den Niederlanden seien Spiele der Firma SilverFit breit etabliert. „Man kann damit nicht Physiotherapie ersetzen“, betonte der Experte aus Stuttgart. Studien hätten erwiesen, dass Senioren beim Videospielen doppelt so lange üben. Für die Arme sei dies toll, im Stehen gebe es allerdings eine Sturzgefahr, gab Therapeutische Videospiele bereichern den Alltag von bundesweit 100 Senioreneinrichtungen. der Mediziner zu bedenken. Dreimal in der Woche werden in den 100 von der Barmer ausgesuchten Heimen Senioren mit der „MemoreBox“ zocken. Forscher der Berliner Humboldt-Universität kontrollieren regelmäßig mögliche körperliche und geistige Veränderungen sowie ihre Lebenszufriedenheit. Im Angebot der Konsole sind auch Singen und Tanzen – zum Beispiel zu Helene Fischers Hit „Atemlos“. Die Spiele sind auch zu zweit und in der Gruppe möglich. Bernhard Pischels Augen strahlen, nachdem er Schultern und – so gut es ging – auch die Hüften geschwungen hat. „Ich habe früher viel getanzt und spiele Mundharmonika und Gitarre“, erzählte der 83 Jahre alte Heimbewohner aus Hannover, der sich nur langsam mit seinem Rollator fortbewegen kann. Welche Chancen bietet die Digitalisierung für die Pflege? Viele Einrichtungen experimentieren. In Köln etwa hat das Caritas-Altenzentrum St. Maternus eine Virtual-Reality-Brille angeschafft, die bei der Biografie-Arbeit mit Demenzkranken helfen soll. So kann eine Bewohnerin beispielsweise virtuell in ihre Heimat Bayern eintauchen. Smart Speaker, also mitdenkende Lautsprecher, können an Arzttermine oder Medikamenteneinnahme erinnern. Die Firma RetroBrain, die 2016 die „MemoreBox“ auf den Markt gebracht hat, sieht laut Manager Jan Brandis auch Einsatzmöglichkeiten in geriatrischen Abteilungen von Krankenhäusern, der Psychiatrie oder Behindertenwerkstätten. Die Games weckten den Spieltrieb, der in jedem steckt, sagte er. Es gehe nicht ums Gewinnen. „Das Schöne ist, man kann hier nichts falsch machen und wird gelobt.“ Pflegebüro Sonsbeck Wir bieten Ihnen die notwendige Unterstützung für ein selbstbestimmtes Leben zu Hause. Ambulante Pflege ·Pflegedienst » Grundpflege SGB XI » Behandlungspflege SGB V » Verhinderungspflege » Palliative Care /Pflege und Begleitung Sterbender und deren Angehörige Haushaltsnahe Dienstleistungen » Reinigung der Wohnung » Begleitung zum Einkaufen, zum Arzt oder zu Behörden » Wäschepflege » Vorbereiten von Mahlzeiten An der Stau 3·47665 Sonsbeck Tel. 02838/779 09 21 Geschäftsstelle Moers Caritasverband Moers-Xanten e.V. Neustraße 35 ·47441 Moers Tel. 02841/9010-0 Web www.caritas-moers-xanten.de Mail info@caritas-moers-xanten.de Zu Hause alt werden! Deutschsprachige, erfahrene Pflegekräfte Nach Bedarf 24 Std. oder stundenweise Auch Not- und Sofortdienste Aus Ihrer Umgebung 0 2234/4 30 78 61 www.seniorenhilfe-graef.de Besuchen Sie unser Burg-Café Seniorenhaus Burg Ranzow Hausgemeinschaften St. Monika Ihre ersten Adressen in Kleve • Service Wohnen • Kurzzeitpflege • Vollzeitpflege • Hausgemeinschaften mit speziellem Betreuungskonzept für Menschen mit Demenz Kirchweg 1 47533 Kleve-Materborn Tel. 028 21/898-0 www.burgranzow.de

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